20.02.2025
PERSONALIE

froots: Wiener FinTech erweitert Management-Team

Das heimische WealthTech froots holt sich einen international tätigen Investment-Experten in das Management-Team.
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Thomas Meichl | Foto: froots

Das auf digitale Vermögensverwaltung für Normalverbraucher:innen spezialisierte Wiener “WealthTech”-Startup froots fiel in der Vergangenheit stark mit einer Reihe prominenter Investoren auf. Darunter unter anderem Andreas Treichl als ehemaliger CEO der Erste Group sowie Georg Kapsch, Geschäftsführer der Kapsch Group.

Thomas Meichl wird neuer Managing Director

Erst im Juni des Vorjahres vermeldete das Wiener FinTech froots eine strategische Partnerschaft mit wefox Österreich. Zusammen hat man einen „One-Stop-Shop für Kundenbedürfnisse“ in den Bereichen Finanzierung, Versicherung, Investment und Veranlagung aufgebaut. Mit dabei war auch das Grazer Unternehmen 4money.

Gut eine Woche später verkündete das FinTech ein 2,5-Millionen-Investment „von Größen aus der internationalen Bankenwelt“ – brutkasten berichtete. Nun verkündet froots, einen erfahrenen „Investment-Experten“ ins Management-Team zu holen. Konkret steigt Thomas Meichl als neuer Managing Director in das Unternehmen ein und soll fortan für dessen Weiterentwicklung sorgen.

Der Fokus soll sich dabei auf „vermögende Anleger:innen“ richten, „die sich von klassischen Privatbanken abwenden und eine kosteneffiziente Lösung suchen, um ihr Vermögen professionell verwalten zu lassen“, heißt es per Aussendung.

Erfahrung u.a. am asiatischen Finanzmarkt

David Mayer-Heinisch, CEO und Co-Founder von froots, meint dazu: „Mit Thomas verstärken wir unser Team um einen erfahrenen Finanzmarkt-Experten, der nicht nur wertvolles Know-how mitbringt, sondern auch unsere Vision teilt: Vermögensverwaltung zugänglich, transparent und zukunftsorientiert zu gestalten.“

Thomas Meichl ist seit über 25 Jahren in der Finanzbranche tätig. Unter anderem war er über ein Jahrzehnt bei der Investmentbank JP Morgan Singapur tätig. Dort verantwortete er als Head of Credit Portfolio Trading APAC die Bereiche des aktiven Kreditrisikomanagements – unter anderem während der Finanzkrise 2008.

Anschließend leitete er als Head of Trading & Portfolio Management die Investment-Strategien der asiatischen Wealth-Management-Plattform Kristal.AI.

„Ich habe Märkte aus vielen Perspektiven erlebt – von Market-Making über Portfolio- und Risikomanagement bis hin zur Entwicklung digitaler Investmentlösungen“, wird Meichl in einer Aussendung zitiert. „Was mich an froots begeistert, ist die Kombination aus professionellem Portfoliomanagement und einem modernen, unabhängigen Ansatz, der sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kund:innen orientiert.“

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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