05.02.2016

Frinkiac-Fail: Ralph mit Enten-Szene nicht in Simpsons Suchmaschine

Mit Frinkiac hat die Simpsons Fanwelt ein tolles neues Tool. Beinahe alle beliebten Szenen können auf schnellste Weise gefunden werden. Aber nur beinahe. Die beliebte "Ente Ente Ente"-Szene von Ralph Wiggum ist nicht dabei.
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Die beliebte Enten-Szene von Ralph Wiggum ist in der Simpsons Suchmaschine nicht zu finden. screenshot youtube.com

Am Donnerstag ging ein großes „Wow wie cool“ durch die Medienwelt. Und ein noch größeres „Wow“ durch die Welt der Simpsons-Fans. Mit der Suchmaschine „Frinkiac“ können Simpsons-Szenen auf einfachste Weise gesucht werden.

Ralph mit Enten-Szene nicht dabei

Ohne der zweifelsohne gelungenen Idee und auch deren Umsetzung Böses nachsagen zu wollen. Ein Manko gibt es da schon. Der kleine Ralph Wiggum ist mit seiner weltweit beliebten „Ente Ente Ente“-Szene nicht zu finden. Ralph läuft solange im Kreis und sagt Ente bis Bart ihn anfaucht, er solle endlich eine Gans aussuchen. Und das obwohl mehr als drei Millionen Screenshots aus 15 Staffeln enthalten sind.

Hier der Clip zum (immer wieder) ansehen:

Simpsons Suchmaschine

Die Seite ist nach einem „Simpsons“-Charakter benannt, und zwar nach dem Professor Frink. Jede Szene der Serie wird in 100 Ausschnitte aufgeteilt. Anschließend werden deren Farben miteinander verglichen. Ist der Unterschied allerdings zu groß, wird ein Screenshot verwendet. Frinkiac bietet sich hervorragend an, um Memes zu erstellen. GIFs sind aktuell noch nicht möglich.

+++Mehr zum Thema Lustiges: Über diese Bilder lacht das Internet+++

Hier geht’s zur Suchmaschine: Frinkiac

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Österreich hat Probleme, seine KI-Expert:innen zu halten. | Symbolbild (c) Envato

Ein kürzlich erschienener Report der WU Wien dürfte gemischte Gefühle in Österreichs KI-Branche auslösen. Hierzulande habe man exzellente KI-Fachkräfte, aber zu wenige und obendrein Probleme, diese zu halten. Die Studie basiert auf der Analyse von 2,86 Millionen Beschäftigungsdatensätzen, also Job- bzw. Positionseinträgen, 1,23 Millionen individuellen Biografien und mehr als 123.000 Unternehmen in Österreich. 

Führend in technologischer Spezialisierung

Österreich belegt im europäischen Vergleich unter 38 Ländern Rang drei bei der technologischen Spezialisierung seiner KI-Fachkräfte. Eine Auszeichnung für die Alpenrepublik, schließlich zähle man in diesem Bereich zu den führenden Standorten in Europa. Trotzdem kommen diese Experten seltener in die breite Wirtschaft als in anderen vergleichbaren Ländern. 97 % der heimischen Unternehmen stellen keine KI-Spezialist:innen an.

„Wer ‚KI-Strategie‘ sagt und nicht ‚Menschen‘ meint, hat den Kern verfehlt: Adoption ist ein Personal-, kein IT-Thema“, sagt Can Tihanyi vom Institut für International Business der WU Wien: „Technologie-Adaption scheitert fast nie an der Technologie. Sondern an den Menschen, die fehlen, um sie in die Unternehmen zu tragen.“

Österreich verliert KI-Experten

Die wenigen Spezialist:innen, die es in Österreich gibt, wandern zudem im Laufe ihrer Karriere ab. Rund 17 % der Fachkräfte in Build-Rollen verlassen das Land. In Bereichen wie Generative AI oder Natural Language Processing ist es rund ein Viertel. Zudem stellen die Autoren der Studie fest, dass 44 % aller Abwander:innen bereits nach dem ersten Jahr Österreich den Rücken kehren.

„Wer hochqualifizierte KI-Expert:innen halten will, muss ihnen vom ersten Tag an attraktive Projekte, Entwicklungsperspektiven und fachliche Verantwortung bieten – genau im ersten Jahr entscheidet sich, ob jemand bleibt“, erklärt Andreas Schumacher, Chief Innovation Officer und Vorstandsmitglied der VTU Group. Der Nachwuchs bleibt hingegen aus, denn sechs Prozent der KI-Beschäftigten in Österreich sind Einstiegskräfte. „Österreich verliert nicht die Breite seiner KI-Fachkräfte, sondern seinen Platz im technologischen Spitzenfeld“, ergänzt Schumacher.

Mehr Ausbildungsplätze, Beratung und bessere Infrastruktur

Die Conclusio der Autoren ist klar: Es brauche mehr Ausbildungskapazitäten für KI-Fachkräfte an Universitäten. Unternehmen sollten zudem durch AI-Readiness-Programme unterstützt werden, KI im eigenen Betrieb einzusetzen. Ein Zugang zu geteilter Infrastruktur und Beratung könnte hierbei Abhilfe schaffen. Österreich benötige außerdem Maßnahmen, um KI-Spezialist:innen langfristig zu halten. Dabei brauche nicht jedes Unternehmen eigene KI-Teams, durch Transferzentren könne diese Lücke geschlossen werden.

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