Flare Grill: Der Viereck-Griller, der ein Tisch sein will
Flare Grill von Werner Brunner und Günter Schwarzwallner ist ein Outdoor-Griller, der durch eine zentrale Feuerstelle mit Holz oder Kohle beheizt wird. Dadurch entstehen verschiedene Temperaturzonen.
Werner Brunner war im internationalen Vertriebsmanagement tätig. Als Grill-Fan fing er an sich mit der Erschaffung des für ihn perfekten Grillers zu beschäftigen. Zeit verging und am Ende stand der Flare Grill fertig da, den er mit Partner Günter Schwarzwallner gemeinsam entwickelte. Dabei handelt es sich um einen viereckigen Outdoor-Griller mit einer Feuerplatte, die durch eine zentrale Feuerstelle mit Holz oder Kohle beheizt wird. Dadurch ergeben sich am Gerät, das stark an einen Tisch erinnert, um den man laut Gründern genüsslich gemeinsam etwas trinken kann, verschiedene Temperaturzonen.
Die Outdoor-Küche
Das Design von Flare setzt sich zusammen aus Stahl und heimischen Harthölzern und wird als zentrale Outdoor-Küche vom Unternehmen bezeichnet. Durch das modulare Stecksystem sei es zudem möglich mit einfachen Handgriffen verschiedene Varianten des Flare Grill zu erstellen, sodass zum Beispiel durch Umdrehen des Sockels eine Arbeitshöhe von 82 cm oder 100 cm erreicht werden kann.
(C) Flare Grill – Den Flare Grill mit Stahl-Grillplatte gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Der Sockel sowie die Grillschale sind aus massiven Cortenstahl gefertigt. Die Grillplatte selbst besteht aus acht Millimeter dickem Stahl, der für die Temperaturverteilung sorgt. Nach dem richtigen Einbrennen der Platte ist diese durch eine Patina von Korrosion geschützt. Ein integrierter Aschenauffangbehälter in der Grillschale sammelt die abgebrannten Rückstände ein, die sich dann simpel entleeren lassen sollen. Weiters sorgen seitlichen Griffe für die Luftzufuhr.
Flare Grill ist heute Abend bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast und präsentiert den Juroren, sowie den Zusehern daheim sein Produkt. Weiters dabei: Skoonu, Sonnenkogl, Pferdeapfel, und Chalet Hannersberg.
Erster Verkauf: Altrichter-Startup 2nd Cycle bringt PV-Recyclinganlage in den Markt
Das niederösterreichische Green-Tech-Startup 2nd Cycle hat sein erstes Produkt verkauft. Die vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaikmodule läuft bereits beim Entsorgungsunternehmen DAKA.
Erster Verkauf: Altrichter-Startup 2nd Cycle bringt PV-Recyclinganlage in den Markt
Das niederösterreichische Green-Tech-Startup 2nd Cycle hat sein erstes Produkt verkauft. Die vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaikmodule läuft bereits beim Entsorgungsunternehmen DAKA.
Die Entrahmungsanlage und Michael Altrichter | (c) 2nd Cycle
Anfang 2024 ist 2nd Cycle mit dem Ziel gestartet, gebrauchte Photovoltaikmodule automatisiert zu prüfen und wiederzuverwerten. Nun meldet das Amstettner Startup den ersten Verkauf einer Anlage: Die DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG hat als erster Kunde eine vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module erworben. Die Anlage ist laut Aussendung bereits in Betrieb.
Die Anlage erkennt unterschiedliche Modulformate und entfernt die Aluminiumrahmen automatisch. Sowohl intakte als auch bereits gebrochene, gerahmte Module können ohne mechanische Umrüstung verarbeitet werden. Das Unternehmen betont, dass die Anlage besonders materialschonend arbeite. Das soll zu einer hohen Reinheit der verwertbaren Rohstoffe Glas und Aluminium führen und damit den Wert der recycelten Materialien steigern. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module am Markt.
Baustein einer vollautomatischen Recyclingstraße
Die Entrahmungsanlage ist eine zentrale Komponente einer von 2nd Cycle entwickelten vollautomatischen Recyclingstraße für gebrauchte PV-Module. Die Prozesskette ist auf Zero-Touch-Betrieb, hochreine Wertstofffraktionen und einen Durchsatz von bis zu 90 Modulen pro Stunde ausgelegt. Weitere Module für Reinigung, Entfernung der Anschlussdose und Delamination seien teilweise bereits entwickelt oder stünden kurz vor dem Abschluss, heißt es in der Aussendung. DAKA kann die Entrahmungsanlage eigenständig betreiben und später um weitere Komponenten ergänzen.
(c) 2nd Cycle
„Mit der ersten Kundenanlage zeigen wir, dass sich die automatisierte Aufbereitung von PV-Modulen in den industriellen Betrieb eines Entsorgungsunternehmens integrieren lässt. Entscheidend sind ein stabiler Prozess, definierte Fraktionen und ein planbarer Durchsatz“, sagt Simon Prüller, CEO und Co-Founder von 2nd Cycle.
Als Argument für den Bedarf verweist das Startup auf Zahlen des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Dieses erwartet für die EU-27 ein kumuliertes Aufkommen von sechs bis 13 Millionen Tonnen PV-Abfall bis 2040 und 21 bis 35 Millionen Tonnen bis 2050.
Altrichter: „Dieser Stein ist ein massives Gebirge“
Altrichter ordnet den ersten Verkauf entsprechend ein: „Das erste verkaufte Produkt ist für jedes Startup ein Meilenstein. Im Falle von 2nd Cycle ist dieser Stein ein massives Gebirge: Das Produkt ist riesig, der Sales-Prozess komplex, der Markt entwickelt sich dynamisch. Umso beeindruckender ist dieser Erfolg!“
Zuletzt wurde 2nd Cycle auch mehrfach ausgezeichnet. Im September gewann das Startup beim Generali SME EnterPRIZE 2026 die Startup-Kategorie, die mit 10.000 Euro dotiert ist. Beim Riz up Genius Ideen- und Gründerpreis hatte das Projekt schon vor der Gründung den zweiten Platz in der Kategorie ökologisch genial belegt, bei der heurigen Jubiläumsverleihung war 2nd Cycle als Alumni vertreten.
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