05.09.2023

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

Seit 1. September leiten Karin Tausz und Henrietta Egerth-Stadlhuber gemeinsam die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
/artikel/ffg-neue-geschaeftsfuehrung
Henrietta Egerth und Karin Tausz.
Karin Tausz und Henrietta Egerth-Stadlhuber (c) FFG/Einzenberger

Mit Septemberbeginn begrüßte Österreichs größte Förderagentur für Innovation, Forschung und Technologieentwicklung, die FFG, eine neue Geschäftsführung: Die langjährige FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth-Stadlhuber bleibt im Amt, bekommt aber Unterstützung in der Geschäftsführung von Karin Tausz, die neu zur FFG wechselt.

Egerth-Stadlhuber seit 2004 in der Geschäftsführung tätig

Egerth-Stadlhuber ist anerkannte Expertin in Forschungs- und Technologiepolitik, so die FFG in einem öffentlichen Statement. Die Geschäftsführerin soll ihre leitende Position, die sie seit 2004 ausführt, weiterhin mit ihrer Erfahrung bereichern, während Tausz als Strategin und Innovatorin, unter anderem im Mobilitätssektor sowie in der Regional- und Stadtentwicklung, die Führungsebene verstärkt.

Egerth-Stadlhuber war vor ihrer Tätigkeit in der FFG-Geschäftsführung zuerst in Brüssel und dann in der Industriellenvereinigung (IV) in Wien tätig. Im Jahr 2000 wechselte sie in das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, wo sie für Wirtschaftsförderungen sowie Forschung und Entwicklung zuständig war.

Karin Tausz hatte zuvor mehrere Funktionen als Strategin und Managerin mit Schwerpunkt im Mobilitätssektor inne, unter anderem als Head of Mobility Solutions bei Magna Steyr. Zuletzt leitete Tausz den Bereich Unternehmensentwicklung in der ÖBB-Infrastruktur-AG, wie die FFG auf ihrer Webseite schreibt.

„Geballte Kompetenz für Förderung von Innovation und Exzellenz“

Die FFG spricht dabei von einer “geballten Kompetenz zur Förderung von Innovation und Exzellenz am Forschungsstandort Österreich”. Als nationale Förderagentur für angewandte Forschung und Entwicklung in Österreich unterstützt die FFG österreichische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Forschende mit Förderungen und Services.

Die Gesellschaft steht im Eigentum der Republik Österreich, ihre Eigentümervertreter sind das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW).

Deine ungelesenen Artikel:
05.10.2026

Startups for Europe: Wundsam und Klinger in Vorstand von neu fusionierter EU-Startup-Dachorganisation

Durch den Zusammenschluss des Startup-Organisationen-Dachverbands European Startup Network mit der Interessensvertretung Allied for Startups soll das Gewicht in der EU-Politik vergrößert werden. Mit AustrianStartups-Chefin Hannah Wundsam und EU-INC-Co-Initiator Andreas Klinger sitzen auch zwei Österreicher:innen im Vorstand.
/artikel/startups-for-europe-wundsam-und-klinger-in-vorstand-von-neu-fusionierter-eu-startup-dachorganisation
05.10.2026

Startups for Europe: Wundsam und Klinger in Vorstand von neu fusionierter EU-Startup-Dachorganisation

Durch den Zusammenschluss des Startup-Organisationen-Dachverbands European Startup Network mit der Interessensvertretung Allied for Startups soll das Gewicht in der EU-Politik vergrößert werden. Mit AustrianStartups-Chefin Hannah Wundsam und EU-INC-Co-Initiator Andreas Klinger sitzen auch zwei Österreicher:innen im Vorstand.
/artikel/startups-for-europe-wundsam-und-klinger-in-vorstand-von-neu-fusionierter-eu-startup-dachorganisation
(c) Startups for Europe
(c) Startups for Europe

Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

„Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen“

Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die FFG hat eine neue Geschäftsführung