27.07.2021

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

FightBack hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweit führende Plattform für Entscheidungsträger zu werden, um branchenübergreifende Lösungen für die Bereiche Klima und Gesundheit zu ermöglichen. Brutkasten-Earth hat mit Co-Initiator Tim Thonhauser-Röhrich über die Vision gesprochen, die hinter der gemeinnützigen Organisation steckt.
/artikel/fightback
Fightback
Tim Thonhauser-Röhrich | (c) Fightback

Eine globale Transformation hin zu einer gesunden und nachhaltigen Zukunft zu beschleunigen. Kein geringeres Ziel verfolgt die gemeinnützige Organisation Fightback, die von Felix Staeritz und Tim Thonhauser-Röhrich ins Leben gerufen wurde. Wie Thonhauser-Röhrich, der unter anderem Pioneers mit aufgebaut hat, erläutert, handelt es sich dabei um keine NGO im klassischen Sinn, sondern vielmehr um eine globale Community, die darauf abzielt, branchenübergreifende Synergien für mehr Nachhaltigkeit und die Gesundheitssysteme von morgen zu schaffen.

300 Entscheidungsträger weltweit

Teil der Community sind C-Level Entscheidungsträger, Entrepreneure und Innovatoren, die sich über die Plattform laut Thonhauser-Röhrich in erster Line auf persönlicher Ebene austauschen. Ziel ist es, dass sie sich vernetzen und ihr lösungsorientiertes Branchen-Wissen mit den anderen Mitgliedern teilen, um den Klimawandel zu stoppen und so zu einer gesunden Zukunft beitragen.

Die zwei Bereiche „Gesundheit“ und „Klima“ sind laut den Fightback-Initiatoren systemisch verzahnt und können demzufolge nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Diesen Umstand hat Thonhauser-Röhrich persönlich während eines Aufenthalts in Südafrika erlebt, als 2018 die südafrikanische Stadt Kapstadt aufgrund von Dürre und Wasserknappheit in eine schwere Wasserkrise stürzte. „Nach meinem Aufenthalt in Südafrika habe ich erkannt, dass wir auf globaler Ebene anpacken müssen, um den Klimawandel zu stoppen“, so Thonhauser-Röhrich.

Um diesen globalen Anspruch gerecht zu werden, wird das weltweite Netzwerk laufend erweitert und ausgebaut. Zu den Unterstützern zählen beispielsweise Daniel Krauss (Co-Founder, Flixbus), Markus Fuhrmann (Co-Founder, Delivery Hero), Brigitte Mohn (Board, Bertelsmann Foundation), Ralf Belusa (CDO, Hapag-Lloyd), Monika Rimmele (Head of Digital Transformation, Siemens Healthineers) oder Alain Uyttenhoven (ehem. Präsident von Toyota).

Cross-Industry-Ansatz von FightBack

FightBack bietet laut Thonhauser-Röhrich einen Ort, an dem primär ein lösungsorientierter Austausch zwischen den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik, aber auch NGOs und Wissenschaft gefördert wird. „Wir konzentrieren uns nicht primär auf Klimaschutz-Richtlinien in Unternehmen, sondern auf die Menschen hinter den Maßnahmen“, so Thonhauser-Röhrich über die Ausrichtung der Organisation.

Im Zentrum steht dabei ein Cross-Industry-Ansatz, der auf neue Lösungen abzielt und innovative Denkweise aus unterschiedlichsten Branchen zusammenbringen soll. „Spannend wird es insbesondere dann, wenn sich Branchen überschneiden. Wenn man beispielsweise Agritech mit FinTech verknüpft, können ganz neue Möglichkeiten im Bereich des Carbon-offsetting entstehen“, so Thonhauser-Röhrich, der im industrieübergreifenden Matchmaking das Alleinstellungsmerkmal der Organisation sieht.

FightBack Academy und Innovators Programm

Um den Austausch unter den Mitgliedern zu ermöglichen, veranstaltet Fightback monatlich kuratierte Events und Workshops. Zudem gibt es eine sogenannte FighBack Academy, in denen internationale Top-Speaker ihre Learnings teilen, Best-Practices vor den Vorhang geholt werden und in kleinen Gruppen Networking stattfindet. Um mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten zu können, verfügt Fightback auch über eine eigne Community-Plattform, die einen weltweiten Austausch ermöglicht.

Einen weiteren Eckpfeiler der Organisation bildet das Innovators Programm von Fighback. Dieses ermöglicht aktuell rund 250 Startup- und Scale-up Entrepreneuren den direkten Zugang zum globalen Netzwerk an Führungskräften und Investoren.

Globale Awareness-Campaign

Neben der branchenübergreifenden Vernetzung setzt Fightback laut Thonhauser-Röhrich zudem auf Aufklärungsarbeit. So läuft aktuell eine globale Awareness-Campaign mit dem klingenden Titel „Dr-Earth: Future-Fit Diet“. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von führenden Unternehmen und Forschungsinstituten aus dem Lebensmittel- und Gesundheitssektor. „Mit der Kampagne wollen wir das Bewusstsein für die direkten Auswirkungen von Lebensmitteln auf die menschliche Gesundheit und unser Klima schärfen“, so Thonhauser-Röhrich. Ziel ist es, zehn Millionen Menschen zu einer bewussteren Ernährungsentscheidung zu bewegen.

Aktuell finanziert sich die Organisation mit Hilfe von Spendengeldern und durch ehrenamtliche Tätigkeit. Da die Organisation jedoch stetig wächst, sollen laut Thonhauser-Röhrich noch dieses Jahr Mitgliedsbeiträge eingeführt werden, von denen allerdings die Entrepreneure des Innovators Programms ausgenommen sind.


Deine ungelesenen Artikel:
28.10.2026

Regierung will neues UNO-KI-Zentrum in Wien ansiedeln

Die Bundesregierung schlägt ein internationales KI-Zentrum in Wien vor. Es soll unter dem Dach der UNO angesiedelt werden und Staaten, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu erforschen und gemeinsame Standards zu entwickeln.
/artikel/uno-ki-zentrum-wien-stocker
28.10.2026

Regierung will neues UNO-KI-Zentrum in Wien ansiedeln

Die Bundesregierung schlägt ein internationales KI-Zentrum in Wien vor. Es soll unter dem Dach der UNO angesiedelt werden und Staaten, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu erforschen und gemeinsame Standards zu entwickeln.
/artikel/uno-ki-zentrum-wien-stocker
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter

Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FightBack: Auf der Suche nach Cross-Industry-Lösungen im Kampf gegen die Klima- und Gesundheitskrise