06.05.2026
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Generali CEO: „Nachhaltigkeit ist kein Nice-to-have – sie ist Teil unseres Geschäftsmodells“

Generali Österreich CEO Gregor Pilgram über verschärfte Klimaziele gegen den Branchentrend, den europaweiten SME EnterPRIZE für nachhaltige KMU und Startups – und warum die Versicherung von außen so anders aussieht als von innen.
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Gregor Pilgram, CEO der Generali Österreich | (c) brutkasten

Während viele europäische Konzerne 2024 und 2025 ihre ESG-Agenda zurückgefahren haben, hat die Generali ihre Klimaziele in Teilen sogar verschärft. Der Ansatz des Versicherers ruht auf drei Ebenen, die sich gegenseitig verstärken: nachhaltige Maßnahmen im eigenen Haus, die aktive Einbindung der Belegschaft – zuletzt etwa über eine „Climate Hour“ in Kooperation mit dem Klima-Bildungsanbieter Glacier am 28. April – und das Engagement über die Unternehmensgrenzen hinaus, allen voran der europaweite SME EnterPRIZE für nachhaltige KMU und Startups.

Im brutkasten-Interview erklärt CEO Gregor Pilgram, warum eine Versicherung Nachhaltigkeit als Kerngeschäft begreifen muss, was der SME EnterPRIZE für Gründer:innen konkret bringt – und welche Rolle Agentic AI in den nächsten Monaten spielen wird.

Nachhaltigkeit gegen den Trend

brutkasten: 2024 und 2025 haben viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsambitionen zurückgefahren – öffentlich und strategisch. Die Generali hat in derselben Zeit an ihren Zielen festgehalten und sie weiterentwickelt. Was steckt hinter dieser Entscheidung?

Gregor Pilgram: Nachhaltigkeit ist für die Generali kein Nice-to-have. Sie hat Impact auf unser Geschäftsmodell, sie ist Teil unserer Strategie. Das Geschäftsmodell einer Versicherung hat extrem viele Verbindungen zur Umwelt – zu Umweltschutz, zu Naturkatastrophen, eigentlich zu allem, was mit der Umwelt zu tun hat. Deshalb ist Nachhaltigkeit für uns ein echter Bestandteil des Geschäftsmodells und sollte in jedem Teil des Geschäfts mitgedacht werden. Wir sind jetzt in einer zweiten Phase: Die ersten Quick Wins sind gemacht – welche Investitionen wir tätigen, welche Industrien wir versichern, was wir an unseren Standorten tun. Jetzt geht es Schritt für Schritt weiter, in die Produkte, in die Services, in die Prävention, in die Marktpositionierung. Das ist eine andere Art, Nachhaltigkeit zu managen – weniger Marketingthema, dafür wirksamer.

brutkasten: Welche Ziele haben Sie konkret weiterverfolgt, während andere zurückgerudert sind?

Gregor Pilgram: Wir messen unsere Ziele und sind gut auf dem Weg. Wir liegen aktuell bei rund 900 Millionen an grünen Investments im Portfolio. Wir sind bei rund minus 16 Prozent CO₂-Emissionen, und wir sind auf einem guten Weg zu mehr als minus 30 Prozent bei diesen Emissionen, die durch unser Kfz-Portfolio verursacht werden. Unser Fuhrpark ist bereits vollelektrisch. Das sind messbare, positive Effekte unserer Strategie – und genau deshalb sage ich: Es ist nicht nice to have, es ist unsere Pflicht.

(c) brutkasten

„Nachhaltigkeit ist unser Geschäftsmodell“ – was heißt das konkret?

brutkasten: Sie positionieren Nachhaltigkeit nicht als CSR-Thema, sondern als Kern Ihres Geschäftsmodells. Wo ist der Beweis – welche konkreten Produkt- oder Investmententscheidungen gäbe es ohne diese Überzeugung heute nicht?

Gregor Pilgram: Eine Versicherung hat einige Hebel, mit denen sie wirklich Impact erzeugen kann. Erstens unsere Standorte – wie sie aussehen, welche Energie eingekauft wird, wie der Fuhrpark gestaltet ist. Das ist das Leichteste, da sind wir schon weit. Zweitens, wo wir investieren – die rund 900 Millionen Euro an grünen Investments sind dafür ein Beleg. Und drittens, das spannendste Thema: was wir mit unserem eigenen Produktportfolio machen. Wie helfen wir Kundinnen und Kunden, nachhaltiger zu sein? Wie schaffen wir neue Angebote in Richtung Prävention? Welche Technologien brauchen wir, um besser versichern zu können? Konkret reicht das von unserem Assistance-Angebot mit dem  wir Kundinnen und Kunden Informationen zum Thema Nachhaltigkeit geben – vom Energielabel beim Kühlschrank bis zur Batterieentsorgung – über spezialisierte Kfz-Produkte für E-Autos bis zu Präventionsberatung im KMU-Bereich: Welche Daten brauchen Unternehmen, wo liegen die Gefahren der nächsten Jahre, wie entwickelt sich das Risiko von Naturkatastrophen? 2024 war kein leichtes Jahr für die Versicherungswirtschaft, 2025 etwas besser – aber der Trend geht klar in eine Richtung, und ohne Präventionsdenken wird das eine Riesengeschichte, die wir managen müssen.

Mitarbeiterengagement mit langem Atem

brutkasten: Die Generali arbeitet seit Jahren konsequent daran, Nachhaltigkeit über Lehrlingsformate, eine Sustainability Community und breite Belegschaftsinitiativen in der Organisation zu verankern – zuletzt etwa mit einer „Climate Hour“ in Kooperation mit Glacier für die gesamte Belegschaft. Was unterscheidet einen Ansatz, der wirklich trägt, von einem, der nach zwei Jahren im Sand verläuft?

Gregor Pilgram: Wir versuchen seit Jahren, Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen zu verankern, und das beginnt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es gibt Lehrlingsprojekte, eine eigene Nachhaltigkeits-Community, Schulungen für unsere Sustainability Rangers, und einmal im Jahr eine Nachhaltigkeitswoche, in der wir zeigen, was im Haus gemacht wurde – von Mini-Geschichten bis zu großen Projekten – und gemeinsam die nächsten Schritte planen. Der Unterschied liegt darin: Es darf nicht etwas Besonderes bleiben, das man als Sonderprojekt fährt. Es muss ein Teil von dem werden, was wir jeden Tag tun. Genau das haben wir, glaube ich, geschafft. Und wenn man die interne Kommunikation mit dem verbindet, was extern passiert, dann passiert die Magic – dann kann man das Unternehmen wirklich in die richtige Richtung drehen.

SME EnterPRIZE: Warum die Generali nachhaltige Unternehmen aktiv fördert

brutkasten: Der SME EnterPRIZE prämiert jedes Jahr nachhaltige KMU mit bis zu 10.000 Euro – inklusive eines eigenen Sonderpreises für Startups. Die Generali zählt jährlich über 100 Einreichungen. Was ist der Business Case hinter dieser Initiative – abseits von Reputation? Und was bekommen die teilnehmenden Unternehmen über das Preisgeld hinaus?

Gregor Pilgram: Der SME EnterPRIZE ist eines unserer Flagship-Projekte beim Thema Nachhaltigkeit, wir sind inzwischen bei der sechsten Edition, europaweit in elf Ländern, mit einem Finale in Brüssel. Es geht uns nicht primär darum, einen Preis zu vergeben – es geht darum, den besten nachhaltigen KMU und Tech-Unternehmen eine Bühne zu geben und sie europaweit sichtbar zu machen. Über die finanzielle Komponente hinaus bekommen die teilnehmenden Unternehmen vor allem zwei Dinge: erstens internationale Sichtbarkeit, auch in Richtung Europäische Kommission und Brüsseler Agenda. Und zweitens den Zugang zu Real Business – also zu uns als Versicherer, mit dem sie Lösungen weiterentwickeln können. Mit einigen der Teilnehmer arbeiten wir mittlerweile direkt zusammen, mit anderen tauschen wir Erfahrungen aus. Der Business Case ist die gemeinsame Entwicklung – wir lernen voneinander.

(c) brutkasten

brutkasten: Sie sehen jedes Jahr über 100 Bewerbungen nachhaltiger Unternehmen. Welche Muster fallen Ihnen auf?

Gregor Pilgram: Was uns immer wieder selbst überrascht: die Breite der Lösungen. Das reicht von ganz simplen Geschichten wie Reparaturcafés bis zu hochskalierenden Unternehmen wie unserem letztjährigen Gewinner O.K. Energie Haus, der Holzhäuser produziert. Im ersten Jahr war der Lachs aus dem 3D-Drucker von Revo Foods dabei. Es gibt extrem technologische Themen wie die Optimierung von Energieverbrauch und Anlagensteuerung, und es gibt eine starke soziale Komponente, also wie Unternehmen ihre Leute fördern, wie sie HR-Themen einbinden. Diese Vielfalt sieht die breite Öffentlichkeit nicht – und genau deshalb braucht es eine Bühne. In fünf Jahren mit jeweils mehr als 100 Einreichungen ist mein Eindruck: Im kleinen Unternehmensbereich steckt extrem viel Wissen und Einsatz. Wenn man das stützt, entsteht der Push von unten, der für eine echte Veränderung im Konzept Nachhaltigkeit nötig ist.

Das Zusammenspiel: Warum keine der drei Ebenen alleine reicht

brutkasten: Die Generali betreibt interne Maßnahmen, Mitarbeiterengagement und externes Engagement parallel. Wäre eines davon alleine wirkungslos – und was passiert, wenn sich diese drei Ebenen gegenseitig verstärken?

Gregor Pilgram: Wenn man die interne Kommunikation mit allem verbindet, was man extern tut, passiert die Magic. Erst dann kann man das Unternehmen wirklich in die richtige Richtung drehen. Eine Versicherung hat einige Hebel, mit denen sie Impact erzeugen kann: Standorte, Investitionen, das eigene Produktportfolio. Aber genauso wichtig ist das andere Mindset, das Cross-Silo-Denken, das daraus entsteht. Nachhaltigkeit ist gleichzeitig etwas extrem Wichtiges für unser Geschäftsmodell und für Employer Branding – und sie bringt die Innovationen, die Nutzung von Daten und neuen Technologien mit. Genau dieses Zusammenspiel ist der Punkt: Es ist jetzt nicht mehr ein Sonderthema, sondern ein Teil von dem, was wir jeden Tag tun.

(c) brutkasten

Versicherung neu denken

brutkasten: Sie haben den Anspruch formuliert, die Versicherungsbranche moderner und attraktiver zu machen. Was ist das veraltete Bild, mit dem Sie brechen wollen – und wo sehen Sie ungelöste Probleme, an denen innovative Unternehmen und Startups ansetzen sollten?

Gregor Pilgram: Die Versicherungsbranche ist eine der wenigen Branchen, in der die Sicht von außen eine komplett andere ist, als die Sicht von innen. Von außen gilt sie als verstaubt. In Wirklichkeit ist sie eine Branche, in der extrem viel Technologie mitspielt, in der das Entscheidungsspektrum extrem breit ist – vom Vertrieb bis zu hochtechnischen IT-Themen –, und in der das Thema Künstliche Intelligenz gerade massiv hochläuft. Daten waren bei uns immer schon Core: Wir arbeiten seit jeher mit Statistik- und Zukunftsmodellen. Je mehr Daten heute zur Verfügung stehen, desto besser können wir Entwicklungen antizipieren – auch in Richtung ESG. Für Startups ist das spannend, weil sich die Realität verschoben hat: Insurtechs werden, glaube ich, nicht das gesamte Geschäftsmodell der Branche umkrempeln. Aber bei Customer Touchpoints, bei Prozessbeschleunigung, bei neuen Vertriebswegen entsteht enormer Wert in der Co-Entwicklung. Wir scannen den Markt laufend, die Generali als Group hat eigene Innovationsfonds. Und wenn wir mit Startups arbeiten, geht es nicht darum, eine Lösung zu kaufen – es geht um gemeinsames Entwickeln. Wir bringen das technische Know-how ein, Startups bringen eine andere Customer Experience und eine andere Geschwindigkeit. Da spielt die Musik.

brutkasten: Stichwort KI: Wie konkret verändert die rasante Entwicklung – Stichwort Agentic AI – die Versicherungsbranche aktuell?

Gregor Pilgram: Das Thema steht extrem hoch auf unserer Agenda. Vor allem die Entwicklungen der letzten Monate rund um Agentic AI bringen schneller mehr Veränderung, als wir früher erwartet haben – weil die Qualität der Modelle rasant steigt. Es bringt aber auch neue Komplexität: Cyber-Themen, und auch ein Nachhaltigkeitsthema, weil KI-Lösungen erheblich Energie verbrauchen. Unser Core-Geschäftsmodell wird sich kurzfristig nicht ändern. Aber Teile unserer Prozesse und unseres Angebots werden sich in den nächsten drei bis vier Jahren ordentlich beschleunigen, näher an die Konsumentinnen und Konsumenten rücken – und gleichzeitig komplexer werden. Wo wir vor zwei Jahren mit klassischer generativer KI noch keine besonders gute Fehlerquote hatten, werden Agentic AI und neue LLMs in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ein anderes Niveau erreichen. Wir verfolgen das sehr genau und arbeiten viel mit externen Anbietern zusammen, um Wissen auszutauschen. Es wird in der Zukunft extrem interessant.


Info zum SME EnterPRIZE

Mit dem SME EnterPRIZE zeichnet die Generali europaweit nachhaltige KMU aus. Die Prämierung beträgt bis zu 10.000 Euro, eine eigene Kategorie richtet sich an Startups. Mehr Infos: generali.at/sme-enterprize

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ViehFinder
© ViehFinder - Mit der App von ViehFinder sollen die Tiere rasch auffindbar gemacht werden.

Die Almwirtschaft ist nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Obwohl sich die Almfutterfläche in den vergangenen 25 Jahren nahezu halbiert hat, umfasste sie 2025 noch immer 322.446 Hektar. Damit war sie größer als das gesamte Bundesland Vorarlberg und entsprach etwa der siebenfachen Fläche Wiens. Der Anteil der Grünlandbetriebe, die ihre Tiere während der Sommermonate auf Almen auftreiben, blieb in diesem Zeitraum mit rund einem Viertel weitgehend konstant. Seit dem Jahr 2000 ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche österreichweit um 14 Prozent zurückgegangen. Umso wichtiger werden Lösungen, die den Arbeitsaufwand auf den Almen reduzieren und die Bewirtschaftung langfristig sichern – hier kommt das Startup ViehFinder ins Spiel.

ViehFinder nutzt Galileo

Das Grazer Unternehmen entwickelt ein digitales System, mit dem Landwirte jederzeit nachvollziehen können, wo sich ihre Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde befinden. Die Grundlage dafür bilden intelligente Halsbandsensoren, die ihre Position über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bestimmen und an eine App übertragen.

Martin Mössler, Geschäftsführer des Science Park Graz und des ESA Business Incubation Centre Austria, betont: „Weltraumtechnologien entfalten ihren größten Nutzen dort, wo sie konkrete Herausforderungen auf der Erde lösen. Genau das ist unser Anspruch: Wir begleiten Startups, die aus Spitzentechnologie wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen entwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag leisten. ViehFinder ist dafür ein hervorragendes Beispiel.“

Stundenlange Suche als Problem

Die Idee für ViehFinder hat ihren Ursprung im Kärntner Mölltal: Dort wuchs Gründer und Geschäftsführer Peter Lederer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf und erlebte schon als Kind, wie viel Zeit die tägliche Kontrolle von Tieren auf weitläufigen Almen in Anspruch nimmt. Stundenlang nach Tieren zu suchen – das gehört bis heute vielerorts zum Alltag, weiß der 58-jährige Gründer.

© ViehFinder – Gründer Peter Lederer mit seinen Söhnen Raphael Krebs und Jakob Krebs.

„Die Almwirtschaft ist für Österreich enorm wichtig – für die Landwirtschaft, den Tourismus und die Biodiversität. Unser Ziel ist es, die Almbewirtschaftung mit moderner Technik einfacher zu machen. Wenn noch mehr Bauern damit aufhören, wäre das ein Problem für ganz Österreich“, unterstreicht Lederer. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Raphael und Jakob gründete er daher 2020 ViehFinder: Während der Vater die Elektronik verantwortet, bringen die beiden Söhne ihre Expertise aus Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Physik ein.

Im ESA-Inkubationsprogramm

Mittlerweile ist die unternehmenseigene Entwicklung fortgeschritten: „Landwirte wissen mit unserer Applikation jederzeit, wo sich ihre Tiere befinden. Gerade auf großen Almen spart das viele Stunden Arbeit. Hirten und Almgemeinschaften können auf einen Blick kontrollieren, ob die Herde vollständig ist und wo sich einzelne Tiere aufhalten“, erklärt Lederer. Im Rahmen des ESA-Inkubationsprogramms entwickelt ViehFinder die Technologie aktuell weiter: Die neue Generation an Halsbandsensoren erfasst zusätzlich auch Bewegungsmuster und Umgebungsdaten.

„Dadurch kann das System künftig auch ungewöhnliche Situationen erkennen“, erklärt der Founder weiter. Zeigt eine Herde plötzlich auffälliges Bewegungsverhalten, kann das auf die Anwesenheit eines Wolfs oder Bären hindeuten. Ebenso möglich ist jedoch, dass Wanderer mit Hunden die Tiere aufgescheucht haben. Bleibt ein einzelnes Tier über einen längeren Zeitraum bewegungslos, könnte dies wiederum ein Hinweis auf eine Verletzung sein. „Derzeit testen wir diese Funktionen gemeinsam mit Landwirten in der Steiermark und Kärnten.“

Mehr Features geplant

Auch der Klimawandel spielt bei der Weiterentwicklung des Startups eine Rolle: Künftig sollen Satellitendaten zur Schneelage und Vegetationsentwicklung eingebunden werden. „Damit könnten Landwirte besser beurteilen, wann Almen bestoßen werden können oder der richtige Zeitpunkt für den Almabtrieb gekommen ist“, erklärt der ViehFinder-Geschäftsführer.

Derzeit bereitet das Grazer Startup die Markteinführung vor. Anfang 2027 soll das System rechtzeitig zur nächsten Almsaison verfügbar sein. Über den weiteren Wachstumskurs sagt Lederer: „Wenn wir die Produktion aufbauen, werden wir zusätzliche Partner brauchen. Für Investoren sind wir daher grundsätzlich offen.“

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