✨ AI Kontextualisierung
Mit seiner Sales-Suchmaschine bezeichnete sich das 2015 von Patrick Kirchmayr im oberösterreichischen Leonding gegründete Startup Frux als „Google für Unternehmen“. 2019 erklärte der damalige CMO Peter Hössl dem brutkasten: „Die Vision von Frux ist es, den noch jungen Markt der ‚Sales Acceleration Tools‘ im B2B-Business komplett neu aufzurollen: Mit Hilfe von Big Data aus dem Internet und KI-Technologien, die unstrukturierte Daten in vertriebsrelevantes Wissen übersetzen. Damit am Ende jedes Unternehmen die Kunden findet, die zu ihm passen“.
In dem Jahr startete das Unternehmen auch eine Niederlassung in Wien und stellte sein Leadership-Team neu auf. Bereits 2017 hatte es sich ein Investment durch den aws Gründerfonds und die Beteiligungsgesellschaft Mapcon Consulting von Johannes Siller geholt. Zudem holte es sich über die Jahre hinweg zahlreiche Auszeichnungen, etwa als „Born Global Champion„.
Frux: Konkursverfahren mit 1,66 Mio. Euro Passiva
Zuletzt dürften beim Unternehmen aus Leonding jedoch mehrere negative Entwicklungen zusammengekommen sein. Wie der KSV1870 heute auf seiner Page vermeldete, eröffnete Frux nun ein Konkursverfahren – eine Fortführung des Unternehmens ist also nicht geplant. Die Passiva betragen nach derzeitigen Angaben 1.662.000 Euro. 17 Gläubiger sind betroffen. Dienstnehmer hatte das Startup zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags keine mehr. Ursache ist laut Unternehmen eine „instabile Ertragslage“. „Dies ist, neben den Auswirkungen der Coronaepidemie, auf Probleme bei der Entwicklung eines Produkts und den dadurch entstandenen Verlusten begründet“, heißt es dazu im Insolvenzantrag (laut Angaben des KSV1870).
Anm.: Der brutkasten konnte das Startup telefonisch nicht erreichen. Eine Mail mit der bitte um ein Statement blieb bislang unbeantwortet.





