02.12.2024
TEXTIL

FreyZein: Grazer Startup forscht an nachhaltigen Alternativen zu Gore-Tex und Co.

Das Grazer Startup FreyZein hat sich auf die Entwicklung umweltfreundlicher Textiltechnologien spezialisiert. Dabei erforscht es Zellulose als nachhaltige Alternative zu Polyester und Daunen.
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Das Gründerteam von FreyZein.
Co-Gründer:innen Jan Anders Karlsson, Barnaby Caven und Sabrina Stacherl (c) FreyZein

Das ursprünglich als Outdoor-Mode-Label gedachte Startup FreyZein spezialisiert sich aktuell auf die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Textilmaterialien. Denn das Unternehmen sieht die größte Herausforderung nicht in der Mode selbst, sondern in der Beschaffung und Produktion von Materialien.

Das 2020 von Makava-Gründer Jan Karlsson, der Österreicherin Sabrina Stacherl und Barnaby Caven gegründete Startup verfolgt das Ziel, umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Materialien wie Polyester oder Daunen zu schaffen. Über die erste Kollektion, welche auf die „Ventil-EtaProof“-Technologie setzte, berichtete brutkasten bereits 2021.

Textiltechnologien auf Zellulosebasis

FreyZein konzentriert sich darauf, Zellulose so weiterzuentwickeln, dass sie wasserabweisend wird – eine wichtige Eigenschaft für Outdoor-Bekleidung. Mit einem eigenen, zum Patent angemeldeten Verfahren möchte FreyZein Zellulose umweltfreundlich und funktional machen – mit Eigenschaften hoher Atmungsaktivität, Wasserfestigkeit und Robustheit. Im Gegensatz zu synthetischen Fasern, sollen die auf Zellulose-Basis ebenfalls biologisch abbaubar sein, meint CEO Jan Karlsson.

Die Leitung und Projektabwicklung von FreyZein befinden sich in Graz, während das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dornbirn liegt: „In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg entwickeln wir hier die Modifikationen der Zellulose weiter. Vorarlberg ist mit seiner Textiltradition und der Nähe zu wichtigen Nachbarmärkten ein idealer Standort“, sagt Barnaby Caven, Materialwissenschaftler und CTO von FreyZein.

Internationale Unterstüzung

Nach eigener Angabe arbeitet das Unternehmen mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) an einem Projekt namens SPARK, das die Nutzung von Aerocellulose – einer Kombination aus Zellulose und Luft – für Bekleidung untersucht. Darüber hinaus soll der Einsatz der Materialien auch in anderen Industrien wie dem Bauwesen erforscht werden.

Das Projekt wird durch das „Seedfinancing – Deep Tech“- Programm der Austria Wirtschaftsservice GmbH unterstützt und im Rahmen des FFG-Basisprogramms weiter ausgebaut. Erst im September erhielt FreyZein für die Forschung und Entwicklung eine dreiphasige FFG-Förderung insgesamt 2,3 Millionen Euro. Darüber hinaus ist FreyZein Teil des EU-Projekts BioFibreLoop und erhielt dieses Jahr eine weitere Förderung über sieben Millionen Euro.

FreyZein plant bis Herbst 2025 erste Produkte auf den Markt zu bringen.

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Elisabeth van Holthe tot Echten steht vor einer weißen Wand
Elisabeth van Holthe tot Echten wird neue COO von AustrianStartups. (c) AustrianStartups

Elisabeth van Holthe tot Echten ist seit letztem Jahr als Program & Events Managerin bei AustrianStartups tätig. Hier leitet sie das Entrepreneurial Leadership Program (ELP), ein einjähriges Programm für angehende Gründer:innen, sowie den Startup World Cup Austria. Davor war sie bei Female Founders, wo sie Programme für Gründerinnen und Führungskräfte konzipiert und umgesetzt hat. Mit erstem Juli wird sie nun Adrian Zettl als COO von AustrianStartups folgen.

Neue Initiativen

Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des Angebots für Later-Stage-Unternehmen. Dass dieser Kurs bereits erfolgreich eingeleitet wurde, zeigen die im März 2026 gestarteten Founder Memberships sowie das exklusive Mai-Event { founders only }, das sich speziell an Gründer:innen mit mehr als 500.000 Euro Umsatz oder Investment richtete. Ziel der neuen COO ist es, diesen vertraulichen Peer-Austausch weiter zu fördern und Startups von der ersten Idee bis zum Scaleup auf ihrer gesamten Reise zu begleiten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle. Wir haben mit den neuen Formaten bereits gezeigt, was möglich ist, wenn wir Gründerinnen und Gründer gezielt zusammenbringen. Jetzt geht es darum, diesen Ansatz weiter auszubauen und unseren Community Impact zu skalieren, damit wir mehr Founder entlang ihrer gesamten Journey erreichen und konkret unterstützen“, so Elisabeth van Holthe tot Echten.

Elisabeth van Holthe tot Echten wird an der Seite von Hannah Wundsam in das C-Level von AustrianStartups einsteigen. (c) AustrianStartups

Abschied nach zwölf Jahren

Adrian Zettl tritt Ende des Monats als Co-Managing Director von AustrianStartups zurück. Nach insgesamt zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der Organisation blickt Zettl in einem persönlichen Statement auf LinkedIn auf die Entwicklung des österreichischen Startup-Ökosystems zurück.

Viele seiner bisherigen operativen Verantwortlichkeiten werden künftig von van Holthe tot Echten in ihrer neuen Rolle als COO übernommen. Auch van Holthe tot Echten meldet sich über LinkedIn zu Wort: „Das erste Halbjahr 2026 hat bereits gezeigt, wozu österreichische Startups fähig sind: Das Talent ist da, der Ehrgeiz ist da und zunehmend auch die Infrastruktur. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis Österreich sein volles Potenzial entfaltet – und genau das begeistert mich an dieser Rolle.“

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