07.04.2020

Flexwalk: Die „neue Mischung“ aus Nordic-Walking-Stock und Trainingsband

Das oberösterreichische Startup gemba sports hat ein multifunktionales Sportgerät namens "Flexwalk" entwickelt. Das Gerät verbindet die Vorzüge eines Nordic-Walking-Stocks mit einem Trainingsband.
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Flexwalk
(c) Gemba Sports GmbH

Die gemba sports GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Bad Hall rund um Gründer Daniel Polster hat mit Flexwalk ein multifunktionales Trainingsgerät entwickelt.

Konkret handelt es sich um ein Sportgerät, das die Vorteile eines Nord-Walking-Stocks mit denen eines Trainingsbandes kombiniert und sich für Walker sowie Jogger eignet.

Flexwalk verfügt über eine Griffhalterung mit ein Flexband, das mit einem Clip am Schuh befestigt wird. Dabei passt sich die Länge des Bandes der Zugkraft an. Der Dehnungswiderstand ist je nach Bandstärke variabel. Dadurch soll den Anwendern eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining ermöglicht werden.

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Multifunktionales Training

Wie der Website von gemba sports zu entnehmen, bietet Flexwalk den Nutzern eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten. Dazu zählen Übungen im Bereich Aufwärm-, Dehnungs- , Konditions- und Leistungstraining.

Neben vorgegebenen Übungen zur Kräftigung des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates, sollen Nutzer mit dem Gerät explizit auch ihre eigenen Übungen entwickeln können.

Kontinuierliche Bewegung

Flexwalk verbindet dabei kontinuierliche Bewegungen mit Kraft und Ausdauer. Dadurch soll auf schonende Art das Herz-Kreislaufsystem trainiert und zugleich Schulter- Brust- und Armmuskeln gestärkt werden.

Auf der Website von gemba sports findet sich nicht nur eine detaillierte Beschreibung des Geräts, sondern auch eigene Trainingspläne. Diese wurden laut dem Unternehmen eigens mit einer Sportwissenschafterin und ehemaligen Leistungsschwimmerin entwickelt.

Das Trainingsgerät kostet im Webshop von gemba sports 99 Euro. Derzeit ist es um 20 Euro reduziert. Aufgrund der aktuellen Situation rund um Covid-19 kann es laut dem Unternehmen allerdings zu längeren Lieferzeiten kommen.


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Teamfoto Klartext AI | (c) Leandra Schurz Photography

Elektronikprodukte enthalten wertvolle Rohstoffe, werden aber häufig so entwickelt, dass sie sich nicht einfach reparieren, wiederverwenden oder recyceln lassen. Das Wiener Startup Klartext AI will mit Künstlicher Intelligenz dazu beitragen, das zu ändern. Das 2025 gegründete Unternehmen entwickelt KI-Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche, darunter doclarity, ein Tool zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente. Im Rahmen des Eureka-Forschungsprojekts „ManageR“ entwickelt es einen KI-Assistenten, der Elektronikhersteller bei Entscheidungen zur Kreislaufwirtschaft unterstützen soll. Dafür erhält Klartext AI eine Förderung von rund 250.000 Euro von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Das Projekt startete am 1. Oktober 2026 und läuft über drei Jahre. Klartext AI ist dabei für die KI-Technologie zuständig und entwickelt den sogenannten ‚ManageR Copilot‘. Dieser soll Informationen über Produkte, Materialien und gesetzliche Vorgaben zusammenführen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.

KI soll Reparatur und Wiederverwendung bewerten

Im Mittelpunkt von ManageR steht ein digitales Bewertungs- und Optimierungstool. Dieses soll Unternehmen dabei helfen, für einzelne Produkte und Komponenten geeignete Kreislaufstrategien zu finden. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, ob Bauteile repariert, wiederverwendet, aufbereitet oder recycelt werden sollten. Die Software soll in unterschiedlichen Phasen des Produktlebenszyklus zum Einsatz kommen – etwa bei der Entwicklung oder im Einkauf. Je nach Lebenszyklusphase soll das System unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Neben ökologischen Faktoren soll dabei auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.

Eine Herausforderung ist dabei die Vielzahl an benötigten Informationen. Dazu zählen etwa Produktstücklisten, Materialdaten, regulatorische Anforderungen und branchenspezifisches Fachwissen. Diese Informationen sind häufig auf unterschiedliche Systeme und Abteilungen verteilt oder liegen bei einzelnen Experten. Das Wiener Startup entwickelt deshalb ein KI-Agentensystem samt Benutzeroberfläche, das die Daten verknüpfen soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt laut Anna Poledna, Business Development bei Klartext AI, auf der Nachvollziehbarkeit: Nutzer sollen erkennen können, auf welchen Informationen und Quellen die Vorschläge beruhen. Technologisch setzt das Startup dafür unter anderem auf Wissensgraphen und Multi-Agenten-Systeme.

Eine Rolle bei der Entstehung des Projekts spielten laut Poledna auch neue EU-Vorgaben. Die Ökodesign-Verordnung (ESPR) soll unter anderem die Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten verbessern. Der Digitale Produktpass soll künftig Informationen zu Materialien, Reparaturmöglichkeiten und Umweltauswirkungen verfügbar machen.

Zusammenarbeit mit Fraunhofer und Industrieunternehmen

An ManageR sind neben Klartext AI das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Universität Stuttgart sowie die deutschen Unternehmen ifm und Ansmann beteiligt. Fraunhofer koordiniert das Projekt und entwickelt unter anderem ein Bewertungsmodell, während die Universität Stuttgart ihre Expertise in der Ökobilanzierung einbringt. Die beiden Industrieunternehmen stellen ein 3D-Kamerasystem und ein Ladegerät zur Verfügung, an denen die Technologie getestet werden soll.

„Für uns ist es großartig, dass wir unsere KI-Forschung direkt in die Anwendung bringen können. In ManageR entwickeln wir gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen neue Methoden und testen sie gleichzeitig an echten Industrieprodukten“, sagt Poledna.

Nach Abschluss des Forschungsprojekts im September 2029 soll die Technologie laut Poledna kommerziell angeboten werden. Geplant ist, sie künftig auch für weitere Elektronikprodukte einzusetzen. Wie breit das System anwendbar sein wird, hängt insbesondere von der Verfügbarkeit entsprechender Daten ab.

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Flexwalk: Die „neue Mischung“ aus Nordic-Walking-Stock und Trainingsband

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  • Auf der Website von gemba sports findet sich nicht nur eine detaillierte Beschreibung des Geräts, sondern auch eigene Trainingspläne.
  • Diese wurden laut dem Unternehmen eigens mit einer Sportwissenschafterin und ehemaligen Leistungsschwimmerin entwickelt.
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