04.11.2025
WACHSTUM & EXPANSION

Fertiggericht-Startup Fit2go verdoppelt Umsatz auf eine Million Euro und plant Expansion

Das Food-Startup Fit2go hat es sich zum Ziel gesetzt, "Meal Preppern" das Leben zu erleichtern. Mittlerweile ist es am Markt etabliert - und vermeldet nennenswerte Zahlen.
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Sebastian Winklhamer, COO von Fit2go, und Julian Kolar, Gründer von Fit2go. | Foto: Fit2go

Es hat schon einige Schlagzeilen geschrieben: So unter anderem das Investment des Startup-Guru Florian Gschwandtner, der sich im März des Vorjahres am Fertigmahl-Startup des Founders Julian Kolar beteiligte – brutkasten berichtete. Mit Gschwandtner als Investor hat man sich damals zum Ziel gesetzt, das Geschäftsmodell zu digitalisieren und das Automatenkonzept des Startups zu erweitern.

Fit2go versorgt 200 Betriebe

Fit2go stellt ausgewogene Tiefkühlmahlzeiten her und vertreibt diese sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Das Modell richtet sich mit seinen Produkten an Menschen, die eine Alternative zu aufwendigem „Meal Prep“ suchen und großen Wert auf eine gesunde Ernährung legen.

Im Oktober 2024 folgte der nächste Meilenstein: Das Fertiggericht-Startup startete eine Kooperation mit dem FC Blau Weiß Linz. Fit2go sollte dabei die Spielerverpflegung des Fußballvereins übernehmen.

Nun erreicht das Linzer Food-Startup drei weitere Meilensteine, wie es in einem Pressebericht vermeldet: Fit2go erreicht einen Jahresumsatz von über einer Million Euro, verzeichnet mehr als 10.000 verkaufte Mahlzeiten pro Monat und zählt 200 Kunden im Portfolio. Diese bedienen ein Spektrum von „kleinen Sparkassen-Filialen bis hin zu Großbetrieben wie voestalpine Tubulars“.

Jahresumsatz erreicht „Millionengrenze“

Fit2go wurde im Oktober 2020 gegründet, um Fitnessstudios mit gesunden Mahlzeiten zu versorgen. Mittlerweile hat es sich „zu einem Komplettanbieter für Betriebe“ entwickelt.

Seit drei Jahren, heißt es per Pressemeldung, sei man auf Wachstumskurs. Mittlerweile konnte man erstmals „die Millionengrenze“ bezogen auf den Jahresumsatz erreichen.

„Wir sind solide aufgestellt und sehen gerade im österreichischen B2B-Bereich noch enormes Potenzial“, erklärt Fit2go-Gründer. „Gleichzeitig wächst auch unser B2C-Bereich kontinuierlich – eine Entwicklung, die wir weiter ausbauen wollen“, so Kolar weiter.

Erweiterung von Sortiment und Automaten geplant

Für die kommenden Monate plant das Unternehmen die Erweiterung des Sortiments. Aktuell biete es 40 verschiedene Gerichte an. Auch die Automatenlösungen sollen erweitert werden, um „noch mehr Betriebe und Mitarbeitende zu erreichen.“

Die Ausgabeautomaten des Startups beinhalten Tiefkühlmahlzeiten, die „rund um die Uhr“ Mahlzeiten ausgeben. Die Gerichte reichen von Rindfleisch-Gemüse-Wok bis zu veganen Bowls und proteinreichen Desserts. Die Zutaten seien regional aus Österreich. Auch die Verpackungen erweisen sich als biologisch abbaubar.

Ziel sei es indes, „gesunde Ernährung im Arbeitsumfeld noch einfacher, flexibler und nachhaltiger zu gestalten, sodass Mitarbeitende jederzeit unkompliziert auf schmackhafte und nährstoffreiche Mahlzeiten zugreifen können“.

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
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Sie wird regelmäßig als möglicher Hebel genannt, um Startups abseits von klassischen Förderungen staatlich zu unterstützen: die öffentliche Beschaffung. Gleichzeitig wird kritisiert, dass diese oft nicht die kommunizierten Zielsetzungen, etwa in der Stärkung der heimischen Innovationslandschaft, widerspiegelt. Das will die österreichische Bundesregierung nun mit einem „nationalen Aktionsplan Strategische Öffentliche Beschaffung“ ändern, der bis Jahresende unter Federführung von Wirtschafts- und Innovationsministerium ausgearbeitet werden soll.

Öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für Startups etablieren

Der Aktionsplan soll „als Handlungsleitfaden für den Bund, seine Beteiligungen sowie weitere öffentliche Auftraggeber dienen“. Ziel sei es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und europäische Wertschöpfung stärker in Beschaffungsprozessen zu verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für innovative Unternehmen und Startups zu etablieren. Damit sollen „neue Technologien schneller zur Marktreife gelangen und zusätzliche Impulse für Wachstum und privates Kapital entstehen“.

Hanke: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß“

Innovationsminister Peter Hanke führt aus: „Mit rund 70 Milliarden Euro jährlich verfügt der Staat über enorme Gestaltungskraft. Diese wollen wir künftig gezielt einsetzen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken und europäische Souveränität auszubauen.“

Hier gelte es neue Wege zu gehen: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen eine Beschaffung, die europäische Souveränität und Innovationskraft in den Vordergrund stellt“, so Hanke. Der Staat soll dabei „als Ankerkunde vorangehen“ und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Lösungen erstmals im Markt einzusetzen. „Das stärkt unsere Startups, schafft heimische Wertschöpfung und macht Österreich technologisch unabhängiger“, meint der Minister. Bundesbeteiligungen wie die ÖBB und ASFINAG seien dabei bereits Vorreiter. Ziel sei es, dass die Republik ihre Rolle als Eigentümer konsequenter ausbaue.

Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Der Staat soll nicht nur einkaufen, sondern Innovationen den Weg in den Markt ebnen. Wenn die öffentliche Hand als Erst- und Referenzkunde vorangeht, schaffen wir Marktchancen für heimische Unternehmen, stärken europäische Wertschöpfung und machen aus Innovation schneller wirtschaftlichen Erfolg. Genau diesen Paradigmenwechsel treiben wir jetzt voran.“

Spinoff-Gründungen als konkrete KPI für „Austrian Quantum Cluster“

Zeitgleich geben die beiden Minister per Aussendung auch ein Update zu weiteren Maßnahmen im Bereich der in der Industriestrategie 2035 (brutkasten berichtete) definierten Schlüsseltechnologien. In der AI Factory Austria seien demnach 53 von insgesamt 80 Millionen Euro Projektkosten als Investition in einen Supercomputer vorgesehen, der kommendes Jahr in Wien in Betrieb gehen soll.

Zudem nennen die Ministerien einige KPIs für den „Austrian Quantum Cluster“, in den heuer 30 Millionen Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich fließen (brutkasten berichtete). Demnach soll der „erste Megacluster Österreichs“ unter der Ägide von aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), CDG (Christian Doppler Forschungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) etwa mindestens fünf Spinoffs hervorbringen und mindestens acht Millionen Euro Folgeinvestitionen für Startups bzw. Scaleups hebeln. „Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden“, kommentiert Hattmannsdorfer. Dabei setze man auf „Fokus statt Gießkanne“.

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