GA Shaker: Fitness-Shaker mit Magnet und Selfie-Feature
Beim GA Shaker+ handelt es sich um einen Multifunktions-Shaker für Fitnessbegeisterte. Mit Hilfe eines Magneten kann er an metallischen Fitnessgeräten befestigt werden und bietet zudem eine eigene Halterung für Smartphones.
In Österreich gibt es laut einer Studie von Deloitte knapp 1200 Fitnesscenter und mehr als eine Million eingeschriebene Mitglieder. Abgesehen von den aktuellen Einschränkungen durch die Coronakrise zählt die Fitnessbranche eindeutig zu einem Wachstumsmarkt.
Immer mehr Unternehmen möchten sich eine Scheibe vom Kuchen abschneiden und versuchen sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen am Markt zu behaupten – angefangen von Nahrungsergänzungsmittel über Fitness-Trainer-Apps bis hin zu Sportgeräten und Zubehör.
Eines dieser Unternehmen ist die in Hessen ansässige GA11 Sports GmbH rund um den ehemaligen Fußballprofi Gazwan Avakhti. Das Unternehmen hat mit dem GA Shaker Plus einen Multifunktions-Shaker für Fitness-Begeisterte auf den Markt gebracht.
Magnetfunktion
Der Shaker verfügt über eine Magnethaftfunktion, damit dieser an nahezu jedem metallischen Fitnessgerät angebracht werden kann. Dadurch muss das Trinkgefäß nie wieder auf dem schmutzigen Fußboden abstellt werden. Sofern ein entsprechendes Fitnessgerät aus Metall vorhanden ist, kann der GA Shaker somit stets in Griff- und Augenhöhe befestigt und positioniert werden.
Selfie-Vorrichtung
Ein Aspekt, der in den letzten Jahren in der Branche immer wichtiger geworden ist, ist die Vermarktung der eigenen Vorliebe für Fitness über Social Media.
Mittlerweile zählt die Branche unzählige professionelle Fitness-Influencer die zu Markenbotschaftern geworden sind. Doch auch Amateure wollen ihren eigenen Fitness-Fortschritt über Social Media teilen und greifen daher gerne während des Trainings zum Smartphone.
Auch hierfür bietet der GA-Shaker ein eigenes Feature. Mit Hilfe einer eigenen Vorrichtung kann das Smartphone an der Trinkflasche befestigt werden und erfüllt somit den Zweck eines „Selfie-Ständers“.
Im Online-Shop des Startups ist der Shaker aktuell für rund 25 Euro zu haben und kann in unterschiedlichen Farben erworben werden.
Ohne KI: BESS Invest soll Planungssicherheit für Batteriespeicher-Investments schaffen
Das Grazer Beratungsunternehmen Impeto Impact rund um Jim Lefébre bietet ein Tool zur Erlösmodellierung von Batteriespeichern. "BESS Invest" soll Entwicklern und Banken granulare Modellrechnungen für Investments liefern.
Ohne KI: BESS Invest soll Planungssicherheit für Batteriespeicher-Investments schaffen
Das Grazer Beratungsunternehmen Impeto Impact rund um Jim Lefébre bietet ein Tool zur Erlösmodellierung von Batteriespeichern. "BESS Invest" soll Entwicklern und Banken granulare Modellrechnungen für Investments liefern.
Ein Fully-Merchant-BESS (Battery Energy Storage System) ist ein Batteriespeicher, der seine Erlöse vollständig am freien Strommarkt erwirtschaftet, ohne langfristige Verträge, feste Einspeisevergütungen oder staatliche Garantien. Durch den steigenden Anteil an z.B. Photovoltaik und Windkraft kommt es im Netz häufig zu Überschussenergie und starken Preisschwankungen – etwa Negativpreisen zur Mittagszeit im Sommer. Speicherbetreiber:innen nutzen das für Arbitrage: Sie kaufen Strom, wenn er günstig ist, und verkaufen ihn, sobald die Preise wieder steigen. Zusätzlich lässt sich mit einer Batterie auch Regelenergie zur Netzstabilisierung anbieten.
Dieses Geschäftsfeld zeichnet sich zum einen durch hohe Gewinnchancen bei stark schwankenden Strompreisen, aber auch volles Risiko bei fallenden Marktpreisen oder geringer Volatilität aus. Hinzu kommt, dass ein Speicher gleichzeitig auf fünf Erlösmärkten agiert – darunter Day-Ahead und Regelenergie –, die permanent miteinander konkurrieren und sich gegenseitig Kapazitäten streitig machen. Diese unsichere Dynamik führt für Betreiber:innen wiederum zu erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten bei Banken. Hier setzt Impeto Impact mit seinem Tool BESS-Invest an.
Modellrechnungen statt Live-Einsatz
„Man kann eigentlich immer nur in einem Markt handeln. Also muss man in der Modellierung entscheiden, in welchem Markt der Strom gekauft und verkauft wird, um letztlich einen plausiblen Business Case zu erteilen“, erklärt Jim Lefébre, Gründer von Impeto Impact. Sein laut eigenen Angben komplett eigenfinanzierte Produkt soll jetzt mehr Transparenz für Investor:innen bringen und setzt bei der Modellierung auf sogenanntes Forwardtesting. „Backtesting beantwortet, was gewesen wäre“, erklärt der Gründer. „Für eine Investitionsentscheidung mit 15 Jahren Laufzeit braucht der Markt eine Antwort auf das, was kommt.“
BESS Invest soll eine fünfjährige Markthistorie mit eigenen Projektionsannahmen zu Preistrends, Reserve-Erlösen und Volatilität verknüpfen. Laut Unternehmensangaben entstünden aus diesem Zusammenspiel simulierte Marktpfade in 15-Minuten-Auflösung – bis hinunter zum eigentlichen Lastprofil der Batterie. Das Modell würde dabei eine Ergebnisbandbreite vom konservativen bis zum optimistischen Szenario abbilden. Verändere sich die Marktlage, ließe sich dies über erneute Simulationen jederzeit anpassen. Dabei handelt es sich laut Lefèbre ausdrücklich um Modellrechnungen und Schätzungen zur Plausibilisierung, nicht um eine Live-Optimierung.
Ursprünglich entstand die Idee aus Lefèbres eigenem Beratungsgeschäft: Der Markt für Großspeicher sei dynamisch, die Kapitalmobilisierung stocke jedoch mangels Transparenz, so Lefèbres Erkenntnis. Gemeinsam mit Jonas Puck von der WU Wien wurde daraus zunächst das Whitepaper „Charging Ahead“ aus dem schlussendlich das Tool mithilfe von Pilotkund:innen aus dem Kreis großer Energieversorger hervorging.
Auf Künstliche Intelligenz wird verzichtet: „Wir arbeiten bei unseren Simulationen strikt ohne KI, weil eine KI auch halluzinieren kann“, so Lefèbre. Ein geschlossener Algorithmus soll stattdessen nachvollziehbare Ergebnisse hervorbringen.
Vor der Gründung war Lefèbre unter anderem ÖVP-Pressesprecher ehe er 2017 bis 2019 die Position des Pressesprechers im Justiz- und später im Finanzministerium übernahm. Anschließend war er in diversen Positionen für Montana Tech Components des Investors Michael Tojner, sowie den Batteriehersteller Varta tätig. Bis heute vertritt er zudem die von Tojner mitgegründete eXplore!-Initiative. Außerdem fiel Lefébre in der Vergangenheit beim brutkasten mit seinem Corona-Test-Startup auf.
Co-Location und Expansionspläne
Vertrieben wird BESS Invest im Lizenzmodell mit drei Paketstufen, wahlweise als Monatslizenz oder als Berechnungskontingent im 50er-Block. Bislang modelliert die Software den reinen Speicherbetrieb. Als nächsten Schritt will das Team die Integration von Co-Location-Projekten und Industrieanwendungen angehen. Außerdem plant Lefèbre die Expansion nach Deutschland und perspektivisch in Richtung Südosteuropa.
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