28.06.2019

Gehalt-Studie: So viel verdienen Fach- und Führungskräfte in Österreich

Eine aktuelle Studie zeigt die Gehälter von Fach- und Führungskräften in Österreich. In Wien verdient man am meisten - zugleich ist die Unzufriedenheit in der Hauptstadt am größten.
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Wie viel verdienen Fach- und Führungskräfte in Österreich? Gibt es Unterschiede in den Bundesländern? Und macht sich ein abgeschlossenes Studium im Gehalt bemerkbar? Stepstone Österreich hat für seinen ersten Gehaltsreport im Frühjahr 2019 die Gehälter von rund 12.000 Fach- und Führungskräften in ganz Österreich analysiert, sowie 1200 Fach- und Führungskräfte online befragt, um entsprechende Richtwerte in der Bezahlung zu ermitteln.

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Ergebnis: Fachkräfte in Österreich verdienen im Durchschnitt 49.069 Euro pro Jahr. Führungskräfte mit Personalverantwortung kommen mit rund 57.700 Euro auf gut 8600 Euro mehr.

Gutes Gehalt für Akademiker und Corporate-Kollegen

Akademiker verdienen außerdem knapp 14.000 Euro mehr als ihre Arbeitskollegen ohne Studienabschluss: Sie bekommen jährlich ein Gehalt in Höhe von 59.489 Euro brutto. Außerdem gibt es der Studie zufolge starke Gehaltsunterschiede zwischen Mitarbeitern in Groß- und in Kleinunternehmen.

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Denn die höchsten Gehälter gibt es in Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern: Mit rund 53.800 Euro verdient man hier rund zehn Prozent mehr als der Durchschnitt. Bei KMU mit 500 bis 1000 Mitarbeitern liegt das durchschnittliche Gehalt bei 50.800 Euro, bei kleinen Betrieben mit bis zu 500 Mitarbeitern kommt man nur auf ein durchschnittliches Einkommen in Höhe von 46.000 Euro – gut sechs Prozent unter dem Durchschnitt.

Wiener verdienen viel – und jammern am meisten

Im Bundesländervergleich verdienen Fach- und Führungskräfte in Wien mit durchschnittlich 54.000 Euro am meisten. Die zweithöchsten Gehälter werden in Vorarlberg gezahlt (50.000 Euro), gefolgt von Oberösterreich und Salzburg (47.000 Euro). Das Schlusslicht ist Niederösterreich, wo man mit 44.985 Euro durchschnittlich rund 9000 Euro weniger verdient als im benachbarten Wien.

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Zugleich sind die Wiener und die Burgenländer zugleich diejenigen, die laut Studie mit ihrem Gehalt am unzufriedensten sind. Insgesamt haben österreichweit 42 Prozent der Befragten das Gefühl, dass sie deutlich unterbezahlt sind.

Allerdings ist Geld auch nicht alles, wie die Studie abschließend auch noch zeigt: Unter gewissen Umständen wären die Mitarbeiter auch bereit, für weniger Gehalt zu arbeiten. Die Hälfte aller Befragten in Westösterreich würde Lohneinbußen in Kauf nehmen, wenn dafür die Arbeitslast sinkt. Jeder zweite Kärntner und Steirer ist außerdem bereit, für interessantere Aufgabengebiete auf einen Teil seines Gehalts verzichten.

In Salzburg und Oberösterreich würden 39 Prozent für eine angenehmere Arbeitsatmosphäre gewisse Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland würde ein Viertel aller befragten Arbeitnehmer für weniger Geld arbeiten, wenn sie davor lange Zeit auf Jobsuche waren.

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Bundesminister Peter Hanke und FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz beim Pressegespräch © Tobias Gärtner

„Wir merken explosionsartige Entwicklungen“, sagte Innovationsminister Peter Hanke heute beim Pressegespräch mit FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz zum österreichischen Weltraumsektor. Die beiden präsentierten eine erste Zwischenbilanz, 5 Monate nach der Erhöhung des österreichischen ESA-Beitrags und kündigten ein neues Investor-Forum für Raumfahrt-Startups an.

Rückfluss statt bloßem Beitrag

Seit dem ESA-Ministerrat in Bremen im November 2025 zahlt Österreich 340 Millionen Euro in die Europäische Weltraumorganisation ein: 80 Millionen oder 30 Prozent mehr als in der Vorperiode. Bereits in den ersten Monaten der Laufzeit 2026–2028 sind 74 Millionen Euro als Aufträge an österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zurückgeflossen, davon „rund 51 bis 52 Millionen direkt an Unternehmen“, so Tausz. Die gesamte ESA-Zeichnung beim Ministerrat 2025 betrug 22,3 Milliarden Euro, das höchste Volumen in der Geschichte der Organisation.

200 Unternehmen mit klarem Wachstumspfad

Rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind laut offiziellen Zahlen derzeit im österreichischen Weltraumsektor aktiv und erzielten 2022 Gesamteinnahmen von 209 Millionen Euro. Der europäische Markt für sichere Satellitenkommunikation soll laut EUSPA-Marktbericht 2026 von 200 Millionen Euro (2025) auf 1,2 Milliarden Euro bis 2040 wachsen. Der Sektor ist außerdem als eines von neun Stärkefeldern in der Industriestrategie 2035 verankert.

Privatkapital für Space-Tech

Öffentliche Mittel allein reichen dem Ministerium zufolge nicht aus, um das Wachstumspotenzial des Sektors auszuschöpfen. Deshalb wird am 29. und 30. Oktober 2026 in München ein trilaterales ESA-DACH-Forum ins Leben gerufen, organisiert von FFG, der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR sowie dem Swiss Space Office.

Ziel ist ein kuratiertes Matching zwischen rund 60 ausgewählten Raumfahrt-Unternehmen und rund 120 Investor:innen, um gezielt privates Kapital in den Sektor zu lenken. „Es soll ganz klar sein für die Investoren, die kommen: Hier wird über Weltraum gesprochen“, so Tausz. Das Format soll danach jährlich rotieren.

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