05.12.2019

Nach Tanja Sternbauer: Georg Kuttner hört bei Startup Live (startup300) auf

Nachdem Tanja Sternbauer im Oktober dort aufgehört hatte, verlässt auch Langzeit-Co-Geschäftsführer Georg Kuttner Startup Live (startup300) nach seinem 50. Event an diesem Wochenende. Es folgen Paulina Kania und Arbresha Talla.
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Nach Tanja Sternbauer hört auch Georg Kuttner bei Startup Live (startup300) auf
(c) Startup Live: Georg Kuttner

„Alle guten Dinge müssen einmal enden“, schreibt Georg Kuttner in einem Facebook-Posting. Weniger als zwei Monate nach dem Ausstieg seiner Langzeit-Co-Geschäftsführerin bzw. Co-Managing Partnerin bei Startup Live, Tanja Sternbauer (Kuttner bezeichnet sie als „the best ‚work-wife‘ I could have wished for), hört nun auch er auf. Startup Live ist inzwischen, nach einem mehrstufigen Übernahmeprozess, als Teil von startup300 kein eigenständiges Unternehmen mehr.

+++ Tanja Sternbauer ist “Female Role Model of the Year” in CEE +++

Georg Kuttner: Abschluss im „heißesten Startup-Hotspot“ St. Pölten

In vier Jahren habe er mit mehr als 4500 Entrepreneuren zu tun gehabt, mehr als 1500 Pitches gehört und mehr als 600 Startup-Ideen in 20 europäischen Städten kennengelernt, so Kuttner weiter. Dieses Wochenende werde er sein 50. und letztes Event moderieren. „Wenn du also dabei sein willst, wenn ich meine letzte Konfetti-Pistole schieße und einen letzten Mic-Drop mache, komm an diesem Sonntag, den 8. Dezember, zu uns in den sogenannten „heißesten neuen Startup-Hotspot Österreichs“….St. Pölten“, schreibt er mit einem zwinkernden Smiley. Nun wolle er sich etwas Zeit mit seiner kürzlich geborenen Tochter und seiner Familie nehmen. Danach werde es ihn wohl wieder in den Bereich Entrepreneurship ziehen, schreibt Georg Kuttner.

Paulina Kania, Arbresha Talla und Zero21-Team als Nachfolger

Als Nachfolgerinnen nennt er in seinem Post erstens Paulina Kania, die bereits seit 2017 im Unternehmen tätig ist – zuletzt als „Global Program Manager“. Als „Ambassador“ der Women Startup Competition und „Experience Coordinator“ bei The Female Factor legt sie einen besonderen Fokus auf female Entrepreneurship. Zweitens nennt Kuttner Arbresha Talla, die ebenfalls 2017 erstmals für startup Live arbeitete und nach einer Pause kürzlich wieder dort startete. Auch sie ist bei The Female Factor engagiert. Zudem übernehme das Zero21-Team die Agenden, schreibt Kuttner.

⇒ Zum Facebook-Post

⇒ Startup Live

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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