14.01.2016

Werbeanzeigenmanager Facebook visualisiert Zielgruppenüberschneidungen

Die Zielgruppen-Thematik und der Facebook Werbeanzeigenmanagerin - Online Marketerin Sarah Weishäupl erklärt: Warum Helene Fischer bei ihrem nächsten Österreich-Konzert Gösser ausschenken lassen sollte.
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Facebook erfreut die Marketing-Menschen wieder einmal mit einer neuen Funktion: Im Zielgruppenmanager des Power Editors lassen sich nun die Überschneidungen von definierten Zielgruppen visualisieren.

FB-Werbeanzeigen: Wenn sich die Zielgruppe überschneidet…

Für Online-Marketer ist diese Funktion vor allem für die Schaltung von Facebook Werbeanzeigen wichtig. Um die Preise möglichst niedrig zu halten, sollte immer versucht werden, nicht auf die gleiche Zielgruppen zu bieten – macht man das nicht, treibt man sich vereinfacht gesagt selbst die Preise in die Höhe.

Neben diesem primären Nutzungsfeld kann man dieses Tool aber sicher auch als Entscheidungshilfe und Inspirationsquelle sehen:

Hätte Helene Fischer zum Beispiel eine Umsatzbeteiligung an Getränkeverkäufen bei ihren Konzerten, sollte sie wohl für Gösser-Bier plädieren:

zielgruppe-facebook

Das Beispiel hinkt natürlich. Wie man das Tool einsetzen kann, wird aber trotzdem schon klar. Habt Ihr Ideen für weitere kreative Nutzungsmöglichkeiten?

Eine detaillierte Anleitung zur Nutzung findet sich hier.

+++ Mehr zum Thema: Facebook Messenger: 800 Millionen User – und das ist erst der Anfang +++

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(c) Enpulsion
(c) Enpulsion

Das am Wiener Flughafen ansässige Scaleup Enpulsion hat sich in den vergangenen Jahren eine beachtliche Position auf dem SpaceTech-Weltmarkt herausgearbeitet. Nach eigenen Angaben ist man mittlerweile Europas führender industrieller Hersteller für Weltraum-Antriebssysteme. Im Zentrum stehen dabei bislang elektrische Antriebe für Mikro- und Nano-Satelliten, die die „FEEP-Technologie“ nutzen, bei der flüssiges Metall (Indium) in winzige geladene Teilchen zerlegt und ausgestoßen wird. Mittlerweile bietet man zudem auch Antriebe für größere Satelliten mit bis zu 500 Kilogramm Gewicht an.

Konkurrierende Antriebssysteme

Diese elektrischen Antriebe, mit denen Enpulsion groß geworden ist, sind eine Alternative zu vielfach genutzten chemischen Antriebssystemen. Ein nun kommunizierter strategischer Schritt kann daher auf den ersten Blick durchaus verwundern: Mit Lift Me Off Ltd (LMO) aus dem Vereinigten Königreich will man ein Unternehmen zu 100 Prozent übernehmen, das auf chemische Weltraum-Antriebssysteme spezialisiert ist. Das Unternehmen ist unter anderem an den ESA-LEO-Missionen (Low Earth Orbit) und geplanten Mondmissionen beteiligt.

Über den Kaufpreis gibt es dabei keine Angabe. Erst im März dieses Jahres hatte Enpulsion eine 22,5 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde verkündet. Die aktuelle Transaktion muss noch von den britischen Behörden im Rahmen des National Security and Investment Act 2021 (NSIA) bewilligt werden. Der Abschluss wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.

Mit Technologie-Kombination zum Komplettanbieter

Bei Enpulsion argumentiert man die Übernahme als strategischen Schritt, um hybride Antriebssysteme aus einer Hand anbieten zu können. Man wolle durch die Kombination mit dem konkurrierenden Antriebssystem einen „complete spacecraft mobility backbone“ aufbauen, wird Gründer und CEO Alexander Reissner in einer Aussendung zitiert: „LMO bringt Erfahrungen im institutionellen Bereich, ein talentiertes Team und eine komplementäre Technologiebasis im Bereich chemischer Antriebe und Tanksysteme mit.“ In Kombination mit den industriell produzierten elektrischen Antrieben könne man Kunden ermöglichen, ihre gesamte Weltraum-Mobilitätsarchitektur über einen einzigen Partner aufzubauen, so Reissner.

LMO-Chef Shaun Dormon sieht einen logischen Schritt für beide Unternehmen, die eine ähnliche Vision, aber unterschiedliche technologische Zugänge hätten. „Gemeinsam können wir eine Kombination aus hocheffizientem und agilem Manövrieren im Weltraum bei minimaler Komplexität schaffen“, so Dormon. Das LMO-Team, das im Harwell Space Cluster nahe dem ESA-Zentrum ECSAT angesiedelt ist, soll erhalten bleiben. Auch die laufenden Missionen werden weitergeführt.

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