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Gaia Cultures möchte Kunst und Kultur für „neue Generationen“ relevant halten und bietet als Plattform die Möglichkeit, direkt in Künstler:innen zu investieren. Indem es ein Token- und KI-basiertes Wertesystem nutzt. Investor:innen können durch den Kauf von Token am zukünftigen Erfolg der Marke eines Künstlers oder einer Künstlerin partizipieren, so die Idee. Coco Wasabi war die erste Kunstschaffende an Bord – brutkasten berichtete. Nun vermeldete das Startup als eines von 27 Unternehmen vom EIT Culture & Creativity Accelerator aufgenommen worden zu sein.
Gaia Cultures: „Potential zur Kundengewinnung“
Die drei Founder erwartet im Accelerator Unterstützung, um das Wachstum zu fördern, Investitionen zu gewinnen und um in internationale Märkte zu expandieren. Die besten Teilnehmer werden zudem mit Geldpreisen von bis zu 60.000 Euro ausgezeichnet.
„Durch die Teilnahme am EIT Culture & Creativity Accelerator erhoffen wir uns in erster Linie den Aufbau starker Partnerschaften mit relevanten Akteur:innen aus der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft. Diese strategischen Verbindungen sind für uns entscheidend, um Gaia Cultures nachhaltig weiterzuentwickeln und international zu etablieren“, sagt Karrer. „Darüber hinaus sehen wir großes Potenzial in der gezielten Kundengewinnung – sowohl auf institutioneller als auch auf individueller Ebene. Das Programm bietet die ideale Plattform, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen, Feedback zu erhalten und neue Märkte zu erschließen. – erste Anfragen nach dem Kick-Off in Amsterdam (Anm.: Mitte Juli) haben wir bereits erhalten.“
Das Startup arbeitet aktuell mit zwei weiteren Künstler:innen zusammen, einem nicht näher spezifizierten Fotografen und Stephanie Meisl. „Darüber hinaus stehen wir in engem Austausch mit einem internationalen Kollektiv, das zwischen Finnland, Tschechien und den USA tätig ist und sich primär auf KI-gestützte sowie immersive Kunst fokussiert – ein Bereich, den wir als besonders innovativ und zukunftsweisend einschätzen“, so Karrer weiter.
Ausstellung in den Emiraten
Zusätzlich plant Gaia Cultures im Herbst eine Ausstellung in den Emiraten gemeinsam mit zwei der österreichischen Künstler:innen. Diese Veranstaltung markiere der Gründerin nach einen wichtigen Meilenstein für die geplanten Token-Sales, deren offizieller Start für das vierte Quartal 2025 vorgesehen ist. Die Ausstellung diene dabei sowohl der künstlerischen Präsentation als auch der strategischen Vorbereitung und Sichtbarmachung des Projekts im internationalen Kontext.
„Unser Geschäftsmodell basiert weiterhin auf Service-basierten Einnahmen, insbesondere durch Projektmanagement-Gebühren für die Integration von Gaia Cultures in Events, Kampagnen und Social-Media-Initiativen. Diese Gebühren fallen beispielsweise bei der kuratorischen und technischen Umsetzung von Ausstellungen, Token-Launches oder digitalen Formaten an“, präzisiert Karrer. Ergänzend dazu habe man das tokenbasierte Monetarisierungsmodell konkretisiert. Im Detail werden pro Künstler:in 10.000 Token ausgegeben, mit einem initialen Preis von 95 Euro pro Token.
Gaia Cultures mit strategischem Vorteil
„Die Preisgestaltung wurde bewusst so gewählt, dass sie pro Projekt unter der Ein-Millionen-Euro-Grenze der EU-MiCAR-Verordnung (Regulation (EU) 2023/1114) bleibt. Dadurch entfällt aktuell die Verpflichtung zur Erstellung eines formellen Whitepapers – ein strategischer Vorteil, der uns Flexibilität und geringere Umsetzungskosten ermöglicht“, sagt Karrer.
Zur geplanten Raising-Runde, die die Gründerin bereits im März für Ende des Jahres angedeutet hat, möchte sie noch nicht genaue Details verraten, jedoch sei es kein Zufall, dass man sich für die Teilnahme am EIT Accelerator entschieden habe. „Es ist ebenso kein Zufall, dass wir an einer starken Kick-off-Präsenz in den Emiraten arbeiten.“






