27.04.2020

Schnellkraft Training: Startup „For Sports“ bietet eigenes Tool an

Das burgenländische Startup For Sports hat ein neuartiges Trainingssystem entwickelt, mit dem Sportler ihre Schnellkraft trainieren können. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Reaction Pads und eine Online-Plattform.
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Schnellkraft Training
Schnellkraft ist unter anderem im Fußball gefragt | (c) For Sports GmbH

Bei Ball, Wurf und Kampfsportarten kommt es nicht nur auf eine schnelle Reaktion an, sondern auch auf die sogenannte Schnellkraft. Sie bezeichnet die Fähigkeit des Sportlers in möglichst geringer Zeit einen möglichst großen Kraftstoß zu erzeugen. Mittlerweile kommen für das Training der Schnellkraft ausgeklügelte Technologien zum Einsatz. Eine davon bietet das Startup For Sports mit Sitz im burgenländischen Neutal an.

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Schnellkraft Training durch Übung mit For Sports

For Sports hat mit den sogenannten Reaction Pads ein neuartiges Trainingssystem entwickelt, das eben genau diese Schnellkraft gezielt fördern soll. Das System verfügt über Reaktionstaster, die je nach Übung an bestimmten Punkten aufgelegt werden. Sobald eine Übung gewählt wurde leuchten die Taster auf bzw. geben einen akustischen Reiz ab und somit die Bewegungsabfolge vor.

Je nach Leistungslevel gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade und ein breites Übungsspektrum, um die Motivation und den Spaß im Training hochzuhalten.

Online-Plattform als Trainingsplan

ForSports bietet aber nicht nur die Reaction Pads an, sondern eine ganze Online-Plattform, auf der die Trainingsergebnisse in verschiedensten Arten visualisiert werden. Zudem können sich die Sportler in Rankings miteinander messen.

Für die Online-Plattform, die sich als Ergänzung zu den Reaction Pads versteht, gibt es ein Abo-Modell. Eine Lizenz kostet je nach Laufzeit zwischen 20 und 29 Euro. Neben einer Trainerlizenz sind im Monatspaket 20 Spielerlizenzen enthalten. Mit der Premium-Lizenz können hingegen unlimitiert viele Spieler die Plattform nutzen.

Die Hardware hingegen startet bei 1090 Euro für das Starter Set. Darin enthalten sind fünf Reaktionstaster, ein Tablet, eine Tasche im Rucksackformat sowie ein gratis Monat der Online Plattform. Vorbestellungen sind ab 28. April 2020 möglich.


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Mistral.
© LinkedIn/Canva - Arthur Mensch, Co-Founder und CEO Mistral AI.

Drei Milliarden Euro. Das ist die Summe, die der französische Anthropic- und OpenAI-Herausforderer Mistral in seiner heute verkündeten Series-D-Finanzierungsrunde aufnahm. Es ist die größte VC-Runde für ein Tech-Unternehmen in der europäischen Geschichte – und das für ein gerade einmal drei Jahre altes Unternehmen.

Den Lead in der Runde übernahm mit Samsung – wenig überraschend – ein außereuropäischer Player. Dazu kommen große US-Investoren wie PSG Equity als Co-Lead, a16z und Nvidia, aber auch eine ganze Reihe europäischer Kapitalgeber, darunter der Scaleup Europe Fund der schwedischen EQT als weiterer Co-Lead.

Keine normalen Umstände

Drei Milliarden Euro. Eine Bewertung von 21 Milliarden Euro. Das sollte unter normalen Umständen ein Garant für den großen Durchbruch sein. Zum Vergleich: Meta (damals Facebook) genügten vor seinem Börsengang insgesamt 2,27 Milliarden US-Dollar VC-Kapital, um sich im Social-Media-Wettlauf klar an die Spitze zu setzen und zum Tech-Giganten zu werden.

Doch die Umstände sind nicht normal. Der KI-Wettlauf hat die Volumina an VC-Kapital vor allem in den USA auf ein nie dagewesenes Level gehievt. Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, hat allein in seiner Series-H-Runde im Mai dieses Jahres 65 Milliarden US-Dollar aufgenommen und steht bei einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar. OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat diesen März in seiner Finanzierungsrunde sogar 122 Milliarden US-Dollar eingesammelt und steht bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar.

Beim insgesamt aufgenommenen Kapital steht Mistral (ca. 6 Mrd. Euro inklusive Kredite) in einem Verhältnis von etwa 1:19 zu Anthropic (mindestens 130 Mrd. US-Dollar) und 1:26 zu OpenAI (mindestens 180 Mrd. US-Dollar). Das wird im beinharten internationalen Tech-Wettlauf vermutlich nicht ausreichen.

Digitale Souveränität als Verkaufsargument

Und das weiß man auch beim französischen Scaleup. Der größte Trumpf, den es in der Hand hat, ist, dass es aus Europa kommt. Punkten kann das Unternehmen vor allem bei den Themen Digitale Souveränität und Datensicherheit. Und das wiederum sind Fragen, die im B2B- und vor allem im öffentlichen Bereich deutlich schwerer wiegen als im B2C-Bereich, den aktuell Anthropic, OpenAI und Google dominieren.

„Während der ersten Welle der generativen KI lautete die zentrale Frage: Wer kann das leistungsstärkste Modell entwickeln? Unternehmen und Regierungen stellen sich nun eine andere Frage: „Wie können sie die Leistungsfähigkeit der KI für ihre geschäftskritischen Anforderungen nutzen, ohne die Kontrolle über die Infrastruktur und den Informationskreislauf abzugeben?“, heißt es von Mistral in der Presseaussendung zur aktuellen Kapitalrunde.

Die Frage will man freilich mit dem eigenen Produkt beantworten. „Die Nachfrage nach dieser Kombination aus Leistung, Kontrolle, Auswahlmöglichkeiten und Unabhängigkeit nimmt weltweit zu“, ist man sich sicher. Und Mistral sei das weltweit einzige KI-Unternehmen, das den gesamten Stack entwickle, der dafür erforderlich ist: „Open-Weight-Modelle, die Infrastruktur und die Rechenkapazität, auf der sie laufen, und die Produkte, mit denen sie in den Unternehmen wirksam werden“.

Ausstehender Beweis

Dass diese Argumente angesichts des europäischen Diskurses durchaus valide sind, liegt auf der Hand. Ob die Rechnung am Ende auch betriebswirtschaftlich aufgeht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Mistral bekommt durch die Mega-Runde genug Luft, um sich innerhalb Europas weiterhin im öffentlichen und im Unternehmenssegment zu etablieren. Doch dass das ausreicht, um das eingesetzte Kapital (mehrfach) zurückzuspielen, muss erst bewiesen werden.

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Schnellkraft Training: Startup „For Sports“ bietet eigenes Tool an

  • Das burgenländische Startup For Sports bietet hat ein neuartiges Trainingssystem entwickelt mit dem Sportler ihre Schnellkraft trainieren können.
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