Das Startup FAYKE von Alper Icel und Asana Amara produziert magnetische Wimpern. Ein spezieller und wasserfester Eyeliner mit magnetischen Inhaltstoffen lässt dabei die magnetischen Lashes bei Bedarf sicher haften.
Alper Icel und seine Schwester Asana haben mit FAYKE Augen im Visier. Ihr spezieller und wasserfester Eyeliner mit magnetischen Inhaltstoffen, macht es möglich, magnetische Lashes auch mehrmals täglich zu wechseln. Das Startup wirbt damit, dass User keine Make-up-Skills brauchen, um ihr Produkte zu nutzen – die alle nicht an Tieren getestet und zu 100 Prozent synthetisch sind.
Drei Schritte bis „FAYKE“-Wimpern
Angebracht werden die magnetischen Wimpern in drei Schritten. Bei Bedarf lassen sich die Lashes zuschneiden und kürzen. Dabei soll man so nah wie möglich am Magneten schneiden. Als Nächstes werden zwei Schichten des magnetischen Eyeliners aufgetragen, der 60 Sekunden trocknen muss. Danach werden die Wimpern angebracht. Das Augenlid muss trocken und ölfrei sein. Als letztes befestigt man die magnetischen Wimpern auf den Eyelinerstrich und drückt leicht an.
Der Eyeliner des Startups hält für rund 90 Anwendungen. Nach dem Öffnen ist dieser um die drei Monate haltbar. Die Magnetwimpern indes sollen bei der richtigen Pflege und Reinigung bis zu 30 Mal anwendbar sein. Schwimmen oder Sport treiben mit FAYKE-Wimpern, wird nicht empfohlen.
(c) FAYKE/FB – Der Eyeliner von FAYKE ist für bis zu 90 Anwendungen gedacht.
Neben dem Eyeliner und den Wimpern gibt es auch noch andere Produkte im Sortiment von FAYKE. Darunter ein Handspiegel, eine Bling-Maske und eine Wimpernzange. Die Produkte werden auch in Bundles & Sets ab rund 50 bis 70 Euro verkauft. Näheres zu Wimpern und Eyelinern heute Abend auf Puls 4 bei „2 Minuten 2 Millionen„. Die weiteren Startup in der Sendung sind FRUNIX, Tremitas und privatec.
Erster Verkauf: Altrichter-Startup 2nd Cycle bringt PV-Recyclinganlage in den Markt
Das niederösterreichische Green-Tech-Startup 2nd Cycle hat sein erstes Produkt verkauft. Die vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaikmodule läuft bereits beim Entsorgungsunternehmen DAKA.
Erster Verkauf: Altrichter-Startup 2nd Cycle bringt PV-Recyclinganlage in den Markt
Das niederösterreichische Green-Tech-Startup 2nd Cycle hat sein erstes Produkt verkauft. Die vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaikmodule läuft bereits beim Entsorgungsunternehmen DAKA.
Die Entrahmungsanlage und Michael Altrichter | (c) 2nd Cycle
Anfang 2024 ist 2nd Cycle mit dem Ziel gestartet, gebrauchte Photovoltaikmodule automatisiert zu prüfen und wiederzuverwerten. Nun meldet das Amstettner Startup den ersten Verkauf einer Anlage: Die DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG hat als erster Kunde eine vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module erworben. Die Anlage ist laut Aussendung bereits in Betrieb.
Die Anlage erkennt unterschiedliche Modulformate und entfernt die Aluminiumrahmen automatisch. Sowohl intakte als auch bereits gebrochene, gerahmte Module können ohne mechanische Umrüstung verarbeitet werden. Das Unternehmen betont, dass die Anlage besonders materialschonend arbeite. Das soll zu einer hohen Reinheit der verwertbaren Rohstoffe Glas und Aluminium führen und damit den Wert der recycelten Materialien steigern. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module am Markt.
Baustein einer vollautomatischen Recyclingstraße
Die Entrahmungsanlage ist eine zentrale Komponente einer von 2nd Cycle entwickelten vollautomatischen Recyclingstraße für gebrauchte PV-Module. Die Prozesskette ist auf Zero-Touch-Betrieb, hochreine Wertstofffraktionen und einen Durchsatz von bis zu 90 Modulen pro Stunde ausgelegt. Weitere Module für Reinigung, Entfernung der Anschlussdose und Delamination seien teilweise bereits entwickelt oder stünden kurz vor dem Abschluss, heißt es in der Aussendung. DAKA kann die Entrahmungsanlage eigenständig betreiben und später um weitere Komponenten ergänzen.
(c) 2nd Cycle
„Mit der ersten Kundenanlage zeigen wir, dass sich die automatisierte Aufbereitung von PV-Modulen in den industriellen Betrieb eines Entsorgungsunternehmens integrieren lässt. Entscheidend sind ein stabiler Prozess, definierte Fraktionen und ein planbarer Durchsatz“, sagt Simon Prüller, CEO und Co-Founder von 2nd Cycle.
Als Argument für den Bedarf verweist das Startup auf Zahlen des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Dieses erwartet für die EU-27 ein kumuliertes Aufkommen von sechs bis 13 Millionen Tonnen PV-Abfall bis 2040 und 21 bis 35 Millionen Tonnen bis 2050.
Altrichter: „Dieser Stein ist ein massives Gebirge“
Altrichter ordnet den ersten Verkauf entsprechend ein: „Das erste verkaufte Produkt ist für jedes Startup ein Meilenstein. Im Falle von 2nd Cycle ist dieser Stein ein massives Gebirge: Das Produkt ist riesig, der Sales-Prozess komplex, der Markt entwickelt sich dynamisch. Umso beeindruckender ist dieser Erfolg!“
Zuletzt wurde 2nd Cycle auch mehrfach ausgezeichnet. Im September gewann das Startup beim Generali SME EnterPRIZE 2026 die Startup-Kategorie, die mit 10.000 Euro dotiert ist. Beim Riz up Genius Ideen- und Gründerpreis hatte das Projekt schon vor der Gründung den zweiten Platz in der Kategorie ökologisch genial belegt, bei der heurigen Jubiläumsverleihung war 2nd Cycle als Alumni vertreten.
Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.