04.10.2022

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

Das niederösterreichische Startup Foex gibt seinen Exit an den US-amerikanischen Software-Hersteller Oracle bekannt.
/artikel/foex-exit-an-oracle
(c) FOEX: Das Team

Das niederösterreichische B2B-Software-Startup Foex hat seinen Exit an eine Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Softwarekonzerns Oracle bekannt gegeben. Schon am 3. August dieses Jahres soll es zu dieser Übernahme-Vereinbarung gekommen sein. Die Summe des Transaktionsvolumens wurde nicht verkündet.

Foex als Spezialist für No-Code-Lösungen

Das im niederösterreichischen Perchtoldsdorf ansässige Startup Foex spezialisiert sich auf No-Code-Lösungen im Corporate-Bereich. Die beiden Gründer Peter Raganitsch und Matt Nolan konnten seit ihrer Gründung im Jahr 2012 große Unternehmen aus dem Corporate-Bereich als Kund:innen gewinnen. Laut den Herbert Kinsky Rechtsanwälten – die Foex im Zuge ihres Exits beraten haben – gehören die Schweizer Helvetia-Versicherung, ELK Fertighaus und Logitech zu dieser Liste. Auch die Technologie-Finanzierungsgesellschaft des Landes Niederösterreich namens tecnet equity war mit einem sechsstelligen Betrag in Foex investiert.

Oracle als weltbester Unternehmenssoftware-Hersteller

Oracle ist ein US-amerikanischer Soft- und Hardwarehersteller mit Hauptsitz in Austin, Texas. Das auf die Entwicklung und Vermarktung von Computer-Hardware und -Software spezialisierte Unternehmen zählt zu den weltweit besten Herstellern von Unternehmenssoftware.

Foex verkündet Exit an Oracle

“Die Übernahme erweitert die Apex-Fähigkeiten von Oracle um einen langjährigen Partner, der über umfassende Erfahrung bei der Modernisierung von Anwendungsoberflächen mit Apex verfügt. Die Transaktion ist nun abgeschlossen und das Foex-Team wird sich dem Oracle Apex-Entwicklungsteam anschließen”, gibt das US-Unternehmen in einer Ausschreibung bekannt. Als Apex wird eine Enterprise-Low-Code-Entwicklungsplattform der Oracle Corporation verstanden, welche die Entwicklung von Webanwendungen auf Oracle-Datenbanken ermöglicht.

Das Dokument enthält zudem bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die den erwarteten Kundennutzen, die allgemeinen Geschäftsaussichten sowie die Risiken und Unklarheiten in Bezug auf die geplante Übernahme von Foex beinhalten. “Das gleiche Support-Team, dass die Foex-Produkte bisher unterstützt hat, wird es auch weiterhin tun. Sie können die gleichen Support-Kanäle verwenden, die Sie bisher genutzt haben. Die Links zur Support-Website bleiben unverändert”, erklärt Oracle im Statement.

Deine ungelesenen Artikel:
17.08.2026

Reploid: Aktiensplit soll Handelbarkeit erleichtern

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Börsengang will das Welser Scaleup Reploid die Liquidität seiner Aktie durch einen Aktiensplit ankurbeln.
/artikel/reploid-aktiensplit-soll-handelbarkeit-erleichtern
17.08.2026

Reploid: Aktiensplit soll Handelbarkeit erleichtern

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Börsengang will das Welser Scaleup Reploid die Liquidität seiner Aktie durch einen Aktiensplit ankurbeln.
/artikel/reploid-aktiensplit-soll-handelbarkeit-erleichtern
Reploid-CEO Philip Pauer (r.) und -CBO Jonas Finck läuteten heute die Börsenglocke | (c) Wiener Börse AG / Alexander Felten
Reploid-CEO Philip Pauer (r.) und -CBO Jonas Finck läuteten im Juli 2025 die Börsenglocke | (c) Wiener Börse AG / Alexander Felten

Im Juli 2025 ging das Welser Insektenzucht-Scaleup Reploid in einem durchaus ungewöhnlichen Schritt nur vier Jahre nach der Gründung am Direct Market Plus an die Wiener Börse. Ein Run auf die Aktie blieb damals aus – es gab keinen Trade am ersten Tag, wie brutkasten berichtete.

Große Meilensteine, aber noch immer wenig Handelsvolumen

Seitdem hat sich bei Reploid viel getan: Millionenfinanzierungen, geografische Expansion, neue große Kunden, zahlreiche Personalien und eine Steigerung auf rund neun Millionen Euro Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr (brutkasten berichtete). Einzig: Die Liquidität der Aktie, die aktuell bei 1.700 Euro pro Stück steht, hält sich nach wie vor in Grenzen, wie ein Blick auf Daten der Wiener Börse verrät. Oft gibt es mehrere Tage lang keine Trades, nur an wenigen Handelstagen werden zweistellige Stückzahlen erreicht.

Aktiensplit geht mit Erhöhung des Grundkapitals einher

Doch das soll sich jetzt ändern. Denn wie Reploid per Aussendung bekanntgibt, plant man einen Aktiensplit im Verhältnis 1:15 – der Preis einer Aktie reduziert sich damit also auf ein Fünfzehntel des aktuellen Werts. Damit erhöht sich die Anzahl der Aktien von 110.881 auf 1.663.215, wobei auf jede Stückaktie weiterhin ein anteiliger Betrag am Grundkapital von einem Euro entfällt.

Das bedeutet auch: Das Grundkapital muss dafür von derzeit 110.881 Euro auf 1.663.215 Euro erhöht werden. Das soll ohne die Ausgabe neuer Aktien, sondern „durch Umwandlung eines Teilbetrags der nicht gebundenen Kapitalrücklagen, die sich aus dem im Geschäftsjahr 2025 gesteigerten Eigenkapital speisen“, erfolgen. Der Beschlussvorschlag dafür werde der ordentlichen Hauptversammlung am 14. September 2026 vorgelegt, heißt es von Reploid.

„Wollen die Reploid-Aktie speziell für Retail-Investoren leichter handelbar und attraktiver machen“

„Die Reploid-Aktie notierte zuletzt bei 1.700 Euro. Würden wir heute splitten, läge der Kurs bei etwa 113 Euro. Genau das ist unser Ziel: Wir wollen die Reploid-Aktie speziell für Retail-Investoren leichter handelbar und attraktiver machen“, kommentiert Gründer und CEO Philip Pauer.

Ob die gewünschte Wirkung erzielt wird, bleibt freilich abzuwarten. Die Liquidität im Direct Market Plus der Wiener Börse ist generell niedrig. Wohl aber zeigt ein Blick auf die Daten: Titel mit geringeren Stückkosten kommen tendenziell auf mehr Trades.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Foex: Startup aus NÖ schafft Exit an US-Unternehmen Oracle