19.01.2018

eyeson: Grazer Video-Conf-Tool unter Top 5 in Gartner-Ranking

Die zum Analysten-Multi Gartner Inc. gehörende softwareadvice.com listet das Grazer Videokonferenz-Tool eyeson in einer Reihe mit Google Meet, Skype und TeamViewer.
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eyeson: Die Founder Michael Wolfgang und Andreas Kröpfl
(c) eyeson: Die Founder Michael Wolfgang und Andreas Kröpfl

Das Grazer Unternehmen eyeson hat es sich zum Ziel gemacht, Video Conferencing zu revolutionieren. Konkret setzt eyeson auf eine patentierte Echtzeit-Kommunikationstechnik mit Single-Stream-Technologie (SST), die unabhängig von der Größe der Teams eine hohe Video- und Audioqualität bandbreitenoptimiert gewährleistet. Bis zu Hundert Teilnehmer kann ein Stream dadurch haben. Auch können damit Datenstreams in Videokonferenzen eingebunden werden. Eyeson ist derzeit bereits in zahlreiche Tools intergriert. Darunter sind etwa Slack, Dropbox, Trello, Zendesk, Jira und Hipchat. Das Unternehmen erhielt vergangenes Jahr die Auszeichnung „Cool Vendor 2017“ von der Gartner Group.

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eyeson neben Skype, Google Meet und TeamViewer

Bei den Nutzern kommt der Service scheinbar gut an. In einem von der zum Gartner-Konzern gehörenden Plattform Software Advice veröffentlichten Ranking, das auf Customer Reviews basiert, schaffte es das Tool nun unter die Top 5. Dort steht es neben Größen wie Google Meet, Skype for Business und TeamViewer. Das Ranking basiert auf Bewertungen, die von Usern abgegeben wurden. Dabei berücksichtigte Software Advice auch die Anzahl an abgegebenen Bewertungen und das Alter dieser Bewertungen. Die Anzahl ist bei Eyeson zwar noch recht gering. Das wurde in der Berechnung aber durch die durchwegs guten Ratings und deren Aktualität wettgemacht. Drei Einzelwertungen wurden dabei gemacht: „overall performance“, „ease of use“, und „customer support“. In allen drei erreichte Eyeson die Top 5.

eyeson ranking skype google meet teamviewer
(c) www.softwareadvice.com

Hauser, Gartner, Altrichter, eQventure, Tecnet und aws an Bord

Dass das Tool des 2010 gegründeten Grazer Unternehmens (vormals VisoCon, jetzt eyeson GmbH) Potenzial hat, haben auch eine Reihe bekannter Investoren erkannt. An Bord sind etwa Hermann Hauser, Herbert Gartner, der Grazer Investorenverband eQventure (Hauser und Gartner sind dabei, im Firmenbuch aber gesondert als Teilhaber gelistet), der niederösterreichische VC Tecnet, Christian Pegritz, Michael Altrichter und der aws Gründerfonds. Die Gründer, Andreas Kröpfl und Michael Wolfgang halten gemeinsam noch knapp über 20 Prozent des Unternehmens.

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Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin
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Beim Start 2019 war „H2FUTURE“ von voestalpine und Verbund das weltweit größte Wasserstoffpilotprojekt. Sieben Jahre später ist von derartigen Superlativen zwar nicht mehr die Rede, doch im Rahmen der Weiterführung unter dem Titel „H2FUTURE-Follow-Up“ sollen die Grundlagen für einen grundlegenden Wandel in der Stahlproduktion bei der voestalpine geschaffen werden. Dafür investieren die Projektpartner weitere 16,4 Millionen Euro.

Schon bislang wurde am Standort mittels „Protonen-Austausch-Membran-(PEM)-Elektrolyseanlage“ grüner Wasserstoff erzeugt – konkret knapp unter 2.000 Tonnen im gesamten Zeitraum. Die Anlage wird aktuell insbesondere dafür genutzt, um Frequenzschwankungen im Stromnetz auszugleichen, die durch die unregelmäßige Verfügbarkeit erneuerbarer Energien oder unterschiedliche Strombedarfe entstehen.

Erweiterung bringt neue Funktionen und Möglichkeiten

Mit der Erweiterung der Anlage kommen zur Erzeugung des Wasserstoffs nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung hinzu. Vier von insgesamt fünf neuen Wasserstoffspeichertanks sollen Schwankungen zwischen der fluktuierenden Wasserstofferzeugung und dem Verbrauch ausgleichen und so zur Versorgungssicherheit beitragen. Über den fünften (Versand-)Tank soll ab Ende 2027 die Demonstrationsanlage „HY4SMELT“ direkt über eine rund einen Kilometer lange Rohrleitung mit Wasserstoff versorgt werden. Dabei handelt es sich laut voestalpine um Österreichs größtes Klimaschutz-Forschungsprojekt. Außerdem kann der Wasserstoff nun mittels Hochdruckverdichtern auf bis zu 500 bar komprimiert und in Trailer für den Straßentransport abgefüllt werden, um auch an externe Abnehmer:innen geliefert werden zu können.

Die Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE | (c) Verbund

„Wir haben mit greentec steel eine klare Strategie zur Transformation unserer Stahlproduktion. Wir werden bereits im 1. Halbjahr 2027 je einen grünstrombetriebenen Elektrolichtbogenofen in Linz und Donawitz in Betrieb nehmen und können damit in einem ersten Schritt bis 2029 bis zu 30 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen. Langfristig streben wir bis 2050 eine Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen an. Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen“, sagt dazu voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.

Erste neue Forschungsergebnisse Ende des Jahres

Die ersten Funktionstests des erweiterten Projekts wurden bereits gestartet, erste Forschungsergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Projekt endet im Dezember 2030 und wird auch aus Mitteln der Umweltförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert. „Das Projekt zeigt im industriellen Maßstab, wie erneuerbarer Strom in grünen Wasserstoff umgewandelt und für konkrete industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden kann“, kommentiert Verbund-CEO Michael Strugl.

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