30.07.2025
PRODUKT-LAUNCH

froots: Wiener FinTech-Startup launcht neues Profi-Sportler-Angebot

Das Wiener WealthTech froots geht neben seiner Vermögensverwaltung für Otto-Normalverbraucher:in auch in die (vermögende) Nische. Nun launchte das Startup ein Finanzmanagement-Angebot für Profisportler:innen.
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Die beiden Gründer Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch | (c) Froots

Froots war schon mehrmals in der Berichterstattung vom brutkasten vertreten. So fiel die digitale Vermögensverwaltung für Otto-Normalverbraucher:innen stark mit einer Reihe prominenter Investoren auf, die nach und nach einstiegen. Es haben beispielsweise Andreas Treichl, Georg Kapsch, Reinhold Baudisch oder Skisprung-Legende Gregor Schlierenzauer in das Startup investiert – um nur einige zu nennen. Zudem ging froots strategische Partnerschaften mit wefox oder 4money ein.

Als Vision gab froots von Beginn an an, professionelles Investieren zu demokratisieren, indem es maßgeschneiderte Kapitalmarktanlagen ohne hohe Eintrittsbarrieren und zu einem Bruchteil der üblichen Kosten anbietet. Je nach Sparziel sollte das schon ab einer Mindestspareinlage von 75 Euro im Monat möglich sein. Schon seit einiger Zeit spricht das Wiener FinTech aber doch auch gezielt vermögende Personen an. So wurde etwa 2024 das Produkt „froots Wealth“ für „vermögende Privatkund:innen ab 50.000 Euro“ gelauncht.

Neues Produkt

Nun kommt eine weitere, sehr nischige, aber auch vermögende Zielgruppe hinzu. Das FinTech-Startup bietet jetzt nämlich eine zusätzliche Dienstleistung für Profiportler:innen an. Für die komplexen Einkommensstrukturen, variablen Einnahmen und spezifischen Finanzziele von Profisportler:innen umfasst das neue Servicepaket aktives Portfoliomanagement, Liquidiätsplanung und langfristiges Investieren.

Das Angebot sei „genau zugeschnitten auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe“, heißt es vom Unternehmen. „Wir wollen jungen Athleten zeigen, dass es möglich ist, schon früh mit einem soliden Fundament zu starten. Gerade in einer Branche, in der viel Unsicherheit herrscht, schafft finanzielle Ordnung innere Ruhe. Das ist ein Aspekt, der oft unterschätzt wird“, sagt CEO und Gründer von froots, David Mayer-Heinisch.

Großer Bedarf

Laut froots sei der Bedarf an dieser Art der Vermögensverwaltung durchaus groß: Bis zu 80 Prozent der Profis geraten demnach wenige Jahre nach Karriereende in finanzielle Schwierigkeiten. Die Ursachen reichen von fehlender Planung bis hin zu mangelnder Beratung. Durch einen Investmentplan, der sich flexibel an die Karriereverläufe von Sportler:innen anpasst, wolle man dem entgegenwirken.  

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Bei der Eröffnung des neuen Radiopharmaka-Labors in Seibersdorf | (c) Seibersdorf Labor GmbH/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz

Gerade in der Krebsbehandlung spielt Präzisionsmedizin eine immer größere Rolle, um den massiven Nebenwirkungen gängiger Therapien zu begegnen. Hier wiederum sind Radiopharmazeutika, also Arzneimittel mit radioaktiven Bestandteilen, für einige Diagnose- und Therapieansätze essenziell. Sie binden an bestimmte Strukturen von Tumoren, wodurch Tumorherde sichtbar gemacht und gezielt behandelt werden können, etwa bei Prostatakrebs. Im niederösterreichischen Seibersdorf wurde nun ein neues Labor eröffnet, das diese Medikamente entwickelt und herstellt.

„Weltweit steigende Nachfrage bedienen“

Hinter dem Labor steht mit Seibersdorf Laboratories eine Einhundert-Prozent-Tochter des AIT Austrian Institute of Technology. 17 Millionen Euro wurden in die Einrichtung investiert, die nun zu den größten ihrer Art in Europa zählt. Der operative Produktionsbetrieb im neuen Gebäude ist ab 2028 vorgesehen. Bereits jetzt werden vor Ort Radiopharmazeutika hergestellt. Kunden sind Kliniken und Pharmaunternehmen. Mit dem größeren Labor soll die Versorgung für Österreich und darüber hinaus sichergestellt werden.

„Das neue Radiopharmaka-Labor ist entscheidend, um unsere Kapazitäten zu erweitern, die weltweit steigende Nachfrage zu bedienen und die Versorgung von Patient:innen auf höchstem Niveau zu sichern“, kommentiert Markus Neumann, Geschäftsführer Seibersdorf Laboratories. Und AIT-Geschäftsführer Alexander Svejkovsky erklärt: „Unser Tochterunternehmen Seibersdorf Laboratories kooperiert seit langer Zeit sehr erfolgreich mit Unternehmen aus Industrie, Pharma, Forschung und öffentlicher Verwaltung. Durch die Investition in das neue Labor- und Produktionsgebäude können wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen. So ermöglichen wir unseren Partner:innen den Einstieg in ein großes Zukunftsfeld und einen zukünftigen Wachstumsmarkt.“

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