23.08.2021

Fundraising Masterclass 21: Mit brutkasten und HOWZAT ennea „VC-ready“ werden

Die HOWZAT ennea Group investiert seit rund 15 Jahren selbst in Startups und gibt Erfahrung und Wissen weiter.
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In Österreich steigen die Investment-Volumina und immer mehr Startups sichern sich Millionenbeträge bei Investoren. Was man in den Erfolgsmeldungen selten liest: Diesen Finanzierungsrunden geht in der Regel monatelanges akribisches Fundraising voraus.

Die Kunst des Fundraisings besteht in erheblichem Maße im Aufbau und der Pflege von Beziehungen zwischen dem zu fördernden Unternehmen und seinen Förderern bzw. Investoren. Hierbei ist die Unterstützung durch erfahrende Expert:innen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Brutkasten-Leser:innen haben nun exklusiv die Möglichkeit, sich einen Platz in der „Fundraising Masterclass“ der HOWZAT ennea Group zu sichern.

Fundraising-Expert:innen mit Gründer:innen-Gen

Die HOWZAT ennea Group ist ein Early-Stage-Venture-Capital-Geber für Startups. Der Risikokapitalgeber ist 2020 aus einem Zusammenschluss der Gesellschaften HOWZAT Partners und ennea capital partners entstanden. HOWZAT ennea versteht sich nicht nur als klassischer Investor, sondern auch als Wegbereiter für Gründer:innen und Startups bei der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und Skalierung.

In diesem Kontext bietet HOWZAT ennea als Early-Stage-Investor Startups finanzielle Unterstützung in der Frühphase, mit Fokus auf die Bereiche Reise, Mobilität, Shopping & Commerce, EduTech und (Food)-Tech. Anton Werner, erfolgreicher Entrepreneur sowie CFO und Partner bei HOWZAT ennea: „Unsere Mission ist es, mit exzellenten Gründer:innen und Teams zusammenzuarbeiten, um herausragende Technologieunternehmen aufzubauen, zu skalieren und zu etablieren. Wir bieten jungen Unternehmen deshalb neben finanziellen Mitteln Betreuungs- und Beratungsleistungen in zahlreichen strategischen, operativen und administrativen Bereichen.“

Fundraising Masterclass 2021: 95% der Fehler vermeiden

Nachdem HOWZAT ennea in fast 100 Unternehmen in der Frühphase investiert hat, hat das Unternehmen jetzt seine erste Masterclass für Startup-Finanzierung ins Leben gerufen, um die Erfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte mit der nächsten Generation von Unternehmer:innen in der Frühphase zu teilen.

Ab Oktober dieses Jahres bieten Anton Werner und die übrigen Expertinnen von HOWZAT ennea diese Fundraising Masterclass an. Hier werden die Teilnehmer:innen Informationen sowohl von Investment- als auch Gründerexperten erhalten und lernen, worauf während der Businessplanung und dem Fundraising zu achten ist. „Wir wollen Erstgründer:innen damit die Möglichkeit geben, Fehler, die wir selbst und viele Gründerinnen da draußen gemacht haben, zu vermeiden; also 95 Prozent jener Fehler, die während eines Fundraising-Prozesses auftreten können“, so Anton Werner.

So werden Startups „VC-ready“

In diesem Video erklärt euch Anton Werner, CFO und Partner bei HOWZAT ennea, kurz und bündig, warum es so wichtig ist, sich als Startup frühzeitig „VC ready“ zu machen und welchen Mehrwert euch hierbei die Fundraising Masterclass liefert.

Über zwei Monate verteilt hat die Masterclass eine Länge von insgesamt ca. 60 Stunden und besteht aus Live-Online-Webinaren, Group Meetings und persönlichen Coaching Sessions.

Das Programm richtet sich an Gründer:innen, die ihr Unternehmen erst vor kurzem gegründet und noch kein Fremdkapital eingeworben haben, sowie an Gründerinnen, die bereits etwas Kapital eingeworben haben, aber daran denken, ihre erste größere Finanzierungsrunde bei institutionellen Investoren einzuwerben.

„Zum einen sind wir selbst alles ehemalige Gründer. Das ist etwas, was unsere Gründerinnen schätzen“, erläutert Anton Werner. „Und zum anderen sind wir Investoren mit klaren Vorstellungen, anhand welcher Kriterien wir uns für die Teilnehmer:innen entscheiden. Wir wollen mit der Masterclass die Gründerinnen von Anfang an kennenlernen und begleiten“, so Werners Credo. „Das Ziel der Fundraising Masterclass ist klar: Wir wollen die Teilnehmer:innen ,VC ready‘ machen und ihre Chancen auf eine erfolgreiche VC Finanzierung erhöhen.“

Auf einen Blick: Fundraising Masterclass 2021

  • Erster Batch 2021: max. 15 Teilnehmer:innen
  • Beginn: Oktober 2021
  • Sprache: Englisch
  • Dauer: über zwei Monate verteilt insgesamt 60 Stunden

Voraussetzungen bzw. Bedingungen:

  • das Team muss stehen,
  • die Firma muss stehen,
  • ein MVP muss vorhanden sein,
  • erste Traktion sollte vorgewiesen werden können,
  • offen für alle Branchen,
  • offen für internationale Firmen / Gründer*innen,
  • Status der Finanzierung: kein VC-Investment, stattdessen Eigenkapital, Family & Friends und/oder Business Angels.
  • Deadline für die Bewerbung: 5. September 2021

Ein Platz exklusiv für brutkasten-Leser:innen

In Kooperation mit den Expert:innen von Howzat ennea loben wir exklusiv in der brutkasten-Community einen der insgesamt 15 Plätze der Fundraising Masterclass aus.

Um bestmöglich zu verstehen, was der Nutzen der HOWZAT ennea Fundraising Masterclass ist und wie du dich mit deinem Startup bewirbst, solltest du dieses Video in jedem Fall vor deiner Bewerbung in Ruhe ansehen. Dann melde dich über das Formular an und wenn du in die nächste Runde kommt, entscheidet schließlich ein Video-Call, ob du an der Masterclass teilnehmen kannst. Viel Erfolg!

Das musst du für die Bewerbung wissen:

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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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