17.03.2025
WELTRAUM

Gate Space: Wiener Spin-off entwickelt Antriebs- und Bremssystem für Mars-Mission

Dabei kooperiert das Wiener Space-Tech mit der Weltraumagentur ESA, um den "Höllenritt" einer Mars-Landung zu bewerkstelligen.
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Gate Space, ESA, Mars
(c) Gate Space/Screenshot

Das Satelliten-Startup Gate Space wurde im September 2023 in den Tech Stars Space Accelerator in Los Angeles aufgenommen und hatte davor bereits eine US-Niederlassung in San Francisco etabliert. Gegründet wurde es im Juli 2022 als TU-Spin-off und konnte sich kurz darauf einen prominenten Investor sichern. Mit Österreichs erstem und bislang einzigem Astronauten im Weltraum, Franz Viehböck, stieg damals ein bekanntes Gesicht in das Unternehmen ein – im Rahmen einer Finanzierungsrunde in Höhe von 450.000 Euro.

Gate Space im Weltraumcluster

Heuer wurde Gate Space Teil des niederösterreichischen Weltraumclusters am Flughafen Wien – brutkasten berichtete. Co-Founder und CEO Moritz Novak sah darin einen entscheidenden Vorteil, wie er vor rund einer Woche erwähnte: “Wir haben uns für den Flughafen Wien entschieden, weil das hier ein ganz besonderes Ökosystem für Raumfahrtunternehmen und Unternehmer ist“, sagte er damals. Nun gibt es eine weitere Neuigkeit.

Kooperation mit ESA

Gemeinsam mit der Europäischen Weltraumagentur ESA entwickelt Gate Space aktuell ein chemisches Antriebs- und Bremssystem für ein Landemodul, das auf der Oberfläche des Planeten Mars aufsetzen soll. „Wir erwarten die Testergebnisse für das Triebwerk heuer noch vor dem Sommer“, wird Gate Space-Mitgründer und Geschäftsführer Moritz Novak im NÖ Wirtschaftspressedienst zitiert.

Gate Space-Founder: „Mars-Landung ein Höllenritt“

Von diesen Resultaten hänge viel ab, denn die Landung einer Sonde auf dem Mars gleiche einem „Höllenritt“: Die Raumkapsel tritt mit einer Geschwindigkeit von 48.000 km/h in die Atmosphäre des Roten Planeten ein und muss binnen acht Minuten bis zu ihrem Aufsetzen auf null abgebremst werden. Das sei eine technische Herausforderung: Von bisher 50 Missionen zum Mars sind 23 gescheitert.

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Neos und epicenter.works orten Datenschutz-Skandal rund um Härtefallfonds
(c) Adobe Stock - kwarkot

In einem Interview mit brutkasten im Februar dieses Jahres hob die Wiener Digitalstadträtin Barbara Novak (SPÖ) den Standort Wien für eine „AI Gigafactory“ noch hervor. Die Abwärme der Server sollte dabei direkt in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden, so das Konzept. „Bei einer AI Gigafactory fällt sehr viel Abwärme an, mit der bis zu 200.000 Haushalte versorgt werden könnten. Das wäre ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und stellt eine klassische Win-win-Situation dar“, so Novak im Interview.

Brief von Digitalstadträtin an EU

Die Auflagen der Förderung seien von Seiten der EU nun aber dahingehend geändert worden, dass das Projekt an keinen bestimmten Standort bzw. an keine definierten Auflagen gebunden werden dürfe, berichtet die Tageszeitung Kurier. Ein zentrales Element der Wiener Bewerbung beinhaltet jedoch die erwähnte Anknüpfung der Gigafactory an das Fernwärmenetz (brutkasten berichtete). Laut Kurier wird in einem offiziellen Brief der Digitalstadträtin an die EU nun dazu aufgerufen, die Auflagen für die Förderung nochmal zu überdenken.

„Einkaufsgemeinschaften“ nicht passend für Stadt Wien

Das Finanzierungsmodell für das 5-Milliarden-Euro-Projekt sah ursprünglich vor, dass zwei Drittel der Mittel von privaten Investoren und ein Drittel gemeinschaftlich von der Stadt Wien, dem Bund sowie der EU aufgebracht werden. Aktuelle Bestrebungen in Brüssel sehen nun jedoch die Bildung von standortungebundenen „Einkaufsgemeinschaften“ vor. Für Wien würde dies bedeuten, dass das Projekt nicht mehr zwingend an die geplante Abwärme-Integration in das Fernwärmenetz gekoppelt werden dürfte. Da diese Koppelung jedoch eine Grundvoraussetzung der Wiener Bewerbung ist, wird eine Beteiligung unter den geänderten Bedingungen derzeit hinterfragt.

Fünf Gigafactories geplant

Bis zum Jahr 2028 plant die Europäische Union den Baubeginn von bis zu fünf neuen „AI-Gigafactories“. Diese hochmodernen Rechenzentren sollen speziell auf die enormen Anforderungen zugeschnitten werden, die das Training und der laufende Betrieb fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz mit sich bringen. Dabei legt die EU besonderen Wert auf strengste Maßstäbe in den Bereichen Datensicherheit, IT-Schutz und Energieeffizienz.

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