25.07.2017

Free Webinar: Die „Lean Canvas“ Methode

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(c) Startup Milestones

„Die Canvas, die kann was!“ Wie man seine Geschäftsidee in das Format der „Lean Canvas“ bringt, und auf was man dabei achten sollte, erklärt Florian Kandler, Serial Entrepreneur und treibende Kraft hinter der Gründerplattform Startup Milestones in seinem Webinar für den Brutlkasten. Die Lean Canvas ist für Gründer im Stadium der Idee bis hin zur begonnen Umsetzung relevant. Sie ermöglicht es, die neun wichtigsten Aspekte eines Business auf einem Blatt Papier darzustellen. Dabei erkennt man selbst, wo das Konzept noch Schwächen hat. Damit kann man anhand der Lean Canvas sehr effizient Feedback von Mentoren und Coaches einholen.

Euch erwartet eine etwa 45 Minuten lange interaktive Präsentation mit konkreten Tipps für die Umsetzung, und eine anschließende Q&A-Session, wo ihr eure Fragen stellen könnt. 

Ablauf des Webinars

Live Präsentation & Tipps, wie du die „Lean Canvas“ für dein Unternehmen erstellst. Anschließend live Q&A, wo du deine Fragen stellen kannst

Was du lernen wirst

Wie du die „Lean Canvas“ nutzt, um dein Business zu visualisieren und validieren: Problem, Lösung, Kundensegmente, USP, etc.

Zur Person:

Florian Kandler hat in den letzten neun Jahren drei Unternehmen gegründet. Zwei davon waren Start-ups mit Risikokapitalfinanzierung von gesamt über 3 Millionen Euro. Mit mehr als 20 Millionen Downloads ist Ulmon mit seiner Reise-App CityMaps2Go – Ulmon wohl sein bekanntestes Venture, für das er 2011 auch sechs Monate im Silicon Valley Fundraising und Business Development machte. Bevor er sein erstes Unternehmen gründete ging er für 4 Jahre nach Deutschland in den Vertrieb einer IT Firma, um dort „verkaufen zu lernen – eine Kompetenz, die jeder Gründer braucht“, wie er sagt. Seit Herbst 2016 spricht er in seinem Podcast Startup Milestones mit erfolgreichen europäischen Gründern über deren Erfolge und Probleme und versucht, ihnen die besten Tipps und Erfolgsrezepte für seine Zuhörer zu entlocken.

Hard Facts: 

Wann? 3.8.2017,  18uhr
Wo? Online – www.startupmilestones.eu/webinar/leancanvasde.html
Kostenlos Anmelden: www.startupmilestones.eu/webinar/leancanvasde.html

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(v.l.) Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind für den Bierlein-Preis 2026 nominiert.

Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis geht 2026 in die zweite Runde. Er zeichnet Frauen unter 35 für unternehmerische oder innovative Leistungen mit Österreichbezug aus. Aus rund 100 Bewerbungen haben das Wirtschaftsministerium (BMWET) und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) 35 junge Frauen in die Shortlist aufgenommen, darunter Gründerinnen, Forscherinnen und Führungskräfte.

Die Preisträgerinnen werden mit je 5.000 Euro in drei Kategorien prämiert: „Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge“, „Forschung, Innovation & Transfer“ sowie mit dem „Maria-Rauch-Kallat-Ehrenpreis für gesellschaftlichen Impact & Role Model“. Beim Ehrenpreis kommt zusätzlich ein Mentoring-Platz im „WoMentoring“-Programm des club alpha hinzu.

Unter den Nominierten sind auch mehrere Startup-Gründerinnen:

Antonia Riva-Frizberg (Lumetry): Lungenmonitoring für zu Hause

Riva-Frizberg gründete im März 2022 gemeinsam mit Christian Neubauer das Grazer Medtech Lumetry Diagnostics. Das Startup entwickelt Geräte, mit denen Patient:innen mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma ihre Lungenvitalität zu Hause messen können. Langfristig will man auch Menschen mit Lungenentzündungen oder Long Covid helfen. 2023 sammelte das Team ein sechsstelliges Investment „weit über eine halbe Million“ ein. Prototypen gibt es bereits, gelauncht soll das Produkt laut Website noch 2026 werden.

Vor der Gründung war Riva-Frizberg unter anderem bei der Innovations-Beratung Pioneers als auch beim Zyklustracker-Startup breathe ilo beschäftigt, das 2023 Konkurs anmeldete.

Das Produkt soll noch 2026 gelauncht werden. © Lumetry

Theresa Kohl (DiLT Analytics): Energie sparen mit Gebäude-Software

Kohl ist Mitgründerin und CEO von DiLT Analytics, einem 2021 gegründeten Spin-off der TU Graz. Die Software soll Ineffizienzen in Gebäuden sowie in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erkennen und den Energieverbrauch senken. Aktuell entwickelt das Team sein neues Produkt „FaciliMind“, eine KI-basierte Softwareplattform zur datenbasierten Optimierung von Energieeffizienz und Betriebskosten in Gebäuden. Das System benötigt laut eigenen Angaben keine neuen Sensoren, sondern dockt an bestehende Leitsysteme an und deckt dort Fehlsteuerungen auf.

Unterstützt wurde das Startup unter anderem durch FFG-Förderungen und konnte bereits Pilotprojekte mit Partnern wie der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umsetzen. Vor der Gründung war Kohl unter anderem bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und als Projekt- und Innovationsmanagerin bei der Energie Agentur Steiermark tätig.

Johanna Marie Reinedahl (WeGait): Exoskelett für die Reha

Reinedahl ist Gründerin und Geschäftsführerin der WeGait FlexCo. Das Robotik-Startup entwickelt ein Exoskelett für die Gangrehabilitation nach Schlaganfall oder Rückenmarksverletzung, das Abläufe in Rehazentren effizienter machen soll. Unter dem ehemaligen Namen Nexo Skeleton wurde das Startup als eine der ersten beiden Beteiligungen von WU Ignite Ventures aufgenommen.

Im Juli 2026 benannte man sich in WeGait um. Reinedahl war vor der Gründung außerdem ein Jahr als Venture Capital Investment Analyst bei Arax Capital Partners tätig.

Sara Kapeller (twistor): Schneeräumung per System

Kapeller gründete 2025 die twistor GmbH im Vorarlberger Bludenz. Den Anstoß dazu gab eine persönliche Erfahrung: Eine tonnenschwere Dachlawine ging direkt von dem Haus ihres Großvaters ab. Daraufhin entwickelte sie ein automatisiertes Schneeräumungssystem für Gebäude und Photovoltaikanlagen, das laut Unternehmensangaben seit 2024 patentiert ist.

Die Lösung richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von PV-Anlagen in schneereichen Regionen. Der doppelte Vorteil: Die kontrollierte Räumung beugt nicht nur gefährlichen Personen- und Sachschäden vor, sondern sichert auch in den Wintermonaten den Stromertrag der Solarmodule. Das System ist nach Firmenangaben bereits serienreif und unter anderem auf dem Dach der Aletsch Arena auf der Schweizer Riederalp im Einsatz.

Der twistor befreit Dächer und PV-Anlagen von Schneemassen. © twistor

Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

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