25.09.2025
REUNION

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

Man sieht sich immer zweimal im Leben. Oder öfter. So geschehen bei den Runtastic-Foundern Florian Gschwandtner, Christian Kaar und René Giretzlehner, die nun wieder unter dem "Foxyfitness-Dach" vereint sind.
/artikel/foxyfitness-florian-gschwandtner-holt-sich-seine-runtastic-co-founder-ins-boot
Foxyfitness
© Foxyfitness - (v.l.) René Giretzlehner, Florian Gschwandtner und Christian Kaar.

Im März 2023 startete Startup-Veteran Florian Gschwandtner mit seinem Fitness-Startup Foxyfitness. Als „Side Hustle“ wollte der Runtastic-Gründer eine Fitness-Challenges-App groß ziehen. Jetzt scheint sich deutlich mehr daraus zu entwickeln.

Foxyfitness mehr als ein Side-Hustle

Gschwandtner hat nun zwei Drittel seines neuen Startups an seine ehemaligen Runtastic-Mitgründer René Giretzlehner und Christian Kaar verkauft. Gemeinsam mit den beiden Tech-Experten formiert sich damit ein neues Gründerteam mit klaren Plänen: Ein KI-getriebenes App-Unternehmen aus Österreich zu erschaffen.

„Foxyfitness war ein Side-Hustle, aber mittlerweile hatte ich die Idee mit meinen ehemaligen Gründerkollegen René und Christian wieder operativer zu arbeiten“, erklärt Gschwandtner gegenüber brutkasten. „Und nicht nur zu investieren oder Keynotes zu machen. Somit sind wir ein ähnliches Gründerteam, wie früher, und arbeiten jetzt schon sehr intensiv miteinander.“

15.000 US-Dollar MRR

Die Foxyfitness GmbH – unter anderem bekannt für die „100 Push-Ups App“ – ist mit aktuell über 7.000 zahlenden Kund:innen, einem monatlichen Umsatz von über 15.000 US-Dollar MRR (Monthly Recurring Revenue) und mehr als 7.000 App-Bewertungen mit 4,75 Sternen profitabel unterwegs.

„Wir starten mit einem funktionierenden Produkt, einer starken Community und einem erfahrenen Gründerteam. Jetzt nutzen wir AI als Turbo, um neue App-Kategorien zu erschließen – schnell, lean und wirkungsvoll“, so Gschwandtner weiter. Foxyfitness wird künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz, smarte User-Journeys und globale Skalierung setzen. Im Fokus stehen Fitness, Longevity, Health und neue AI-basierte Use Cases.

Graue Haare

Zur Reunion meint der Runtastic-Founder, dass es nicht wirklich ein „Wiedersehen“ sei, man habe ja über den Frühphasen-Investor 8eyes ständigen Kontakt gehabt – in wöchentlichen Meetings. „Es hat sich wenig geändert, wir sind ein paar Jahre älter geworden und haben ein paar graue Haare mehr, glauben aber immer noch, dass wir ein paar Dinge verstehen und wir wieder gemeinsam einfach mehr tun.“

Dieses „mehr“ heißt beim Trio nicht, dass man künftig 100 Mitarbeiter:innen haben möchte, denn mittels AI und allem drumherum sei es möglich, auch mit einem kleinen Team Größeres zu schaffen, so Gschwandtners Überzeugung: „Wir haben jetzt die ersten zwei Mitarbeiter angestellt, im Backend und einen Android-Developer, suchen aber noch einen iOS-Developer. Somit wären wir mal sechs Leute zum Losstarten. Und dann werden wir sukzessive schauen, wo sich die Reise hin entwickelt. Ob es die Runtastic-Dimensionen erreicht, das wäre vermessen sowas zu sagen. Umgekehrt schauen wir uns natürlich Dinge an, wo man mit AI und Technologie auch Skalierung unterstützen kann.“

Foxyfitness bleibt (vorerst) ohne Investoren

Kaar und Giretzlehner haben Gschwandtners Anteile erworben, es handelt sich aber nicht um ein Investment in das Unternehmen. In weiterer Folge wollen aber alle drei Kapital bereitstellen. „Wichtig ist, dass wir selbst in die Firma investieren, wenn wir Kapital brauchen“, erklärt Gschwandtner. „Wenn etwa Mitarbeiter kommen, wird das von uns dreien aliquot investiert. In Foxyfitness ist ja schon Kapital drinnen, die Apps machen Geld. Wenn wir etwas brauchen, dann ist unser Plan, das Ganze vorläufig ohne Investoren zu tun. René, Christian und ich werden die Finanzierung der Firma übernehmen.“

Deine ungelesenen Artikel:
05.10.2026

„RobCo in jeder Fabrik“: Münchner Startup RobCo knackt die Milliarden-Bewertung

Das Robotik-Unternehmen RobCo hat seine Bewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppelt. Eine aktuelle Finanzierungsrunde bringt neue Investor:innen und Liquidität für Mitarbeitende.
/artikel/robco-in-jeder-fabrik-muenchner-startup-robco-knackt-die-milliarden-bewertung
05.10.2026

„RobCo in jeder Fabrik“: Münchner Startup RobCo knackt die Milliarden-Bewertung

Das Robotik-Unternehmen RobCo hat seine Bewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppelt. Eine aktuelle Finanzierungsrunde bringt neue Investor:innen und Liquidität für Mitarbeitende.
/artikel/robco-in-jeder-fabrik-muenchner-startup-robco-knackt-die-milliarden-bewertung
RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foxyfitness: Florian Gschwandtner holt sich seine Runtastic-Co-Founder ins Boot