12.04.2024
SICHERHEIT

Foxhole Security: Codewörter gegen Home Invasions

Das Security-Startup Foxhole möchte mithilfe einer sprachgesteuerten Alarmanalge gegen Einbrüche schützen.
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(c)Foxhole UG
(c)Foxhole UG

Fremde Menschen stehen auf einmal in den eigenen vier Wänden und wollen alles mitnehmen, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Ein Alptraum, gegen den man wenig tun kann. Der deutsche Jungunternehmer Marius Markowski wollte gegen dieses Schreckensszenario vorgehen und hat in seinem Einfamilienhaus in Düren (Nordrhein-Westfalen) an einer Lösung getüftelt.

Herausgekommen ist Foxhole Security, ein kleines sechseckiges Gerät, welches wahlweise einen lauten Alarm auslöst oder einen Notruf absetzt. Das akkubetriebene Gerät wird versteckt montiert und erkennt zwei Code-Worte der Besitzer:in. Diese, in einer Bedrohungslage ausgesprochen, lösen das Security-System aus.

Inspiration durch True-Crime

Das Unternehmen Foxhole UG wurde von Founder Markowski ganz frisch im März 2024 gegründet. Die Idee für sein Produkt kam ihm aber schon rund zwei Jahre zuvor. „Zu dieser Zeit habe ich viel True-Crime geschaut und mir ist immer wieder das selbe Problem aufgefallen: Überfälle während die geschädigte Person vor Ort ist. Irgendwann kam mir die Idee mit den Codewörtern und am nächsten Tag ging es direkt los“, sagt Markowski zum brutkasten. Anwendungsbereiche für seine Produkte sieht der Gründer auch für Geschäft, wie beispielsweise Juweliere.

Bisher hat der Gründer sein Unternehmen gebootstrapped. Für die technische Umsetzung seiner Idee hat er sich aber Unterstützung geholt. Allerdings ist das Land Nordrhein-Westfalen auf seine Idee aufmerksam geworden und unterstützt das Startup mit dem NRW Gründungsstipendium.

Am Dienstag den 16.4. tritt Markowski bei der Show „2 Minuten 2 Millionen“ mit einem Prototypen von Foxhole auf. „Das Produkt an sich ist soweit fertig. Mit der Ausstrahlung der Sendung geht es für mich dann wirklich los. Der Onlineshop, Social Media und alles weitere ist bis dahin alles auf Schiene gebracht“, so der Foxhole-Gründer.

Aktuell können Kund:innen Produkte vorbestellen. Die Auslieferungen sollen nach Angaben von Markowski in der zweiten Jahreshälfte beginnen.


Foxhole Security ist am Dienstagabend bei 2 Minuten 2 Millionen zu sehen. Außerdem in dieser Folge: Nano Ventures, Mata Origin und Skeetoo.

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Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly
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Fiskaly aus Wien wurde dieses Jahr von EY zum „Scaleup of the Year“ gekürt, wie brutkasten berichtete. Die Zahlen und Fakten zeigen, warum: Das 2019 gegründete Unternehmen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent und ist profitabel. Es beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende, ist in acht EU-Ländern aktiv, betreut dort rund 1.900 B2B-Kunden mit mehr als einer Million POS-Systemen (Point of Sale) und ist Marktführer in Deutschland.

Nun verkündete das auf Fiskalisierung spezialisierte Unternehmen, das sich am „Sprung vom Scaleup zum etablierten Infrastrukturanbieter“ sieht, einen bedeutenden Neuzugang: David Feichter wird Co-CEO neben Johannes Ferner, der fiskaly gemeinsam mit Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet hat.

Vom „allerersten Kunden“ zum Co-CEO

Die Vorgeschichte ist dabei durchaus ungewöhnlich. Feichter war 2019 als CEO des deutschen POS-Anbieters orderbird der „allererste Kunde“ des Wiener Unternehmens. Damals verhandelte er den Deal mit Ferner. Erst in diesem Frühjahr gab Feichter die Führung von orderbird, mittlerweile Teil der Nexi Group, an Dirk Schmidt ab.

Die Doppelspitze soll fiskaly nun als „nächste Stufe der Unternehmensführung“ durch die nächste Wachstumsphase bringen. „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen“, kommentiert Ferner. Und ergänzt: „Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin. Es ist ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“

Weitere Akquisitionen geplant

Konkret soll Feichter den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation verantworten, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und die externe Repräsentation konzentriert. „Fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, sagt Feichter.

Fiskaly kündigt zudem an, im Bereich M&A aktiv zu bleiben. Man baue auf der bisherigen Akquisitionsbilanz auf, „um schnell handeln zu können, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten“. Bisher übernahm fiskaly die Deutsche Fiskal GmbH und Infrasec Sweden AB. 2024 hatte fiskaly mit Verdane einen großen Private-Equity-Investor an Bord geholt, der auch Kapital für Übernahmen bereitstellt.

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