21.09.2020

Founder Institute aus dem Silicon Valley startet in Österreich

Einige bekannte Namen der heimischen Startup-Szene haben sich als potenzielle Mentoren des Founder Institute Austria gemeldet.
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(c) Founder Institute

Das Founder Institute (FI.co), ein Frühphasen Startup Gründungsprogramm aus den USA, hat heute den Launch seines neuesten Ablegers in Österreich bekannt gegeben. Das vom Silicon Valley aus geleitete Founder Institut hat mit seiner Präsenz in über 200 Städten ein entsprechendes globales Netzwerk und bietet Foundern ein strukturiertes Programm, das sie bis zur Gründung einer Firma und der ersten Investitionsrunde begleitet. Das Founder Institute Austria Virtual 2021 Pre-seed Accelerator Programm wird am 26. Jänner 2021 starten.

Anmeldung für die Online-Kurse

Alle Einzelpersonen oder Teams, die eine Tech-Firma gründen wollen, können sich zum „Austria Virtual 2021 Founder Institute“ unter http://fi.co/apply/vienna bewerben. Wegen der Pandemie wird das Programm des Founder Instituts in Österreich komplett online abgehalten.

Das Austria Virtual 2021 Founder Institute wird außerdem eine Reihe an Online Startup Events für die breite Öffentlichkeit anbieten, in denen Teilnehmer erste Einblicke in den Gründungsprozess und das Programm selbst erhalten können. Die Liste der Events ist hier einsehbar: http://fi.co/events/vienna.

Manager und Mentoren des Founder Instituts

Das Founder Institute in Österreich wird von Benedikt Glatzl, Manuel Zwittag und Mariya Konstantinova geleitet. Darüber hinaus haben diverse Startup Investoren, Gründer und
Manager ihr Interesse daran bekundet, als Mentoren am Programm teilzunehmen.

● Alexander Rapatz: Co-Founder & Managing Partner, Black Manta Capital Partners
● Alexander Schmid: Co-Founder & CEO, courseticket GmbH
● Alexis Eremia: Managing Partner, Freims.cc
● Arnim Wahls: Co-Founder & CEO, Firstbird
● Benjamin Ruschin: Co-Founder & MD, WeAreDevelopers
● Bernhard Holzer: CEO & Chief Editor, Woods – Startup PR

● Bianca Gfrei: Co-Founder, Rootine
● Christian Pauls: CEO, Extrafrei GmbH
● Christoph Bitzner: Co-Founder, TheVentury
● Daniel Horak: Chief Sales Officer, Zero21
● Dejan Stojanovic: Founder, The Failure Talks
● Eugen Prosquill: Founder & CEO, WARDA NETWORK GmbH
● Filip Jakubowski Drzewiecki: CTO & Co-Founder , Oaze.io
● Filip Stanev: Co-Founder, Saga
● Franz Salzmann: Founder & CEO, Oaze.io
● Fredrik Debong: Founder & Chief Science Officer, hi.health
● Hanno Lippitsch: Founder & CEO, Eversports
● Jan Pannenbäcker: Co-Founder & CEO, Schrott24
● Johannes Berger: Co-Founder & CEO, Mimo
● Kim Balle: Co-Founder & CEO, Global Startup Awards
● Kristina Tauchmannova: COO, Impact Leaders Club
● Laurenz Simbruner: Partner, PUSH Ventures (PV)
● Maria Bichl: Head Of Business Development , OYO
● Markus Kainz: Founder & CEO, primeCROWD
● Martin Behrens: Co-Founder & CEO, Presono
● Michael Kunz: CEO & Co-Founder, Everbill
● Milan Zahradnik: Founder & CEO, Propster
● Nina Poxleitner: Founder & Managing Partner, More than one perspective
● Patrick Dainese: Founder & CEO, Marktguru
● Peter Buchroithner: Co-Founder & CEO, Susta Sustainable Merchandise
● Petra Dobrocka: Co-Founder & CCO, Byrd
● Philipp Sonnleitner: Founder & CEO, Mikme
● Philipp Stangl: Co-Founder & CEO, Rebel Meat
● Sander Van De Rijdt: CEO & Co-Founder, PlanRadar
● Sher Khan: Industry Leader, Google
● Stefan Fleig: Co-Founder & CEO, Tableconnect
● Tanja Sternbauer: Managing Partner, Startup Live
● Thomas Schranz: Founder & CEO, Lemmings
● Thomas Kriebernegg: Co-Founder & CEO, App Radar
● Tobias Hann: CEO, MOSTLY AI
● Tymon Wiedemair: Co-Founder, Ulmon

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Georg Weber, COO (links) und Florian Berger, CEO (rechts) übernehmen mit Flottenfuchs das komplette Fuhrparkmanagement für Unternehmen. | (c) Flottenfuchs

Florian Berger und Georg Weber waren zuletzt maßgeblich am Aufbau und operativen Geschäft des Wiener Energie-Startups heizma beteiligt. Dort arbeiteten sie eng zusammen und beschlossen, auch nach ihrem Abschied gemeinsam unternehmerisch tätig zu werden. Was genau sie machen wollten, war zunächst allerdings unklar. Sie überlegten einen Installationsbetrieb zu übernehmen oder eine KI-Agentur zu gründen.

Eine weitere Möglichkeit ergab sich aus ihrer bisherigen Arbeit bei heizma. Berger hatte dort unter anderem den Fuhrpark betreut. Als die Übergabe seiner Aufgaben anstand, fragte er sich: „Der Fuhrpark ist bereit für die Übergabe, aber wem übergebe ich das jetzt eigentlich?“. Eher scherzhaft schlug er Weber vor, die Verwaltung selbst als externe Dienstleistung anzubieten. Die beiden beschäftigten sich daraufhin intensiver mit dem Geschäftsmodell und entschieden sich Anfang 2026 schließlich für Flottenfuchs.

Eine externe Abteilung für Firmenflotten

„Der Fuhrpark ist ein Wanderpokal in einer Firma. Keiner will ihn, aber man erbt ihn“, sagt Berger. Aufgaben wie Leasingverträge, Werkstatttermine oder Schadensabwicklung werden in vielen Betrieben neben dem Tagesgeschäft erledigt. Gerade kleinere Unternehmen verfügen häufig über keine eigene Fuhrparkabteilung.

Hier setzt das Startup an. Flottenfuchs übernimmt die operative Verwaltung von Firmenfahrzeugen, von der Beschaffung über Wartungen und Reifenwechsel bis zur Schadensabwicklung und Kommunikation mit den Fahrer:innen. Auch gesetzliche Pflichten wie Führerscheinkontrollen gehören zum Angebot.

Zu Beginn analysiert Flottenfuchs den bestehenden Fuhrpark und sucht nach Einsparpotenzialen, etwa bei Versicherungs- und Leasingkonditionen. Nach eigenen Angaben lassen sich Fuhrparkkosten um bis zu 30 Prozent reduzieren. Für die laufende Gesamtbetreuung zahlen Unternehmen einen monatlichen Fixbetrag pro Fahrzeug.

Eigene Software statt zugekaufter Lösung

Die technische Grundlage bildet die selbst entwickelte, KI-gestützte Plattform FlottenfuchsOS. Ursprünglich wollten Berger und Weber eine bestehende Software zukaufen. Nach mehreren Tests entschieden sie sich jedoch dagegen. Laut Berger hätten sie bei den verfügbaren Lösungen nur rund 15 bis 20 Prozent der Funktionen tatsächlich benötigt.

Stattdessen entwickelten sie eine eigene Plattform, die Fahrzeug-, Vertrags- und Kostendaten bündelt, Fristen überwacht und Abweichungen bei verrechneten Leistungen erkennt. Die Softwareentwicklung verantwortet vor allem Weber. „Er ist ein Prozessguru und automatisiert so viel wie möglich“, sagt Berger über seinen Mitgründer.

Unterstützung erhalten die beiden von Florian Rosenberg, mit dem Berger bereits beim IT-Dienstleister Crayon am Aufbau eines Data-&-AI-Geschäftsbereichs gearbeitet hatte. Rosenberg steht Flottenfuchs als Advisor zur Seite.

Auch beim Fahrverhalten der Mitarbeiter:innen sieht das Gründerduo durch Gamification Einsparpotenzial. Eine eigene App soll Fahrer:innen spielerisch dazu motivieren, sparsamer unterwegs zu sein. Dafür können sie beispielsweise ihren Kraftstoffverbrauch und ihre Tankkosten miteinander vergleichen. Unternehmen entscheiden selbst, wie sie die Ergebnisse nutzen.

Bereits mehrere hundert Fahrzeuge in Betreuung

Das Wiener Startup wurde erst im August dieses Jahres gegründet und betreut laut eigenen Angaben bereits rund 20 Unternehmen mit insgesamt mehreren hundert Fahrzeugen. Zu den Kunden gehören neben heizma auch Daikin, Beinkofer und Flamingo Energy. Gewonnen wurden diese laut Berger vor allem über das persönliche Netzwerk und Weiterempfehlungen. Nicht alle Kunden lassen ihren gesamten Fuhrpark betreuen, manche beauftragen Flottenfuchs zunächst mit Einzelleistungen wie z.B. der Analyse des Fuhrparks.

Das Startup ist bislang vollständig eigenfinanziert und will vorerst ohne externe Investoren wachsen. Aktuell richtet sich das Angebot vor allem an Unternehmen mit fünf bis 150 Fahrzeugen und umfasst Pkw sowie Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Langfristig wollen Berger und Weber weitere Formen der betrieblichen Mobilität abdecken. Ihr erklärtes Ziel ist es, Flottenfuchs als führenden Mobilitätsmanager in Österreich und Europa zu etablieren.

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Founder Institute aus dem Silicon Valley startet in Österreich

  • Das Founder Institute (FI.co), ein Frühphasen Startup Gründungsprogramm aus den USA, hat heute den Launch seines neuesten Ablegers in Österreich bekannt gegeben.
  • Das vom Silicon Valley aus geleitete Founder Institut hat mit seiner Präsenz in über 200 Städten ein entsprechendes globales Netzwerk und bietet Foundern ein strukturiertes Programm, das sie bis zur Gründung einer Firma und der ersten Investitionsrunde begleitet.
  • Das Founder Institute Austria Virtual 2021 Pre-seed Accelerator Programm wird am 26. Jänner 2021 starten.
  • Das Founder Institute in Österreich wird von Benedikt Glatzl, Manuel Zwittag und Mariya Konstantinova geleitet.

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