29.02.2016

G-20-Finanzaufseher wollen FinTech-Startups regulieren

Mit neuen IT-Lösungen wollen FinTechs den klassischen Geldinstituten das Geschäft abjagen. Erstmalig nehmen die Finanzaufseher der G-20-Staaten derartige Startups genauer unter die Lupe.
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Die Finanzaufseher der G-20-Staaten nehmen erstmals FinTech-Startups genau unter die Lupe. g0d4ather - fotolia.com

Für FinTech-Startups könnte das Eis künftig etwas dünner werden. Der Finanzstabilitätsrat (FSB) der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wird womöglich bald Startups aus dem Umfeld der Bankenbranche genau unter die Lupe nehmen. Das könnte zur Folge haben, dass Innovationen erschwert oder sogar verhindert werden. Vorausgesetzt diese gehen zulasten der Stabilität des gesamten Finanzsystems.

Risiken müssen beherrschbar sein

Die Vorgaben der globalen Aufseher müssten sicherstellen, dass durch technologische Veränderungen ausgelöste systemische Risiken beherrschbar seien, so der FSB-Vorsitzende Mark Carney, der zugleich Chef der britischen Notenbank ist. Gleichzeitig dürften Innovationen aber auch nicht unterdrückt werden.

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Erstmalige Überprüfung

Carney ergänzte in dem Brief an die Notenbanker und Finanzminister der G-20-Länder, der FSB werde im März über die weiteren Schritte beraten. Erstmalig werden FinTechs von einer weltweiten Branchenaufsicht genauer überprüft. Derzeit schießen viele junge und noch kleine Unternehmen aus dem Boden, die die herkömmlichen Banken mit neuen Geschäftsmodellen und IT-Lösungen herausfordern oder sie sogar überflüssig machen wollen.

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Veli
@ Veli - Stevan Radonjanin.

Veli aus Litauen mit dem österreichischem Mitgründer Stevan Radonjanin will es Finanzberatern und Vermögensverwaltern erleichtern, Krypto-Portfolios für ihre Kunden zu verwalten. Dafür gab es im Februar 2025 ein sechsstelliges Investment – brutkasten berichtete. Nun hat Penning, ein MiCA-lizenzierter Anbieter von Krypto-Dienstleistungen in Dänemark, die Übernahme des litauischen Vermögensverwaltungsgeschäfts von Veli bekannt gegeben.

Veli bleibt Fundament – Kunden migrieren

Velis Infrastruktur für die Krypto-Vermögensverwaltung soll das Fundament der neuen Plattform „Penning Wealth“ bilden; die Kundenbasis wird bis Ende Juni 2026 unter die MiCA-Lizenz von Penning überführt. Die vertrauten Veli-Produkte und das Beraterportal bleiben bestehen – auf Grundlage der MiCA-Zulassung der Dänen, die per Passporting in der gesamten EU und im EWR gilt.

Veli für Krypto-Investierende

„Veli wurde für Menschen entwickelt, die in Krypto investieren und nicht damit handeln wollen“, sagte Stevan Radonjanin, CEO von Veli. „Die Kombination dieser Plattform mit der MiCA-Lizenz von Penning bietet unseren Kunden eine stärkere langfristige regulatorische Heimat und verschafft Penning einen echten Vorsprung in dem Segment, das in den nächsten fünf Jahren unserer Erwartung nach am schnellsten wachsen wird – den europäischen digitalen Vermögenswerten.“

Jimmie Hansen Steinbeck, CEO von Penning, ergänzt: „Penning Wealth ist eine natürliche Erweiterung dessen, was wir ohnehin bereits tun. Velis Plattform bringt uns ein ausgereiftes Produkt, eine treue Kundenbasis und ein Team, das sich seit Jahren damit beschäftigt, wie normale Anleger Krypto tatsächlich besitzen möchten. Das macht Penning zu einer kompletten, vollständig regulierten Heimat für Anleger in digitale Vermögenswerte in ganz Europa.“

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