11.06.2024
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FinTech Rocks!: oenpay startet neue Eventreihe zur Stärkung des FinTech-Ökosystems

oenpay ist der Innovation Hub der Oesterreichischen Nationalbank zur Förderung von Zahlungsverkehrsinnovationen. Mit der neuen Eventreihe "FinTech Rocks!" sollen künftig unterschiedliche Stakeholer im FinTech-Ökosystem zusammengebracht werden. Die Kick-off Veranstaltung findet am 26. Juni in Wien statt.
/artikel/fintech-rocks-oenpay
(c) oenpay

Die fortschreitende Digitalisierung verändert grundlegend die Art und Weise, wie wir bezahlen. Das stellt auch in Österreich die Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Mit den Veränderungen muss auch der Zahlungsverkehr Schritt halten. Damit der heimische Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt, bedarf es daher einer modernen Zahlungsverkehrs-Infrastruktur.

Diesen Umstand hat auch oenpay – die Innovations-Initiative der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) – erkannt. Als Drehscheibe einer branchenübergreifenden Innovationscommunity, fördert sie proaktiv gemeinsam mit allen beteiligten Stakeholder:innen die Entwicklung innovativer, nachhaltiger, inklusiver und sicherer Zahlungsverkehrslösungen.

Die Initiativen von oenpay

Unter anderem hat oenpay unter dem Motto „Gemeinsam für Innovation im Zahlungsverkehr“ im Frühjahr erstmalig den Austrian Payments Innovation Award ins Leben gerufen. Der Award soll die besten Innovationen im Zahlungsverkehr in Österreich küren und die heimische Zahlungsverkehrs-Community stärken. (brutkasten berichtete).

Zudem veröffentlicht oenpay in regelmäßigen Abständen auch die FinTech Landscape Austria. Dadurch sollen Partnerschaftsmöglichkeiten zwischen Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen erleichtert werden – ebenfalls ein wichtiger Faktor für die innovative Entwicklung der heimischen Payment-Landschaft.

Am 4. April 2024 wurde erstmalig der Austrian Payments Innovation Award im Rahmen einer exklusiven Gala-Veranstaltung verliehen.

Neue Eventreihe von oenpay

Neben den bereits genannten Initiativen startet oenpay nun eine neue Eventreihe mit dem Namen „FinTech Rocks!“ Das Ziel ist es, das FinTech Ökosystem in Österreich zu stärken und zur Vernetzung und Zusammenarbeit beizutragen.

Die neue Veranstaltungsreihe richtet sich in erster Linie an alle Gründer:innen und Startups, die in Österreich aktiv sind und auch an Banken, Investor:innen, Forschungseinrichtungen, Payment Service Provider und alle, die am Thema FinTech interessiert sind.

Die erstmalige Kick-off Veranstaltung der „FinTech Rocks!“-Eventreihe findet am 26.06.2024 von 17:30 – 21:00 Uhr in Das Packhaus (Marxergasse 24, 1030 Wien) statt. Im Zuge der Veranstaltung werden Success Stories auf die Bühne gebracht. Zudem wird darüber diskutiert, welche Steine aus dem Weg geräumt werden müsse, damit sich Innovationen im Ökosystem noch stärker entfalten können.

+++ Jetzt kostenlos Tickets sichern +++


Das Programm

17:00 Uhr – Einlass

17:30-17:45 Uhr – Begrüßung zum ersten FinTech Rocks!

  • Franz Deim, Geschäftsführer, oenpay
  • Bernhard Krick, Geschäftsführer, oenpay

17:45 -18:15 Uhr – oenpay FinTech Landscape Austria 2024

  • Kamil Horbaczynski, Innovation Manager, oenpay

18:15 – 19:00 Uhr – Panel Diskussion „Kritische Erfolgsfaktoren für FinTechs“
Moderation: Paul Wessely, Senior Innovation Manager oenpay

  • Philipp Bohrn, Bitpanda
  • Kambis Kohansal Vajargah, Austrian Federal Economic Chamber
  • Markus Raunig, AustrianStartups
  • Christian Wolf, Raiffeisen Bank International AG
  • Johannes Sarx, Austria Wirtschaftsservice

19:00 – 21:00 Uhr – Networking (Essen und Getränke)


Tipp: Jetzt Mitglied der oenpay Community werden

Werde Teil der oenpay Community und vernetze dich mit anderen, die am Thema Zahlungsverkehr interessiert sind. Der Payments Innovation Hub ist eine Plattform der oenpay mit dem Ziel, die heimische Payments-Community zu vernetzen, zu informieren und zu unterstützen.

Diese Vorteile bietet die Community:

  • Vernetzung | Nimm Kontakt mit den Mitgliedern der branchenübergreifenden Payments-Community auf und gestalte die Community aktiv mit.
  • Interaktion | Tausche dich persönlich mit anderen Mitgliedern in Gruppen, Foren oder direkten Chats aus.
  • Information | Teile eigene Beiträge mit dem gesamten Netzwerk, oder erfahre Neues von deinen Peers aus der Payments-Community.
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REEDuce-Gründerin Birgit van Duyvenbode (Mitte) bei der Eröffnung der neuen Schilf-Lärmschutzwand | (c) Strabag

An der A1 Westautobahn bei Völlerndorf nahe St. Pölten geht eine neue Lärmschutzanlage in Betrieb. Statt auf herkömmliche Materialien wie Beton oder Aluminium setzt diese auf Schilf, Thermoholz und Lehm. Dahinter steckt das Wiener Startup REEDuce rund um Gründerin und CEO Birgit van Duyvenbode. Gemeinsam mit der Asfinag und dem Baukonzern Strabag wurde die Technologie nun auf einem rund einen Kilometer langen Autobahnabschnitt umgesetzt.

REEDuce-Geschäftsführerin Birgit van Duyvenbode, Infrastrukturminister Peter Hanke und ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl bei der Präsentation der neuen Schilf-Lärmschutzwand an der A1.

4.000 Schilfbündel für einen Kilometer Lärmschutz

Die Anlage entstand im Zuge der Sanierung der A1 zwischen St. Pölten und Völlerndorf. Auf einer Fläche von rund 2.690 Quadratmetern wurden Lärmschutzelemente mit einem Rahmen aus thermisch behandeltem Holz, einer Lehmfüllung und beidseitiger Schilfabdeckung verbaut.

Das verwendete Schilf stammt aus dem Raum Neusiedler See. Für den rund einen Kilometer langen Abschnitt wurden insgesamt 4.000 Schilfbündel benötigt. Das entspricht etwa 1,5 Prozent der gesamten österreichischen Schilfernte. Die Nutzung des Rohstoffs soll gleichzeitig zur Pflege des Ökosystems am Neusiedler See beitragen.

Anders als konventionelle Lärmschutzwände soll die Konstruktion nach Angaben von REEDuce vollständig kreislauffähig sein. Zugleich soll sie dieselben technischen Anforderungen hinsichtlich Lärmschutz und Haltbarkeit erfüllen, wie herkömmliche Systeme.

„Mit dem ersten Autobahn-Kilometer unserer Lärmschutzwand aus Schilf, Thermoholz und Lehm erreichen wir einen wichtigen Meilenstein“, sagt Gründerin van Duyvenbode. Die Technologie zeige, dass Lärmschutz und Umweltschutz gemeinsam funktionieren können.

Von der Idee des Vaters zum Startup

Der Ursprung der Idee reicht bis ins Jahr 2008 zurück. Damals entwickelte das Sägewerk von van Duyvenbodes Vater im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts eine ökologische Lärmschutzwand, die an der A22 bei Langenzersdorf errichtet wurde. Die Gründerin griff die Idee später auf und entwickelte die Technologie unter dem Namen REEDuce weiter.

Bereits Anfang 2022 berichtete brutkasten über das Startup. 2023 wurde REEDuce bei der #glaubandich Challenge zum „Startup des Jahres“ gekürt. Im selben Jahr folgte ein erstes Pilotprojekt mit der Asfinag: An der S33 bei Herzogenburg wurde eine 16 Meter lange Testwand errichtet, um die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben.

Mit der neuen Anlage an der A1 kommt die weiterentwickelte Technologie nun in deutlich größerem Umfang zum Einsatz. Für die Asfinag ist das Projekt zugleich eine Möglichkeit, weitere Erfahrungen mit der Bauweise aus regionalen Naturmaterialien zu sammeln.

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