15.10.2015

Fünf Tipps vom besten CEO der Welt

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Was man vor einer Gründung alles beachten muss, soll in dieser Artikel-Serie beleuchtet werden.

Das Magazin Harvard Business Review hat wieder die 100 besten CEOs der Welt gekürt. Heuer ging es bei dem Ranking nicht nur um finanzielle Aspekte. Neue Bewertungskriterien umfassen auch die ökologischen, sozialen und ethischen Leistungen der Firmenchefs. Auf den ersten Platz hat es daher ein kaum bekannter dänischer CEO geschafft: Lars Rebien Sørensen, Chef der dänischen Pharmafirma Novo Nordisk.

(c) Novo Nordisk, Lars Rebien Sørensen
(c) Novo Nordisk, Lars Rebien Sørensen

Vorjahressieger Jeff Bezoz (Amazon) hat es hingegen nur noch auf Platz 87 geschafft. Novo Nordisk hat sich ganz dem Kampf gegen Diabetes verschrieben – ein Fokus, den die Firma Sørensen zu verdanken hat, der bereits seit 1982 bei Novo Nordisk arbeitet. Der umtriebige Firmenchef unterrichtet unter anderem auch an der Universität in Stockholm. Der Brutkasten hat seine fünf besten Leadership-Tipps zusammengetragen:

  1. Gehe jeden Tag glücklich in die Arbeit, weil du voll und ganz hinter dem stehst, was deine Firma tut. Anderenfalls kündige.
  2. Bringe jede Aufgabe zu einem Ende.
  3. Sei immer ehrlich zu dir selbst und bleibe immer du selbst: jede Person führt anders und muss anders geführt werden.
  4. Du lernst am meisten, wenn es am stärksten schmerzt.
  5. „Corporate Social Responsibility“ bedeutet nichts anderes, als den Wert einer Firma langfristig zu maximieren. Auf lange Sicht werden sich soziale und ökologische Probleme zu finanziellen Problemen entwickeln.

Hier geht es zur vollständigen Liste der 100 besten CEOs der Welt.

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Bundesminister Peter Hanke und FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz beim Pressegespräch © Tobias Gärtner

„Wir merken explosionsartige Entwicklungen“, sagte Innovationsminister Peter Hanke heute beim Pressegespräch mit FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz zum österreichischen Weltraumsektor. Die beiden präsentierten eine erste Zwischenbilanz, 5 Monate nach der Erhöhung des österreichischen ESA-Beitrags und kündigten ein neues Investor-Forum für Raumfahrt-Startups an.

Rückfluss statt bloßem Beitrag

Seit dem ESA-Ministerrat in Bremen im November 2025 zahlt Österreich 340 Millionen Euro in die Europäische Weltraumorganisation ein: 80 Millionen oder 30 Prozent mehr als in der Vorperiode. Bereits in den ersten Monaten der Laufzeit 2026–2028 sind 74 Millionen Euro als Aufträge an österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zurückgeflossen, davon „rund 51 bis 52 Millionen direkt an Unternehmen“, so Tausz. Die gesamte ESA-Zeichnung beim Ministerrat 2025 betrug 22,3 Milliarden Euro, das höchste Volumen in der Geschichte der Organisation.

200 Unternehmen mit klarem Wachstumspfad

Rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind laut offiziellen Zahlen derzeit im österreichischen Weltraumsektor aktiv und erzielten 2022 Gesamteinnahmen von 209 Millionen Euro. Der europäische Markt für sichere Satellitenkommunikation soll laut EUSPA-Marktbericht 2026 von 200 Millionen Euro (2025) auf 1,2 Milliarden Euro bis 2040 wachsen. Der Sektor ist außerdem als eines von neun Stärkefeldern in der Industriestrategie 2035 verankert.

Privatkapital für Space-Tech

Öffentliche Mittel allein reichen dem Ministerium zufolge nicht aus, um das Wachstumspotenzial des Sektors auszuschöpfen. Deshalb wird am 29. und 30. Oktober 2026 in München ein trilaterales ESA-DACH-Forum ins Leben gerufen, organisiert von FFG, der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR sowie dem Swiss Space Office.

Ziel ist ein kuratiertes Matching zwischen rund 60 ausgewählten Raumfahrt-Unternehmen und rund 120 Investor:innen, um gezielt privates Kapital in den Sektor zu lenken. „Es soll ganz klar sein für die Investoren, die kommen: Hier wird über Weltraum gesprochen“, so Tausz. Das Format soll danach jährlich rotieren.

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