20.09.2022

Gatepress: Sexualtherapeutin und NHL-Spieler entwickeln Beckenbodentrainer

Das Beckenbodentrainingsgerät soll den Rumpf kräftigen.
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(c) Sypoba - Gatepress soll auch die Muskeln um das Becken aktivieren.

Andrea Falconnier ist Physio- und Sexualtherapeutin. Timo Helbling ist Eishockeyspieler und war unter anderem in der NHL im Einsatz. Gemeinsam mit Robin Städtler, Athletiktrainer und Gründer, haben sie mit Gatepress einen Beckenbodentrainer entwickelt.

Gatepress für Rückbildung und gegen Inkontinenz geeignet

„Nur wenige wissen, dass die Beckenbodenmuskulatur so manche Funktionen in unserem Körper zu verantworten hat. Der Beckenboden sorgt dafür, dass die Organe gestützt werden, dass wir eine aufrechte Haltung haben und dass unsere Schließmuskulatur bei Blase und Darm funktioniert“, erklärt Städler.

Er weiß, dass es viele Menschen mit Beckenbodenschwächen gibt. Gatepress soll dabei helfen, die Beckenbodenmuskulatur von z.B. Patient:innen mit Inkontinenz zu stärken oder Frauen nach der Entbindung bei der Rückbildung zu unterstützen.

Das Trainingsgerät kann mit verschiedenen Übungen im Stehen, im Sitzen oder kniend angewendet werden. Dazu wird Gatepress simplerweise zwischen den Füßen positioniert und Druck ausgeübt.

Sechs Minuten Training

„Dabei muss man sich nicht auf den Beckenboden konzentrieren, sondern dieser wird automatisch aktiviert. Sechs Minuten reichen aus, denn das Training ist extrem effektiv“, präzisiert Helbling.

Gatepress-Promo-Video

Zudem sei Gatepress einfach anwendbar und soll gegenüber Beckenboden-Kugeln, die in den Intimbereich eingeführt werden müssen, auch die Muskeln um das Becken herum aktivieren.

Beckenboden als Trampolin

„Man kann sich den Beckenboden wie ein Trampolin vorstellen. Wenn man das Trampolin innen kräftigt, dann ist das ein Aspekt. Aber es braucht auch von außen Spannung. Denn oft sieht man bei den Patient:innen, dass der Rumpf instabil ist. Mit Gatepress erreichen wir, dass alles gekräftigt wird“, sagt Falconnier.


Mehr dazu gibt es am Montag in der Höhle der Löwen zu sehen. Weiters dabei: Blattgold, Meminto Stories, GetMobie und Clever Cakes.

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(c) whataventure
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„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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