21.01.2016

Facebook launcht Sports Stadium

Facebook launcht Sports Stadium - Online Marketerin Sarah Weishäupl erklärt worum es dabei geht - Und warum die erste Sportart American Football günstig gewählt ist.
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Screenshot

Mit Sports Stadium hat Facebook seinen neuesten Streich präsentiert. Sports Stadium ist ein spezieller Bereich zur Kommunikation von Usern rund um Sport-Ereignisse.

Der Launch erfolgte vorerst nur für die USA und auf iOS. Die erste Sportart die zur Verfügung steht ist American Football. Der Zeitpunkt passt gut, denn in zwei Wochen findet mit dem Super Bowl eines der größten Sportevents überhaupt statt. Damit sollte Facebook eine erste große User-Base für die neue Plattform finden.

+++ Mehr zum Thema: Werbeanzeigenmanager Facebook visualisiert Zielgruppenüberschneidungen +++

Sports Stadium aggregiert Facebook Inhalt

 

Facebook Sports StadiumToday we’re launching the Facebook Sports Stadium, a dedicated place to experience sports in real-time with your friends and the world. Check out our product announcement here: http://newsroom.fb.com/news/2016/01/facebook-sports-stadium With 650 million sports fans, Facebook is the world’s largest stadium. People already turn to Facebook to celebrate, commiserate, and talk trash with their friends and other fans.Now we’ve built a place devoted to sports so you can get the feeling you’re watching the game with your friends even when you aren’t together.

Posted by Sports on Facebook on Mittwoch, 20. Januar 2016

 

Der neue Bereich Sports Stadium aggregiert Facebook Inhalte zu einzelnen Spielen auf Übersichtsseiten. Die Updates erfolgen chronologisch in Echtzeit und sind an den User angepasst. Inkludiert werden:

  • Beiträge von Freunden und deren Kommentare zu Spielen
  • Beiträge und Kommentare von Journalisten, Teams und Ligen
  • Live Ticker, Scores und Statistiken
  • Infos wie z.B. wo das Spiel im TV angesehen werden kann.

Facebook will somit alle Inhalte rund um Sportereignisse anbieten, jeglich die Spiele selbst werden nicht zur Verfügung stehen. Sports Stadium soll somit DER Second Screen für Sportgroßereignisse werden.

Den Launch der App kann man auch als weiteren Angriff gegen Twitter verstehen. Für die Real-Time-Conversation zu Fernsehereignissen nutzen viele User immer noch primär Twitter, obwohl es auch hier Nachteile gibt. Diesen Angriffspunkt hat Facebook anscheinend erkannt.

+++ Mehr zum Thema: Facebook Messenger: 800 Millionen User – und das ist erst der Anfang +++

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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