05.03.2019

Facebook bringt neues Service für verstorbene User

Was passiert mit dem Social Media-Profil nach dem Tod des Users? Facebook versucht bereits seit einiger Zeit, in dieser Hinsicht Klarheit zu schaffen. Nun wurde eine "Tribute"-Sektion für Accounts von Verstorbenen eingerichtet.
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Facebook führt
(c) fotolia.com - Antonioguillem

Bereits seit einiger Zeit beschäftigt sich Facebook mit einer essenziellen Frage: Was passiert mit dem Profil der User, nachdem sie verstorben sind? Zu diesem Zweck gibt es schon seit Jahren den „Gedenkstatus“. Profile sind dadurch von niemandem mehr aktiv nutzbar – auch nicht von jenen Menschen, die die Zugangsdaten haben, selbst wenn sie dezidiert vererbt wurden. Ob der Account nach dem Tod dauerhaft gelöscht wird, oder in diesen Gedenkzustand übergeht, kann man als User selbst festlegen. Man kann auch einen Nachlass-Kontakt definieren. Mit einem weiteren Feature, der sogenannten „Tribute“-Sektion will Facebook nun noch mehr Klarheit schaffen.

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„Tribute“-Sektion für Post-Mortem-Postings

Denn bislang erschienen Postings anderer auf Profilen im „Gedenkstatus“ auf der bereits vor dem Tod genutzten Timeline. User konnten etwa auch weiterhin Posts kommentieren, die die Verstorbenen vor ihrem Tod erstellt haben. All diese Post-Mortem-Postings sollen künftig in der „Tribute“-Sektion landen. In dieser sollen von den Usern definierte Nachlass-Kontakte dafür einen weitreichenderen Zugriff haben.

Mehr Eingriffsrechte für Nachlass-Kontakte

So können sie etwa entscheiden, wer Postings erstellen bzw. sehen kann und gegebenenfalls auch welche löschen. Selbiges gilt, wenn die verstorbene Person von Dritten getagged wird. Für die Nachlass-Kontakte wird es jedoch weiterhin unmöglich sein, sich tatsächlich in den Account einzuloggen, private Nachrichten zu lesen und Freunde hinzuzufügen oder zu entfernen.

Schwierige Einzelfälle

Dass die Thematik hoch brisant ist, zeigt ein Beispiel aus Deutschland. Seit 2015 ist der Fall des Facebook-Profils einer verstorbenen 15-jährigen in Berlin Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Die Eltern des bereits 2012 verstorbenen Mädchens wollten Zugriff auf die privaten Nachrichten ihrer Tochter, um Hinweisen auf einen Suizid nachzugehen. Nachdem das Gericht 2018 geurteilt hatte, dass Facebook die Informationen an die Erben, also die Eltern, herausgeben muss, bekamen diese ein rund 14.000-seitiges pdf-Dokument auf einem USB-Stick. Damit gaben sie sich nicht zufrieden. Das Gericht urteilte dann erst vor wenigen Wochen, dass das Dokument nicht den Anforderungen entspricht.


⇒ Informationen zu Gedenk-Profilen in der Facebook-Hilfe

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Eine Auswahl an Speaker:innen von brutkasten MOMENTUM

Am 5. November öffnet das Wiener Palais Berg seine Türen für eine Premiere: Erstmals findet brutkasten MOMENTUM statt, das neue Flagship-Innovationsevent von brutkasten. Rund 300 kuratierte Gäste aus der Startup-, Investment- und Innovationsszene kommen zusammen – invite only, ohne Ticketverkauf und ohne Messestände. Der Anspruch: Gespräche zwischen Menschen, die man sonst selten gemeinsam in einem Raum antrifft.

Genau darin liegt die Stärke von brutkasten und MOMENTUM. Gründer:innen, Investor:innen, Corporate-Entscheider:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft begegnen einander hier auf Augenhöhe – ein Netzwerk, wie es in Österreich nur selten so geballt zusammenkommt. Die Türen öffnen um 14:30 Uhr, danach führt ein hochkarätiges Bühnenprogramm durch den Nachmittag, ehe der Tag mit der Verleihung des Innovator of the Year seinen feierlichen Höhepunkt erreicht.

Zwei Formate unter einem Dach

MOMENTUM und der Innovator of the Year sind zwei eigenständige Formate, die an diesem Tag unter einem Dach zusammenfinden: Ab 15:30 Uhr gehört die Bühne den Panels und Keynotes, am Abend folgt im Rahmen von MOMENTUM die feierliche Award Ceremony, bei der brutkasten die innovativsten Köpfe des Landes vor den Vorhang holt. Über allem steht eine Frage, die das gesamte Ökosystem beschäftigt: Was braucht es, damit aus guten Ideen richtig große Unternehmen werden?

Hochkarätiges Lineup für Österreichs exklusivstes Innovationsevent

Antworten darauf liefern jene, die es wissen müssen: Auf der Bühne treffen Gründer:innen, die es geschafft haben, auf Investor:innen und Konzernlenker:innen, die den Wandel vorantreiben. Etwa Julian Teicke: Der Seriengründer hat als CEO das Insurtech wefox zum Unicorn gemacht und ist heute Founding Investor bei The Delta. Gemeinsam mit Codesphere-Gründer Elias Schneider, der eine europäische Alternative zu den US-Hyperscalern aufbaut, geht er der Frage nach, ob man für echtes Wachstum in die USA muss – oder ob Europa selbst skalieren kann.

Ganz persönlich wird es im Kamingespräch mit Damian Izdebski. Wie nur wenige in der heimischen Szene hat der techbold-Gründer die Höhen und Tiefen des Unternehmertums erlebt. Er erzählt, was er nach Pleite und Neustart beim zweiten Mal anders gemacht hat, bis hin zum erfolgreichen Exit. Für den krönenden Abschluss des Bühnenprogramms sorgt Sarah Buchner, Gründerin und CEO von Trunk Tools, mit ihrer Keynote zu Risiko und Mut. Zwei Eigenschaften, die am Abend auch bei der Award Ceremony im Mittelpunkt stehen.

Dazwischen bildet das Programm die ganze Bandbreite des Ökosystems ab: Alexander Brix (fonio.ai) und Petra Dobrocka (byrd) sprechen über die Schlüsselmomente beim Skalieren, Business Angel Felix Porsche und Stiftungsvorstand Johannes Braith (RMF Privatstiftung, Franziska Fries Privatstiftung) über Familien- und Stiftungsgeld für Startups, Gerhard Schwarz (Swarovski), Matthias Leibetseder (WaVe-X) und Michael Harnisch (BCG) darüber, wie aus Innovation in etablierten Unternehmen tatsächlich neues Geschäft wird. Matthias Fukac (CeLLAI) und Andreas Gruber (NT-X Technology) rücken bahnbrechende Technologien made in Austria ins Rampenlicht.

Innovator of the Year: die Bühne für Österreichs Innovator:innen

Um 19:15 Uhr wird es feierlich. Mit dem Innovator of the Year holt brutkasten heuer bereits zum sechsten Mal die innovativsten Köpfe des Landes vor den Vorhang. Vergeben wird der Award in drei Kategorien: Startups, Scaleups und Corporate Innovation. Die Nominierten hat die brutkasten-Redaktion in einem sorgfältigen Auswahlprozess bestimmt, über die Sieger:innen hat die Community per Voting entschieden. Die Eröffnungsrede zur Verleihung hält Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.

Nach der Verleihung ist der Abend noch lange nicht vorbei: Beim anschließenden Networking bleibt bei Drinks Zeit, mit den Gewinner:innen anzustoßen, die Gespräche des Nachmittags weiterzuführen und neue Kontakte zu knüpfen.

10 Tickets zu gewinnen

Wer noch keine Einladung hat, kann trotzdem dabei sein: brutkasten verlost 10 Tickets für MOMENTUM und die Innovator of the Year Award Ceremony.


Möglich gemacht wird MOMENTUM von unseren Partner:innen BCG, Polestar, der Österreichischen Notariatskammer, der St. Martins Therme & Lodge und dem Science Park Graz.

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