15.12.2015

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

"Furious Pete" ist Bodybuilder und Weltrekordhalter im Wettessen. Das obwohl er fast an Anorexie gestorben wäre. Sein ungewöhnlicher Weg zum Erfolg dient auch als Vorbild für Jungunternehmer.
/artikel/furious-pete-startup-youtube-lernen
Startups können einiges von einem Wett-Ess-Champion lernen, der fast an Anorexie gestorben wäre. (c) Screenshot youtube.com

„Furious Pete“ – Müsste man ihn mit einem Wort beschreiben, wäre wohl Unikat am passendsten. Der 29-Jährige Kanadier ist ein wandelndes Paradoxon. Er ist einerseits Bodybuilder, andererseits hält er Weltrekorde im Wettessen. Wir beschreiben welche 4 Dinge Startups von diesem Youtube-Star lernen können.

Wie Pete zum „Furious“ wurde

Pete Czerwinski blickt auf eine hart Jugend zurück. Im Alter von 16 Jahren wurde beiden seiner Elternteile schwere Krankheiten diagnostiziert. Seine familiären Probleme resultierten in schwerer Anorexie. Bis er schließlich mit 54 Kilo bei einer Körpergröße von 1,88 m ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Bodybuilding half ihm seine Essstörung zu überwinden. Durch Zufall entdeckte er bei einer Eating-Challenge in einem Restaurant sein Talent in kürzester Zeit irrsinnig viel essen zu können. Zehn Cheesburger unter zweineinhalb Minuten stellen kein Problem dar. Dazu folgen im über zwei Millionen Menschen auf youtube. Seine Fangemeinde versorgt er wöchentlich mit Fitness oder Restaurant-Tipps und natürlich Eating-Challenges.

Was Entrepreneure von Pete lernen können

Von der unkonventionellen Geschichte von Furious Pete können auch Jungunternehmer etwas lernen.

1. Ungewöhnliches verbinden

Bodybuilder zu sein ist eine Sache für sich. Genauso wie professioneller Wettesser. Pete hat es geschafft diese Bereich zu verbinden und das macht ihn einzigartig. Orientieren Sie sich an seiner Fähigkeit damit ein riesen Social-Media-Publikum zu begeistern. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

2. Aufmerksamkeit erregen

Jungunternehmer dürfen nicht den Fehler machen sich vor dem Rampenlicht zu fürchten. Furious Pete bewirbt seine Videos, indem er sie mit extrem viralen Videos wie „How to fake a before and after photo“ verbindet. So vergrößern Sie schnell Ihre Reichweite und somit das potentielle Kundenfeld.

+++Mehr zum Thema: Tipps zum Pitchen+++

3. Business-Promotion

Wichtig ist die Aufmerksamkeit der Leute konstant hoch zu halten. Pete postet kontinuierlich Videos von seinen Eating-Challenges. Er macht durch seine Homepage von sich reden und bringt demnächst ein Buch auf den Markt. Er verpasst keine Gelegenheit, um die Marke „Furious Pete“ zu vermarkten.

4. Selbstsicher sein

Seien Sie überzeugt von dem was Sie tun. Petes ungewöhnlicher Weg zum Erfolg hat gezeigt, dass „thinking outside the box“ auch in undenkbaren Fällen funktionieren kann. Ein verunsicherter Peter wäre weit weniger ansprechend, egal wie beeindruckend seine Ess- oder Fitnessvideos sind. Jungunternehmer müssen ständig ihren Cash-Flow aufrecht halt. Mit unkonventionellen Zugängen zur Sache ergeben sich möglicherweise nie erahnte Partnerschaften.

+++Mehr zum Thema: Erfolgreich in die Woche starten+++

Furious Pete

Deine ungelesenen Artikel:
27.07.2026

Venture Sentiment Index: Gute Zahlen, verhaltene Stimmung

Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
/artikel/venture-sentiment-index-gute-zahlen-verhaltene-stimmung
27.07.2026

Venture Sentiment Index: Gute Zahlen, verhaltene Stimmung

Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
/artikel/venture-sentiment-index-gute-zahlen-verhaltene-stimmung
Der European Venture Sentiment Index deutet eine positive Entwicklung für das nächste Quartal an (c) Adobe Stock
(c) Adobe Stock

„Für das zweite Quartal könnten die Vorzeichen kaum schlechter stehen“, zitierte brutkasten Venionaire im April zur Veröffentlichung des European Venture Sentiment Index für das erste Quartal. Doch – wie so oft – kam es dann doch anders. Die im ersten Quartal durch den Angriff der USA auf den Iran hervorgerufene Krise schlug sich nämlich – anders als etwa die Krise nach Beginn des Ukraine-Kriegs – nicht auf die Risikokapital-Volumina nieder.

Die Zahlen sahen laut Venionaire-Analyse im zweiten Quartal nämlich gut aus: Die Gesamtinvestitionen am europäischen Risikokapitalmarkt nahmen weiter zu und erreichten mit 29 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord. Weiters konnte auch die reine Deal-Anzahl um rund fünf Prozent auf 965 Deals gesteigert werden.

(c) Venionaire Capital

Knapp negativer Indexwert – abermals pessimistischer Ausblick

Dennoch sind die für den quartalsweisen Index befragten Investor:innen nicht in Jubelstimmung. Der Indexwert liegt mit 4,8 knapp unter der neutralen Marke 5. Er ist damit besser als der Wert im Vorquartal und besser als der für das Quartal erwartete Wert (siehe Grafik), aber immer noch nicht positiv. Auch die Erwartung für das kommende Quartal ist mit 4,4 wieder schlechter. „Die Zahlen zeichnen ein positiveres Bild als die Stimmung. Investor:innen sind weiterhin zurückhaltend und warten mit Investments“, analysiert Berthold Baurek-Karlic, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Venionaire Capital AG.

(c) Venionaire Capital

Man erkenne eine leichte Stabilisierung, so Baurek-Karlic weiter zum Index-Wert. „Zwar erwarten Investor:innen mehr Aktivität und Wettbewerb im dritten Quartal, doch die großen Sorgen rund um geopolitische Spannungen und handelspolitische Unsicherheit sind aber weiterhin da.“ Es verwundere also nicht, dass der erwartete Index-Wert lediglich 4,4 betrage. Investor:innen würden kurzfristig ohne verlässlichen Ausblick auf die kommenden Quartale agieren, meinen die Analysten von Venionaire Capital.

DeepTech im Vorteil

Und langfristig könnte sich eine Veränderung der Investitionskriterien abzeichnen, erwarten die Analysten. Effizienz und Produktdifferenzierung würden zunehmend als Grundvoraussetzungen gelten. In den Mittelpunkt rücke stattdessen die Frage, ob ein Unternehmen über einen dauerhaft verteidigungsfähigen Wettbewerbsvorteil verfüge. „Investoren hinterfragen verstärkt, ob KI-basierte Produkte tief in Infrastruktur und Arbeitsabläufen verankert sind oder lediglich auf bestehenden Basismodellen aufsetzen. Geschäftsmodelle, deren Kernfunktion kurzfristig von einem großen KI-Anbieter in dessen Plattform integriert werden könnte, werden entsprechend kritischer bewertet“, so Baurek-Karlic.

Davon würden insbesondere Bereiche mit höheren technologischen und physischen Eintrittsbarrieren profitieren, darunter DeepTech, Biotechnologie, Hardware, Robotik und fortschrittliche Fertigung. „Vielleicht stehen wir vor einem goldenen Zeitalter der DeepTech-Unternehmen“, mutmaßt der Venionaire-Gründer.

Größte Runden und stärkste Länder

Diese Erwartungen würden sich in den Top-Investments des zweiten Quartals widerspiegeln: Mit Eurowind Energy (2,3 Mrd. US-Dollar, Energie- und Abfallwirtschaft), Isomorphic Laboratories (2,1 Mrd. US-Dollar, KI-Biotechnologie) und Stegra (1,6 Mrd. US-Dollar, erneuerbare Energien) seien die größten Finanzierungsrunden an Unternehmen gegangen, die nicht einfach vom Markt verdrängt werden können. Im europäischen Risikokapital-Länderranking führte einmal mehr das Vereinigte Königreich (12,3 Mrd. US-Dollar) überlegen vor Deutschland (3,6 Mrd. US-Dollar) und – überraschend dank Eurowind Energy – Dänemark (3 Mrd. US-Dollar).

(c) Venionaire Capital

Und wie geht es weiter? Baurek-Karlic analysiert: „Der Risikokapitalmarkt befindet sich momentan im Wandel. Investor:innen sind bereit, mehr Kapital zur Verfügung zu stellen, wollen dafür aber auch ein gewisses Maß an Sicherheit. Auch im dritten Quartal werden es etabliertere Unternehmen mit einem felsenfesten Geschäftsmodell leichter haben.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Was Startups von Youtube-Star „Furious Pete“ lernen können