01.12.2016

„Find Your Co-Founder“: Was ist passiert?

Und was suchst du hier?" Diesen Satz hörte man, mal mehr mal weniger schüchtern, am 29. November schon vor dem Eingang zum Viennaballhaus. Während draußen noch einige Zuspätgekommen in der Schlange standen, begann im Inneren das erste Find Your Co-Founder Event von Der Brutkasten.
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(c) Valerie Voithofer

Mit dem großen Andrang an Interessierten bei Find Your Co-Founder im VIENNABALLHAUS hatte niemand gerechnet – nicht jeder fand einen Sitzplatz. Bis in den Vorraum hinaus wurde geplaudert und genetworked. Als nach der Begrüßung durch Brutkasten-CEO Dejan Jovicevic die Poduimsdiskussion begann, kehrte aber schnell Stille ein. „Man hat gemerkt, wie konzentriert das Publikum war“, sagt Moderator Florian Kandler. Mit seinen Gästen Bianca Gfrei (Kiweno), Damian Izdebski (techbolb) und Daniel Horak (Conda) sprach er darüber, warum die Wahl des richtigen Co-Founders so entscheidend ist.

Job suchen – Job bieten – Co-Founder finden

Nach der Diskussion beantwortete Paul Heissenberger von der KWT-Berufsgruppenobmann der Steuerberater alle Fragen rund um das Thema „Gründen ohne Sünden“. Das erste „Jobangebot“ gab es direkt danach, als Markus Wild als Vertreter des Innovationsteams die Innovation-Challenge von Wien Energie vorstellte und ankündigte, es gäbe auch Praktikumsplätze zu vergeben. Zum Abschluss trat noch Hannah Neunteufel auf die Bühne und stellte den Gewinner des von ViennaBOLD vergebenen Meshwork Super Space Stipendiums, den Social Media-Experten Dominik Pfarl, vor.

Die Podiumsdiskussion in voller Länge zum Nachsehen


Networking am Würstelbuffet

Nachdem für das Publikum der inhaltliche Teil des Abends zu Ende war, begannen  ausgiebige Networking-Gespräche am Würstelbuffet und setzten sich später bei dem ein oder anderen Glas Wein fort. Ein Glück, dass  sich die Anzahl an Job- Suchenden, -Bietenden und Gründungswilligen die Waage hielt.

Für das Team von Der Brutkasten ist nach dem Event vor dem Event. Wir arbeiten bereits daran, unser Konzept zu verbessern. Hier könnt ihr uns dabei helfen.

Alle, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, bekommen die angekündigten Jobausschreibungen übrigens per Mail zugeschickt. Suchet und findet.

Bilder des Abends

 

Die Redaktion Live vom Event

Ja, wir hatten Spaß mit euch! Wie ihr in den Livestreams sehen könnt:

 

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AustrianStartups, ELP
© AustrianStartups

AustrianStartups und die Stiftung Unternehmerische Zukunft haben das Entrepreneurial Leadership Program (ELP) weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt künftig stärker auf der konkreten Begleitung angehender Startup-Gründer:innen. Vorgesehen sind unter anderem intensiveres persönliches Mentoring und Coaching, die gezielte Suche nach Co-Founder:innen sowie die praktische Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen.

Dabei geht es um die frühe Erprobung zentraler Annahmen – von ersten Gesprächen mit potenziellen Kunden und der Validierung konkreter Problemstellungen bis zur Entwicklung eines ersten Minimum Viable Product (MVP): „Wir wollen Menschen nicht nur die Skills für den Aufbau eines Startups mitgeben. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen tatsächlich auszuprobieren und die ersten Schritte in Richtung Gründung zu machen“, sagt Elisabeth van Holthe tot Echten, COO von AustrianStartups.

ELP: Schwerpunkt „Co-Founder“

Beim Schwerpunkt „Co-Founder“ bringt das ELP Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven zusammen. Sie können sich kennenlernen, gemeinsam an Ideen arbeiten und mögliche Co-Founder:innen finden. Eine fertige Geschäftsidee ist dafür nicht notwendig.

„Eine Startup-Idee muss am Anfang noch nicht perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass man bereit ist, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam mit anderen herauszufinden, was funktionieren kann“, so van Holthe tot Echten weiter. „Genau dafür wollen wir im ELP den Raum und die Unterstützung geben.“

Hansmann, Trummer, Kaminski, Porsche, Deutsch und Unger dabei

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die persönliche Begleitung der Fellows. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Unternehmerische Zukunft erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk: Die Stiftung wird von mehr als 50 Persönlichkeiten aus der Szene unterstützt, darunter Hansi Hansmann, Christian Trummer, Kilian Kaminski, Felix Porsche, Tina Deutsch und Katharina Unger. Darüber hinaus begleiten weitere Unternehmer:innen und Investor:innen das ELP als Mentor:innen und bringen ihre Erfahrungen in das Programm ein.

Auch nach Abschluss bleiben die Fellows über die ELP-Alumni-Community miteinander verbunden. Ehemalige Teilnehmer wie Mathias Gruber (Fonio.ai), Lukas Höber (Sequestra) oder Lisa Reiss (All But Sugar) bringen ihre Erfahrungen aus der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen sowie aus weiteren beruflichen Stationen in das Netzwerk ein.

„Wir wollen Menschen ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Dafür braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ehrliches Feedback geben und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellen. Genau das wollen wir mit unserem Netzwerk ermöglichen“, sagt Markus Raunig, Vorstand der Stiftung Unternehmerische Zukunft.

Prozess steht im Mittelpunkt

Ebenso ist die praktische Arbeit an den eigenen Ideen ein wichtiger Teil des ELP. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich mit den Problemen und Bedürfnissen von möglichen Kunden, überprüfen ihre Annahmen und entwickeln ihre Ideen auf dieser Grundlage weiter.

Dabei gehe es nicht darum, das Programm bereits mit einem fertigen Unternehmen abzuschließen. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Prozess, aus einer ersten Idee schrittweise eine fundierte Grundlage für eine mögliche Gründung zu entwickeln und früh praktische Erfahrungen zu sammeln, wie es heißt.

Das ELP richtet sich daher sowohl an Menschen, die bereits eine konkrete Startup-Idee haben, als auch an jene, die noch nach einer Idee, einem geeigneten Problem oder nach Mit-Gründer:innen suchen. Bewerbungen für die nächste ELP-Kohorte sind noch bis einschließlich Sonntag, 13. September 2026 möglich.

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