25.04.2025
SKILLS SCHECK

Fördertopf geöffnet: 25.000 Euro für Weiterbildung in Unternehmen

Die Regierung bringt den Skills Scheck zurück. Bisher wurden bereits über 16 Millionen Euro in gezielte betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen investiert.
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Wolfgang Hattmannsdorfer wird neuer Wirtschaftsminister | (c) Christoph Leeb via Wikimedia Commons
Wolfgang Hattmannsdorfer, Wirtschaftsminister | (c) Christoph Leeb via Wikimedia Commons

Ab sofort können in Österreich ansässige Unternehmen erneut Förderungen in Höhe von bis zu 25.000 Euro beantragen. Diese Summe entspricht fünf Skills Schecks pro Betrieb. Die Förderung soll vor allem in Qualifizierungsmaßnahmen rund um Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit fließen.

Ziel der Maßnahme ist es, die berufliche Weiterbildung von Mitarbeitenden aktiv zu stärken und damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen zu sichern. „Die Skills Schecks bieten Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu Fördermitteln für Qualifizierungsmaßnahmen. Dabei unterstützen wir Betriebe auf ihrem Weg in eine nachhaltige und digitale Zukunft”, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Wettbewerbsfähigkeit und Kompetenzerweiterung

Die Förderung steht Unternehmen aller Rechtsformen mit Firmensitz in Österreich offen. Die Inhalte der Weiterbildungen umfassen unter anderem Technologien für den ökologischen Wandel etwa Wasserstoff, Photovoltaik oder Elektromobilität. Genauso wie nachhaltiges Energiemanagement (wie Ökobilanzierung oder effiziente Ressourcennutzung) und digitale Kompetenzen (wie Programmieren, IT-Sicherheit und Webdesign).

“Mit dieser Ausschreibung investieren wir vier Millionen Euro in die Kompetenzerweiterung der österreichischen Wirtschaft und sichern so deren Wettbewerbsfähigkeit“, betont Hattmannsdorfer. Der Politiker folgte Anfang des Jahres auf Karlheinz Kopf als Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und ist nun Wirtschaftsminister in der neuen ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition. Bereits seit 2003 ist er für die ÖVP beruflich aktiv – brutkasten berichtete.

FFG: Einfacher Zugang zu Weiterbildungen

Auch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die das Förderinstrument umsetzt, sieht großen Bedarf. „Über 7.700 ausgestellte Skills Schecks zeigen, wie essenziell berufliche Weiterbildung ist, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Der große Zuspruch für dieses unkomplizierte und effiziente Förderformat freut mich – denn es unterstützt Unternehmen gezielt dabei, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzubilden und zukunftsfit zu machen“, so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.

Das Förderprogramm soll einen möglichst einfachen Zugang zu finanzieller Unterstützung für Weiterbildungsmaßnahmen bieten. Und das mit dem Ziel, heimische Unternehmen beim Wandel zu einer nachhaltigen, digitalen und zukunftsfähigen Wirtschaft zu begleiten.

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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