15.04.2025
FITNESS

Finditoo-Founder ermöglichen mit neuem Projekt Tausende Situps im Liegen

Der Traum vieler, die entweder wenig Zeit haben oder sich nicht überwinden können: fit werden im Liegen. Das verspricht das neue Unternehmen der Finditoo-Founder namens Hypershape.
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Hypershape
(c) Hypershape - Konstantin Graf (l.) und Marcel Weymann von Hypershape.

Konstantin Graf und Marcel Weymann haben es schon wieder getan. War es 2020 das Anwaltsfinder-Startup finditoo, das sie gegründet haben, übernahm eine halbe Dekade danach die persönliche Begeisterung für Biohacking, Longevity und neue Körpertechnologien die Oberhand und brachte Hypershape hervor.

Hypershape: „In 20 Minuten bis zu 20.000 Kontraktionen“

Hypershaping ist ein Trainings-Trend, der moderne Magnetfeld-Impuls-Technologie zum effektiven Muskelaufbau und Fettabbau einsetzt, ohne stundenlang schwitzend im Fitnessstudio zu trainieren. Oder anders gesagt, das Training findet im Liegen statt, ohne eigene Anstrengung und ohne zusätzlichen Aufwand. Laut diversen Studien sollen dabei „in nur 20 Minuten bis zu ca. 20.000 Kontraktionen“ in der behandelten Muskelgruppe ausgelöst werden können. Das sei vergleichbar mit tausenden Situps oder Kniebeugen.

„Im Vergleich zur elektrischen Muskelstimulation (EMS), die über die Nervenbahnen größtenteils nur oberflächlich wirkt und einen speziellen nassen Anzug erfordert, aktiviert Hypershaping mit Magnetfeld Impuls-Technologie nicht nur die Tiefenmuskulatur, sondern beansprucht den Muskel nahezu 100 Prozent. Dadurch wird der Muskel noch effektiver angesprochen und die Trainingsergebnisse sind deutlich intensiver“, erklären die beiden Gründer.

Über 350 aktive Kunden

„Nach dem erfolgreichen Aufbau von Finditoo – dem größten Rechtsportalnetzwerk im DACH-Raum – wollten wir etwas erschaffen, das direkt ins Leben wirkt“, konkretisiert Graf. „Die Idee: Körperoptimierung durch smarte, zeiteffiziente Methoden. Das Ergebnis war Hypershape, ein ‚Future Body & Health Club‘, der High-End Muskeltraining mit innovativen Regenerationsanwendungen verbindet.“

Hypershape konnte innerhalb von rund acht Monaten mithilfe eines Frontup-Invests über 350 aktive Kund:innen in Wien gewinnen. „Die Nachfrage ist so hoch, dass wir 2025 bereits einen weiteren und im Folgejahr drei weitere Standorte in Wien eröffnen werden“, so der Gründer weiter. „Das Interesse an körperlicher Optimierung, aber effizient ohne klassischen Fitnessstress, ist enorm. Unsere Zeit ist jedoch knapp. Der Alltag vieler Menschen wird immer hektischer. Beruf und Verpflichtungen lassen kaum Raum für klassische Workouts. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für gesundes, mobiles älter werden und den Erhalt von Muskelmasse, Kraft und Mobilität – vor allem ab dem 30. Lebensjahr. Doch gerade für vielbeschäftigte Menschen ist es schwierig, regelmäßig Zeit für effektives Training zu finden.“

Hypershape: Unterschied zu EMS

Genau hier möchte Hypershape ansetzen. Das Konzept bietet „ein maximal zeiteffizientes, smartes Muskeltraining – ohne Umziehen, ohne Schwitzen, ohne Planung“, so der Claim: „In nur 20 Minuten pro Session können Mitglieder mit unserer High-End-Magnetfeld-Impuls Technologie trainieren und so langfristig Gesundheit, Kraft und Figur verbessern. Abgerundet wird das Ganze von weiteren innovativen Recovery- & Longevity-Anwendungen (Anm.: Bewei-Cell-Refresher, Maschinelle Lymphdrainage, Rot-, Blau- und Infrarotlicht-Therapie fürs Gesicht). Das trifft den Nerv unserer Zeit und erklärt das große Interesse“, erklärt Graf.

Hypershape
© Hypershape – Die Magnetfeld-Impuls-Technologie aktiviert Muskel zu nahezu 100 Prozent.

Im Vergleich zur elektrischen Muskelstimulation (EMS), die über die Nervenbahnen größtenteils nur oberflächlich wirkt und einen speziellen nassen Anzug erfordert, aktiviere Hypershaping mit Magnetfeld-Impuls-Technologie nicht nur die Tiefenmuskulatur, sondern beanspruche den Muskel nahezu 100 Prozent. „Dadurch wird der Muskel noch effektiver angesprochen und die Trainingsergebnisse sind deutlich intensiver“, so Co-Founder Weymann.

Franchise geplant

Das Gründer-Duo hat beim Marketing auf ein stringentes digitales Branding gesetzt, kombiniert mit gezieltem Performance-Marketing (Meta, Linkedin, Google) und lokalem Community-Aufbau. Statt „klassischer Fitness“ spricht man moderne Zielgruppen mit dem Wunsch nach Effizienz, Ästhetik und Longevity direkt an. Über gezielte Influencer-Kooperationen im Physio-, Biohacking- und Sportbereich, organisches Storytelling und starker Bildsprache habe man Hypershape sehr schnell richtig positionieren können.

Für Städte außerhalb Wiens entwickeln die Founder derzeit ein Franchise-Konzept, das ihr Modell – diskretes Muskeltraining plus Longevity-Angebote – standardisieren und skalierbar machen soll. Erste Gespräche laufen bereits.

„Wir glauben an eine neue Form von körperlichem Wohlbefinden“, betont Graf. „Nicht durch Disziplin oder Selbstoptimierungsdruck, sondern durch smarte Technologien, hochwirksame Anwendungen und echte Selfcare. Hypershape ist unser Beitrag dazu. Und wir stehen erst am Anfang.“

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Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
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