02.11.2015

Frühe Morgenstunden: Darum zahlt es sich aus, früh aufzustehen

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Wieso es sich lohnt, früh aufzustehen.

Erfolgreiche Manager, CEOs, Künstler oder Athleten haben eine Geheimwaffe, die jeder gleichermaßen nützen könnte: Die frühen Stunden am Morgen. In jenen Stunden, in denen andere noch schlafen, ist man nicht nur besonders produktiv, sondern kann auch ungestört arbeiten.

Vielen Menschen fällt es nicht leicht, früh aufzustehen. Trotzdem kann es sich aber durchaus lohnen, da man in den frühen Morgenstunden besonders produktiv ist. Der Brutkasten hat nachfolgend sechs Gründe, weshalb wir auf den Snooze-Button am Smartphone verzichten und früh in den Tag starten sollten:

Energie am Morgen nutzen

Wer früh am Morgen aufsteht, hat mehr Energie, als ein Langschläfer. Kein Wunder, gewinnt man doch wertvolle Zeit, um den Tag ausgefüllt nützen zu können. Daher: Raus aus dem Bett und lieber schnell einen Kaffee trinken, anstatt weiterzuschlafen.

Je später man aufsteht, desto mehr kommt man überdies unter Zeitdruck. Dann steigt automatisch auch die Angst, sein Arbeitspensum nicht zu erreichen. Der Stresspegel schnellt in die Höhe – Kopfweh oder sogar Atemnot sind die Folge. Ein Teufelskreis, aus dem man relativ leicht ausbrechen könnte.

Eile mit Weile

Es gibt nichts Schlimmeres, als seinen Tag in Hektik zu beginnen. Startet man in den Tag in Stress, fällt es einem schwer, sich wieder zu beruhigen und sich im alltäglichen Wahnsinn zurecht zu finden.

Viel besser ist es doch, sich in der Früh Zeit zu nehmen, um… nichts zu tun! Es ist ein wahrer Luxus, seinen Kaffee nicht im Stehen trinken zu müssen, als am Weg in die Arbeit. Zeit zu haben, sich morgens hinzusetzen und ausgiebig zu frühstücken oder einfach einen Blick in die Zeitung zu werfen, sollte einem viel wert sein.

Schon einmal daran gedacht, einen schnellen Spaziergang zu machen, um Energie zu schöpfen? Oder den Sonnenaufgang anzusehen?

Schon einmal daran gedacht, einen schnellen Spaziergang zu machen, um Energie zu schöpfen? Oder für ein paar Minuten in sich zu gehen und einfach dankbar zu sein, für das, was man hat? Viele sehen den Sonnenaufgang nur wenige Male im ganzen Leben. Dabei ist gerade dieser Moment atemberaubend schön und gibt einem unendlich viel positive Kraft. Der Anblick der aufgehenden Sonne in den wenigen Minuten am Morgen, wenn der Himmel beginnt rot zu leuchten, ist magisch und ein Geschenk der Natur, das man viel zu oft verschmäht.

Boost für den Tag

Wenn man bereits am Morgen einige To-dos von seiner Liste streichen kann, ist man umso motivierter, den Rest zu bearbeiten. Es gibt einem ein gutes Gefühl, je mehr Erledigungen man an einem Tag schafft. Überdies schadet es nie, ein wenig Zeitpuffer im Tagesablauf einzuplanen. Diese extra Minuten, die einem häufig den Kopf aus der Schlinge ziehen, kann man leicht am Morgen gewinnen.

Es ist nicht nur ein gutes Gefühl, zu arbeiten, während die meisten noch schlafen, man ist auch effektiver: Niemand ist da, der einen ablenken könnte. Kein nerviger Kollege, kein mürrischer Chef – diese Stunden am Morgen gehören einem alleine.

Zeitmanagement

Oft brummt der Kopf, weil man zu viel Verantwortung hat und man an zu viele Sachen gleichzeitig denken muss: Die Arbeit, die Familie, Freunde – um sich selbst sollte man sich auch noch kümmern. Der Schlüssel zu einem glücklichen Leben? Zeitmanagement!

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Umso wichtiger sind die frühen Stunden am Morgen: Beginnt man früh zu arbeiten, ist es realistischer, dass man sich früher um private Dinge kümmern kann. Ob man nun einem Hobby nachgehen möchte, oder einfach auf ein Feiertagsbier mit Freunden: Was immer es ist, es macht einen langfristig glücklicher. Kein Privatleben zu haben und rund um die Uhr vor dem Schreibtisch zu sitzen, kann dazu führen, dass man sich irgendwann nur noch erschöpft, einsam und ausgelaugt fühlt.

Zzzzz…!

Wer früh aufsteht, wird schneller müde. Es fühlt sich gut an, wenn man nach einem langen, erfolgreichen Tag unter die Decke schlüpfen und alles hinter sich lassen kann. Während es unterschiedliche Studien zur benötigten Schlafdauer gibt, braucht man keine Experten, um zu wissen, dass die Schlafqualität genau so wichtig ist. Wer am Tag viel geleistet hat, ausgepowert und müde zu Bett geht, wird besser einschlafen und tiefer schlafen können. Einfaches Beispiel: Schläft man bis in den Tag hinein, fällt es schwer, Abends einzuschlafen und zu Ruhe zu kommen. Es passiert dann, dass man sich hin und her wälzt und viele Stunden wach liegt.

Be yourself

Das absolut Beste am Morgen, wenn die anderen noch schlafen? Kein lästiges Herrichten! Niemand, der an einem herum nörgelt. Man muss sich nicht schminken oder hübsch herrichten. Dies ist auch die Zeit für persönliche To-dos: Schon einmal daran gedacht, die Gedanken niederzuschreiben? Am Morgen ist die ideale Zeit, sich auch kreativ auszuleben. 

Daher: Morgen ist bereits ein neuer Tag. Wieso also nicht gleich versuchen, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Tipp: Man sollte sich am Abend zuvor bereits darauf einstellen, beim ersten Weckerklingeln aufzustehen – sonst drückt man erst wieder auf den Snooze-Button und verschiebt das Vorhaben auf den Tag danach.

(tsb)

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„Es kommt nur selten vor, dass Vertreter:innen der weltweit führenden Frontier-Labs gleichzeitig an einem Ort zusammenkommen“, erklärt Alina Nikolaou, Co-Founder, Director & Curator der TEDAI. Mit der Ankündigung weiterer hochkarätiger Speaker:innen aus Organisationen wie Anthropic und Google DeepMind nimmt die dritte Auflage der TEDAI, die vom 28. bis 30. Oktober 2026 in der Wiener Hofburg stattfindet, nun konkrete Formen an. Rund 1.200 internationale Entscheidungsträger:innen, Pionier:innen und KI-Enthusiast:innen werden in Wien erwartet und sollen dort die Möglichkeiten, Grenzen und offenen Fragen der nächsten KI-Generation diskutieren.

Praktische Umsetzung im Vordergrund

Schon im März berichtete brutkasten über die ersten bekannten Namen im Line-up, darunter Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger. Seither hat sich das Programm der weltweit einzigen offiziellen TED-Konferenz zu Künstlicher Intelligenz noch deutlich erweitert und wurde analog zur weiterhin rasanten KI-Entwicklung adaptiert. Während die Konferenz anfangs vor allem breite gesellschaftliche und ethische Themen im Visier hatte, rückt mit den neuesten Speaker:innen-Bestätigungen vom August die praktische Umsetzung in den Vordergrund. „Vom Modell zur Wirkung“ lautet das aktuelle Motto. Es gehe darum, „wie aus leistungsfähigen KI-Modellen verlässliche Anwendungen und KI-Agenten entstehen, die Menschen in Arbeit, Forschung und Wirtschaft konkret unterstützen“.

Zielsetzung der TEDAI im Wandel

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der personellen Auswahl der Veranstalter:innen wider. Erklärte Alina Nikolaou im März noch, dass im Fokus der Konferenz „die ambitioniertesten KI-Trends und Ideen unserer Zeit: konkrete Lösungen, radikale Paradigmenwechsel, augenöffnende Forschungsergebnisse und schwierige, aber dringend notwendige soziale Fragen“ stünden, so sagte Nikolaou im Juni bereits über die gewünschte Perspektivenvielfalt: „Wenn es um KI geht, entstehen die spannendsten Erkenntnisse oft nicht im Konsens, sondern dort, wo Perspektiven und Paradigmen aufeinanderprallen. Genau diese Spannungsfelder wollen wir auf der TEDAI 2026 sichtbar machen.“ Nun, mit den neuesten Ankündigungen von heute, stehe laut den Organisator:innen die Chance im Fokus, „Einblicke in Ideen zu gewinnen, an denen heute gearbeitet wird: von KI-Agenten in der Wirtschaft bis zur Zukunft der Wissensarbeit“.

Die Top-Speaker:innen

Unter den zahlreichen Neuzugängen sind einige besonders klingende Namen:

Geoffrey Hinton: Der britisch-kanadische Wissenschaftler gilt als einer der „Godfathers of AI“ und ist ein Pionier im Bereich neuronaler Netze und Deep Learning. Für seine grundlegenden Beiträge wurde er 2018 mit dem Turing Award und 2024 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Peter Steinberger: Der gebürtige Österreicher sorgte mit seiner Open-Source-Anwendung OpenClaw für einen internationalen Hype. Inzwischen arbeitet er für das US-Schwergewicht OpenAI an Produkten für eine „Agent-first“-Welt, mit dem Ziel, jedem Menschen einen eigenen KI-Assistenten zur Verfügung zu stellen.

Felix Rieseberg: Er kommt neu ins Line-up und arbeitet bei Anthropic direkt an der Schnittstelle zwischen Modellen und praktischer Anwendung. Dort entwickelte er unter anderem Claude Cowork und verantwortete Engineering-Teams für Claude.ai sowie Claude Code auf dem Desktop.

Nenad Tomašev: Als Senior Staff Research Scientist bei Google DeepMind forscht er zu Multi-Agenten-Systemen, Agentic Economies sowie KI-Sicherheit. Seine Arbeit fokussiert darauf, wie komplexe KI-Agenten wirksam durch Menschen kontrolliert und an menschlichen Interessen ausgerichtet werden können.

Valeria Pettorino: Die Physikerin ist Project Scientist der Euclid-Weltraummission bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Sie bringt eine astrophysikalische Perspektive ein und zeigt, wie KI-Technologie unser Verständnis des Universums, insbesondere im Bereich Kosmologie und Dunkler Energie, erweitert.

Die weiteren Speaker:innen: breites Spektrum von Kosmologie bis Plattformkritik

Um den Anspruch zu erfüllen, die „gesamte Bandbreite der KI-Debatte abbilden“ zu können, bringen die weiteren Speaker:innen höchst diverse Perspektiven nach Wien. Die wissenschaftliche und technologische Grundlagenforschung wird durch die Forscherinnen Anna Goldie und Azalia Mirhoseini, Gründerinnen von Recursive Intelligence und ehemalige Leiterinnen des AlphaChip-Projekts bei Google, beleuchtet. Mahmoud „Mido“ Assran forscht an sogenannten World Models und Self-Supervised Learning, um effiziente und sichere KI-Agenten zu ermöglichen. Gehirnaktivitäten mittels KI entschlüsselt wiederum der japanische Neurowissenschaftler Yukiyasu Kamitani, dessen Arbeit bis zur Rekonstruktion von Träumen reicht.

Demgegenüber stehen kritische Stimmen aus Medien, Ethik und Gesellschaft: Nicholas Thompson, CEO von The Atlantic, und der bekannte Autor und Aktivist Cory Doctorow ordnen die gesellschaftlichen und politischen Folgen von KI ein. Um Datenschutz und Ethik dreht sich die Arbeit von Carissa Véliz (Associate Professor in Oxford), während der Rechtswissenschaftler César Rodríguez-Garavito (NYU) zu KI-Governance und Klima- sowie indigenen Rechten forscht. Die nigerianische klinische Psychologin Kauna Ibrahim Malgwi bringt zudem ihre Forschung zu algorithmischem Trauma und mentaler Gesundheit in prekären digitalen Arbeitsbedingungen ein.

Praxisnahe Anwendungen bringen schließlich Kateryna Lopatiuk (räumliche Datenanalyse für den Wiederaufbau), Dr. Layla Hosseini-Gerami (Ignota Labs, Chief Data Science Officer für KI-gestützte Medikamentenentwicklung) und Gabriella Di Laccio (Donne, Women in Music) mit Datenanalysen zur Sichtbarkeit von Komponistinnen ein.

Neben den rund 20 TED-Talks am abschließenden Konferenztag will die TEDAI 2026 den Besucher:innen ein umfassendes „Gesamterlebnis“ bieten. Dazu gehören ein festlicher Eröffnungsball, der Wiener Tradition mit moderner Innovation verbinde, sowie der sogenannte „Discovery Day“ mit interaktiven Workshops.

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