15.04.2020

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

Das steirische Startup Getcards betreibt seit Anfang 2019 einen Online-Marktplatz für Gutscheine. Seit gestern Dienstag ist nun auch eine eigene App verfügbar. Für die technologische Entwicklung des Marktplatzes hat das Startup 2018 eine sechsstellige FFG-Förderung bekommen.
/artikel/getcards-startup-online-marktplatz-gutscheine
Getcards
(v.l.n.r.) Die Gründer Dominik Obermayr und Markus Weinländer | (c) getcards / collage by der brutkasten

Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.

Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.

+++ Coronakrise, Wirtschaft und die Innovation +++

Online-Marktplatz und FFG-Förderung

Die Lösung von Getcards umfasst nicht nur das digitale Verwalten von Gutscheinen, sondern auch einen eigenen Online-Marktplatz. Auf diesem können Nutzer ihre Gutscheine zu einem selbst definierten Preis wieder weiterkaufen. Umgekehrt können auch die Gutscheine anderer Nutzer gekauft werden. Der Marktplatz ist seit Anfang 2019 live.

Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen. Zudem wird das Startup von der Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG unterstützt.

Getcards-App

Seit gestern Dienstag ging nun auch eine eigene App live. Sie ist für Android und iOS verfügbar. Nutzer können über die App Gutscheine abspeichern und jederzeit abrufen bzw. sie über das Smartphone einlösen. Der Gutscheinwert wird dabei automatisch über Getcards überprüft.

Wie Weinländer gegenüber dem brutkasten erläutert, können mit der digitalen Wallet derzeit Gutscheine an den Kassen von über 150 geprüften Geschäften eingelöst werden. Zu den Geschäften zählen beispielsweise Spar, H&M oder Ikea.

Gutscheine selbst erstellen

Zusätzlich wird über die App das Digitalisieren der eigenen Gutscheine ermöglicht. Das soll laut Weinländer Platz in der Geldbörse sparen und zudem einen Überblick über alle Gutscheine gewährleisten.

Über die App kann zudem auf den Online-Marktplatz zugegriffen werden. Sofern ein Nutzer den eigenen Gutschein nicht braucht, kann er diesen mit wenigen Klicks weiterverkaufen.

Das Geschäftsmodell

Bei erfolgreichen Verkauf behält sich Getcards eine Provision in der Höhe von zehn Prozent des Verkaufspreises ein. Die Provision beinhaltet zudem die Payment-Gebühren sowie eine 100-Tage-Geld-Zurück-Garantie für den Käufer, falls ein Verkäufer mal versucht zu betrügen.

Langfristig verfolgen die beiden Gründer übrigens das Ziel, Getcards von einem Gebraucht-Gutschein-Anbieter zum Anbieter von Geschenkgutscheinen aller gängigen Marken weiterzuentwickeln.


=> zur Page des Startups

Deine ungelesenen Artikel:
29.09.2026

hello again: mittleres achtstelliges Investment für OÖ-Scaleup

Das auf Kundenbindungs-Apps spezialisierte Scaleup hello again mit Sitz in Leonding holt sich von der Münchner Beteiligungsgesellschaft Emeram Kapital für die weitere Expansion.
/artikel/hello-again-mittleres-achtstelliges-investment-fuer-ooe-scaleup
29.09.2026

hello again: mittleres achtstelliges Investment für OÖ-Scaleup

Das auf Kundenbindungs-Apps spezialisierte Scaleup hello again mit Sitz in Leonding holt sich von der Münchner Beteiligungsgesellschaft Emeram Kapital für die weitere Expansion.
/artikel/hello-again-mittleres-achtstelliges-investment-fuer-ooe-scaleup
Das Founder-Team von hello again rund um Franz Tretter (2.v.l.) | (c) hello again
Das Founder-Team von hello again rund um Franz Tretter (2.v.l.) | (c) hello again

Mehr als 1.000 Unternehmenskunden mit insgesamt rund 18 Millionen App-User:innen – da steht hello again mit seinem Loyalty-App-Angebot aktuell. Zu den Kunden des Scaleups mit Sitz in Leonding neben Linz zählen große Ketten wie Müller, Deichmann, Klipp, L’Osteria oder Vamed Vitality World ebenso wie zahlreiche kleinere Ketten und Betriebe, wie etwa Leberkas-Pepi.

Im Mittelstand sei man im DACH-Raum Marktführer, sagt Gründer und CEO Franz Tretter gegenüber brutkasten. In der Region liegt bislang auch der klare geografische Fokus. „Wir haben zwar Kunden in 25 Ländern, aber keine Verkaufsteams vor Ort“, erklärt Tretter. Dazu gekommen sei es hauptsächlich über Weiterempfehlung, über Kunden die in weiteren Märkten aktiv sind oder etwa im Fall Südtirols über die kulturelle Nähe.

„Mont Blanc“, noch nicht „Mount Everest“

Doch nun stehen weitere Expansionsschritte bevor. „Wir wollen die Nummer 1 in Europa werden“, so Tretter selbstbewusst. Dafür nahm hello again nun eine größere Summe Kapital auf. Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Emeram steigt mit einem nicht konkret bezifferten achtstelligen Betrag ein. Es sei ein „mittlerer“ achtstelliger Betrag, präzisiert Tretter auf brutkasten-Rückfrage. Das Gründer-Team behalte dabei die Mehrheit und bleibe „im Driver-Seat“.

Dabei habe man mehrere konkrete Angebote gehabt und sich letztlich für die Münchner Gesellschaft entschieden: „Es ist der absolute best case“, so der Gründer. „Das ist schon Oberliga. Es fühlt sich an, als hätten wir den Mount Everest bestiegen“, sagt Tretter, um sich gleich selbst auszubessern: „Oder besser den Mont Blanc. Weil fertig sind wir noch lange nicht, es warten noch viele höhere Gipfel.“ Und schließlich sei ihm in den vergangenen Jahren als Unternehmer auch eines immer mehr bewusst geworden: „Der Weg ist das Ziel.“

Spanien oder Polen als nächster Markt

Und dieser Weg soll nun in weitere europäische Fokusmärkte führen. Konkret teste man aktuell bereits die Märkte Polen und Spanien, um die nächsten großen Schritte auszuloten. Tretter betont aber: „Der DACH-Raum bleibt noch unser größter Wachstumsmarkt. Es gibt noch sehr viel Potenzial.“ Schließlich kommen etwa vier der aktuell rund 18 Millionen App-User:innen aus dem Heimatmarkt Österreich. Entsprechend viel ist im mittlerweile wichtigsten Markt Deutschland noch zu holen.

Die geografische Expansion ist aber nicht die einzige aktuelle Entwicklung. So arbeite man etwa seit Kurzem mit netzwerkübergreifenden Prämien. „Es bekommt also zum Beispiel ein Leberkas-Pepi-Kunde einen Benefit bei Sky angeboten. Das ist ein riesiger Reichweiten-Vorteil“, erklärt Tretter.

Ein weiteres Thema, auf das man stark setze, sei Individualisierung durch KI. „Wir können auf Basis anonymisierter Daten zielgenaue personalisierte Angebote verschicken. Die User bekommen Benefits, die genau gerade relevant für sie sind. Das steigert den Umsatz nachweislich um acht Prozent“, sagt der Gründer. Denn diese Personalisierung sei auch eine „absolute Konsumentenerwartung“.

„Wir waren immer bodenständig“

Der Plan steht also. Das Mindset soll dabei das bewährte bleiben. „Wir waren immer bodenständig. Aber die Dampflok rollt und fährt und fährt“, sagt Tretter. Getreu dem zuvor erwähnten Motto – „der Weg ist das Ziel“ – soll es auch weitergehen. „Wird morgen alles einfacher?“, fragt Tretter in den Raum. „Nein, die nächsten Challenges kommen und wir werden gemeinsam weiter wachsen. Nicht nur das Unternehmen sondern auch die Mitarbeiter.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Getcards: Grazer Startup bietet Online-Marktplatz für Gutscheine an

  • Das leidige Thema mit Gutscheinen: Über Jahre sammeln sich diese in Schubladen im eigenen Haushalt an und wenn man sie einmal während eines Shopping-Trips braucht, sind sie nicht zur Hand.
  • Das Grazer Startup Getcards rund um die beiden Gründer Markus Weinländer und Dominik Obermayr hat sich vor rund eineinhalb Jahren dieser Problematik angenommen und eine technologische Lösung entwickelt, um Gutscheine digital zu verwalten.
  • Für die technologische Entwicklung hat das Startup im Jahr 2018 eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommen.
  • Seit dem 14. April ist auch eine App verfügbar.