20.09.2018

Wiener Startup Finabro holt Raiffeisen-Top-Manager an Bord

Der Steirer Joachim Schuller, der zuvor Marketing und Vertrieb der Valida Vorsorgekasse von Raiffeisen und Uniqa leitete, übernimmt nun eben diesen Bereich beim Wiener Startup Finabro.
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Finabro: Joachim Schuller
(c) Finabro: Joachim Schuller

Es ist genau eines von jenen Produkten, für die Finabro-Founder Søren Obling und Oliver Lintner einen Gegenentwurf vorlegen, das der Steirer Joachim Schuller zuletzt betreute. Als Marketing- und Vertriebsleiter der Valida Vorsorgekasse, die von Raiffeisen, Uniqa und der Privatbank Schelhammer und Schattera betrieben wird, verkaufte er betriebliche Mitarbeitervorsorge, die für österreichische Unternehmen verpflichtend ist. Es ist eines der Hauptprodukte des Wiener Startups, zu dem er, wie nun bekannt wurde, im August als Sales- und Marketingchef wechselte.

+++ Finabro: Wiener FinTech-Startup mit “Service, das sonst nur Reiche bekommen” +++

Schuller als perfekte Besetzung für Finabro

Für Finabro ist er also wohl die perfekte Besetzung. „Joachim Schuller bringt für uns einfach sehr viel mit: Umfangreiches Know-how im Retail Banking, im Bereich Pension und Vorsorge, sowie in der Fondsbranche“, wird Finabro-Founder Obling in einer Aussendung zitiert. Nicht zu vernachlässigen dürfte aber wohl auch das Netzwerk sein, das der Manager in seinen acht Jahren bei Valida aufgebaut hat. Schuller, der vor der Tätigkeit bei Valida bei Raiffeisen Capital Management für den österreichischen Retailmarkt und dann bei der Raiffeisenlandesbank Steiermarkfür den gesamten Filialvertrieb verantwortlich war, wurde auch am Unternehmen beteiligt.

Wechsel aus der Old Economy zum Disruptor?

Ist es also ein gewagter Wechsel aus der Old Economy zum Disruptor ebendieser? Nicht ganz. Denn Valida und Finabro haben mit der Uniqa einen gemeinsamen Miteigentümer. Das Wiener Startup nutzt für seine Vorsorgeprodukte fondsgebundene Lebensversicherungen – verschafft dem großen Partner also auch direkt Umsätze. Schullers Wechsel dürfte für den vorigen Arbeitgeber also kein Problem darstellen.

Joachim Schuller: FMA-Konzession überzeugte

In der offiziellen Presseaussendung wird freilich etwas anders begründet. „Was mich sofort für Finabro eingenommen hat, war nicht nur das gewaltige Potential, sondern auch wie hochprofessionell hier gearbeitet wird“, wird Schuller dort zitiert. Überzeugt habe ihn auch, dass das Wiener Startups als erstes FinTech des Landes eine FMA-Konzession bekommen hat.

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Finabro-Founder Obling u.a. am Podium beim brutkasten Meetup #IsureTech

Live von dem brutkasten Meetup #InsureTech

Seid live dabei, wenn unsere Podiumsexperten die technologischen Entwicklungen der InsureTech Szene diskutieren. Am Panel Andreas Nemeth, CEO UNIQA Ventures, Michael Wieser, Partner bei Helvetia Venture Fund, Erika Krizsan, Managing Director bei Insurance Factory Consulting & Training, Carmen Balazs Poandl, CEO bei puck und Soren Obling, Founder bei FINABRO.

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 12. September 2018

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Die Founder von The GoodStuff Christian Knauss (l.) und Thomas Schmidbauer (r.) setzen in Zukunft auf einen natürlichen Proteinriegel. | ©Alina Diesner

Ein Proteinshake hier, ein Proteinriegel da. Österreichs Supermarktregale sind gefüllt mit eiweißhaltigen Produkten. Der Trend zur bewussten Ernährung schlägt auch auf die Tierwelt über. Mit SnackSnack erweitert The GoodStuff sein Sortiment um einen Proteinriegel für Hunde, der auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert. „Wir wollen Tiere so ernähren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Und deswegen bieten wir Futter- und Snackprodukte an, die sich einer sehr natürlichen Philosophie unterwerfen“, erklärt Co-Founder Thomas Schmidbauer im brutkasten-Gespräch.

Ein besseres Hundeleben

Hunde sollen durch den Riegel mehr Energie haben und ein glücklicheres Leben führen. „Du bist, was du isst. Das gilt auch für den Hund. Wenn ich nur Schrott in mich reinschaufle, dann wird es mir nicht gut gehen“, sagt Schmidbauer, der die Riegel als „hochwertiges Snackprodukt“ beschreibt. Dass die Hunde den Proteinriegel zwingend für eine gesunde Ernährung brauchen würden, bestätigte er jedoch nicht. Denn für eine ausgewogene Ernährung müsse durch Trocken- und Nassfutter gesorgt werden.

Die Riegel bestehen zu 90 Prozent aus Hühnerfleisch, Quinoa, Flohsamen und Mineralstoffen. „Man kann jetzt in den Supermarkt gehen und Hundesnacks kaufen, die voller Getreide und irgendwelcher Zusatzstoffe sind. Dem Hund wird das nicht gut tun. Unser Riegel ist ein Naturprodukt ohne irgendwelche künstlichen Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder sonst irgendeinen ‚Klimbim‘“, erklärt Schmidbauer. Die Kombination des proteinhaltigen Hühnerfleisches mit Quinoa, das „den Blutzuckerspiegel konstant auf einem Level hält“, mache den Riegel ideal für aktive Tage.

Ein Kilo für rund 60 Euro

Qualität hat ihren Preis, das trifft auch auf die Proteinriegel von The GoodStuff zu. Ein Kilogramm kommt im Onlineshop auf rund 60 Euro. Zum Vergleich: Die Pedigree Ranchos, die auf Fressnapf als Trainingssnack beworben werden, kosten auf eben dieser Website rund 33 Euro pro Kilo. Schmidbauer sieht den Preis jedoch nicht als problematisch an: „Der ist dadurch gerechtfertigt, dass es einfach ein extrem hochwertiges Produkt ist. Wenn ich hochwertig produziere, dann muss ich auch einen höheren Preis verlangen.“

Der Verkauf der Riegel laufe bisher gut. The GoodStuff habe bereits „Tausende verkauft“, das Feedback sei durchwegs positiv. Aktuell sind die Riegel in der Geschmacksrichtung Huhn erhältlich, weitere seien aber geplant. The GoodStuff sieht die Riegel als logische Ergänzung zu seinem bisherigen Sortiment. Die österreichische Firma verkauft ihre Produkte neben Österreich und Deutschland in weiteren zehn Märkten.

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