04.02.2016

Facebook feiert den Friends Day

Facebook hat einen neuen Feiertag eingeführt - Am 4. Februar findet der "Friends Day" statt - Um gemeinsam die Freundschaft zu feiern.
/artikel/facebook-friends-day
Dmitry - Fotolia.com

Facebook „bereichert“ uns mit einem neuen Feiertag. 04. Februar ist jetzt Friends Day. 10 Tage vor dem Valentinstag schreibt Mark Zuckerberg folgendes:

Today is a day to celebrate friends. It's also Facebook's birthday, but today isn't about celebrating us. It's about…

Posted by Mark Zuckerberg on Mittwoch, 4. Februar 2015

Und so hatten viele Facebook User heute morgen ein Friends Day-Video ganz oben in ihrer Time Line. Dieses kann vor dem Teilen natürlich bearbeitet werden, sollte Facebooks Algorithmus doch nicht die allerwichtigsten Lieblingsfreunde erkannt haben:

Posted by Facebook on Dienstag, 2. Februar 2016

+++ Mehr zum Thema: Facebook launcht Sports Stadium +++

Warum man den Friends Day (nicht) feiern sollte

Mit dem Friends Day will Facebook sich wieder einmal auf seine Wurzeln besinnen – Menschen sollen näher zusammengebracht werden. Das man darin gut ist, untermauert Facebook natürlich auch mit Fakten:

Das Gerücht, dass man mit jedem Menschen auf der Erde über sechs Ecken irgendwie verbunden ist, gibt es ja schon lange. Bei Facebook hat man nun den friend graph durchforstet um dem nachzugehen. Mit dem „Degree of Seperation“ wird definiert, wie gut die Menschen auf der Erde vernetzt sind. Zusammenfassend erkennt man bei Facebook: „we find that the world is more closely connected than you might think.“ Denn laut Zahlen ist man mit jedem Menschen (auf Facebook), sogar über 3,57 Ecken verbunden.

Mehr dazu, und welchen degree of separation man selbst hat, kann man sich hier ansehen:

https://research.facebook.com/blog/three-and-a-half-degrees-of-separation/

Ob es neben dem „Tag der sinnlosen Anrufbeantworter-Nachrichten“, dem Thailändischen Baumwollblütenfest, dem „Welttag der Feuchtgebiete“ und natürlich dem allseits beliebten Valentinstag noch einen Feiertag im Februar braucht, sei dahingestellt. Trotzdem könnte man sich den Tag zum Anlass nehmen, um ihn ganz real und ohne einen Blick auf Facebook zu werfen mit seinen Lieblingsfreunden bei einem Bier ausklingen zu lassen.

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Empovver,
(v.l.) Clemens Otto, Sofia Surma und Marlene Frauscher von Empovver © Isabella Simon

Bevor die Schließung offiziell verkündet wurde, griff Sofia Surma von Empovver persönlich zum Hörer. Die Mitgründerin der Online-Plattform wollte den „Women Creators“, also den Partnerinnen auf der Plattform, die Nachricht persönlich überbringen. Es folgten intensive Telefonate, die die Mitgründerin als „bittersweet“ beschreibt. „Man merkt einfach, was man für eine Verantwortung hat“, reflektiert die Gründerin im brutkasten-Interview. Für Surma wurde der tatsächliche Impact von Empovver in diesem Moment noch einmal deutlich spürbar: „Man generiert Geld für die Women Creators. Für die Person ist das einfach ein regelmäßiges Einkommen, auf das sie sich verlassen hat.“

Bewusste Entscheidung im Team

Das Aus zum 30. Juni 2026 ist jedoch keine Folge einer akuten Notsituation. Vielmehr traf das Gründer:innenteam – bestehend aus Sofia Surma, Marlene Frauscher und Clemens Otto – die Entscheidung im Übergang zum aktuellen Jahr ganz bewusst und strategisch. Trotz des besten ersten Quartals der Unternehmensgeschichte zeigten sich die Grenzen des Modells.

„Wir hätten das Business jetzt nur sage ich mal das ganze Jahr und dann noch vielleicht das nächste Jahr weitermachen können“, erklärt Surma im brutkasten-Interview. „Aber irgendwann ist die Frage nicht nur können wir weitermachen, sondern wollen wir so wie wir es machen, weitermachen“, so die Gründerin weiter. Das Team entschied sich jedoch dagegen, eine Lösung, die „offensichtlich nicht gut skalierbar ist“, künstlich weiterzupushen. „Das hätte so in der Konstellation, wie wir sie jetzt haben nicht funktioniert“, ergänzt Co-Founderin Marlene Frauscher.

Als gebootstrapptes Unternehmen wäre die Weiterführung allein langfristig nicht stemmbar gewesen. Zwar profitierte das Startup stark von der österreichischen Förderlandschaft – insbesondere durch die Unterstützung der aws (Austria Wirtschaftsservice), doch für den nächsten großen Wachstumsschritt reichte es nicht aus. Kurzzeitig war man laut eigenen Angaben auch mit Investor:innen in Kontakt und hatte sogar Zusagen erhalten, allerdings nicht in einem Ausmaß, das die Gründer:innen dazu bewogen hätte „diese Runde wirklich zu closen“.

Fokus und Resilienz als Learnings

Rückwirkend blickt das E-Commerce-Startup, das sich über die Jahre eine starke Community aufgebaut hat, kritisch auf die zu breite Produktpalette zu Beginn. Surma reflektiert im Interview, sie hätten sich „am Anfang mehr fokussieren müssen und nicht direkt in die Breite gehen“. Das Learning lautet daher: „Fokus, Fokus, Fokus – identifizieren, was gut läuft und da dann lieber voll drauf setzen“.

Zudem nimmt sich das Team für die Zukunft mit, selektiv mit oft widersprüchlichen Ratschlägen umzugehen: „Man kann nicht von allen gemocht werden und man kann nicht alle glücklich machen und muss wirklich, und da geht’s wieder um Fokus, selektiv sein, von wem nehme ich Feedback an?“. Frauscher hebt in diesem volatilen Umfeld den Wert von Resilienz und „Gelassenheit“ hervor. Es gelte, sich bei Rückschlägen nicht in die Situation hineinzusteigern, sondern „schnell in die Problemlösung zu gehen“.

Trotz des operativen Endes des Marktplatzes blicken die Gründer:innen mit erhobenem Haupt auf das Erreichte zurück. „Wir sind wirklich stolz darauf, was wir in den letzten Jahren erreicht haben. Wir haben einen Impact gemacht“, betont Frauscher. Für das Team ist das Aus des Online-Marktplatzes daher keineswegs ein absolutes Scheitern. Während der spezifische geschäftliche Pfad nun an sein Ende gelangt, bleibt das übergeordnete gesellschaftliche Ziel intakt. Für Surma steht fest: „Nur der Weg, den wir jetzt verfolgt haben, ist der der zu Ende geht. Aber die Mission und die Vision, die bleibt auf jeden Fall bestehen“.

Vom Nischen-Shop zur Plattform

Empovver blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Das Projekt startete ursprünglich unter dem Namen „Vulva Shop“, bevor ein umfassendes Rebranding im Jahr 2022 schließlich den heutigen Namen einläutete. Was anfangs noch als spezialisierter Onlineshop begann, entwickelte sich in der Folgezeit jedoch rasch zu einer breiteren E-Commerce-Plattform mit starkem Community-Netzwerk weiter.

Unterstützt durch prominente Expertise im Advisory Board, wie etwa von der bekannten Designerin Marina Hoermanseder, expandierte das Wiener Unternehmen schließlich sogar in die Schweiz. Durch diese verschiedenen strategischen Entwicklungsschritte gelang es dem Startup, über die Jahre hinweg insgesamt einen sechsstelligen Betrag an frauengeführte Unternehmen zurückzuspielen.

Letzter Sale im Juni

Bis zum Stichtag Ende Juni bleibt der Marktplatz für einen finalen Abverkauf geöffnet. Wie es mit der Community und dem Podcast weitergeht, lässt das Team noch offen, um eine geordnete Abwicklung zu priorisieren.

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