09.01.2024

Payment-Experte Georg Hanschitz übernimmt das Business Development bei jö

Georg Hanschitz hat sich in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich Payment engagiert. Zuletzt war er bei Payone, davor bei Huawei.
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Georg Hanschitz | (c) brutkasten / schauer-burkart
Georg Hanschitz | (c) brutkasten / schauer-burkart

Der gebürtige Kärntner Georg Hanschitz ist in der heimischen Innovationsszene kein Unbekannter. Als Director Ecosystem & Cloud Services für Österreich und Ungarn beim chinesischen Telekom-Riesen Huawei machte er sich ab 2020 vor allem im Payment-Bereich einen Namen. Gleichzeitig schlug er auch in der Tech-Szene mit Business Development-Aktivitäten bei Themen wie Künstlicher Intelligenz auf. Erst im April des vergangenen Jahres folgte der Wechsel zu Payone- also noch stärker in den Payment-Sektor, wo Hanschitz als Product & Market Specialist tätig war.

Nach weniger als einem Jahr bei Payone nun neuer Job bei jö

Doch nun hat der 40-Jährige bereits wieder einen neuen Job. Mit Anfang des Jahres übernahm Hanschitz den Bereich Business Development beim jö Bonus Club. Das größte Kundenbindungsprogramm Österreichs, dem unter anderem die heimischen Marken der Rewe-Gruppe (Billa, Bipa, Penny, etc.), OMV und foodora angehören, hat aktuell nach eigenen Angaben rund 4,5 Millionen registrierte Nutzer:innen.

Georg Hanschitz soll Ökosystem ausbauen

Georg Hanschitz soll bei jö den Ausbau des Partnernetzwerks vorantreiben und „maßgeblich dafür zuständig sein“, das Ökosystem um für die Kund:innen relevante Branchen zu erweitern. Aktuell können jö-Karte und -App bundesweit an etwa 5.000 Standorten sowie in Online-Shops genutzt werden.

Payment-Expertise könnte Thema werden

Ob Hanschitz in seiner neuen Position auch seine Payment-Expertise bi jö einbringen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell gibt es im Rahmen des Kundenbindungsprogramms unter dem Titel „jö&GO“ bereits eine Integration des heimischen Mobile-Payment-Dienstes Bluecode. Für Kombinationen aus Kundenbindung und Payment gibt es international noch viele weitere Beispiele – weitere Entwicklungen in diese Richtung wären durchaus denkbar.

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
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Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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