22.01.2025
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EY-Studie: „Politik muss gegen Fachkräftemangel handeln“

Der Fachkräftemangel bleibt das größte Wachstumsrisiko für heimische Unternehmen. Für nachhaltige Lösungen braucht es laut EY stärkere Unterstützung aus der Politik.
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(c) brutkasten

Der Fachkräftemangel bleibt für zwei Drittel der heimischen Unternehmen weiterhin das größte Wachstumsrisiko. Das zeigt eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY.

Laut EY-Studie vernachlässigt die Politik heimische Betriebe. Rund 24 Prozent prangern die unzureichende Unterstützung seitens der Regierung an – zu Jahresbeginn lag dieser Anteil noch bei 31 Prozent.

EY Österreich: Nachhaltige Lösungen sind gefordert

Laut EY-Studie ist der Fachkräftemangel nicht nur ein Problem der Unternehmen, sondern auch ein politisches Thema. Rund 36 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die aktuellen staatlichen Maßnahmen als unzureichend. 54 Prozent der Unternehmen fordern deshalb mehr Förderungen der Bildungseinrichtungen, sowie gezielte Kooperationen mit Unternehmen (44 Prozent). Auch die gezielte Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften wird von 39 Prozent der Befragten gefordert.

Erich Lehner, Partner und Mittelstandsexperte bei EY Österreich, sagt: „Die Politik muss handeln und dabei vor allem die langfristigen Weichen stellen. Bildungsinitiativen, effizientere Anerkennungsverfahren und gezielte Unterstützung von Weiterbildungsprogrammen sind zentrale Stellschrauben. Es braucht jetzt ein klares Bekenntnis zu nachhaltigen Lösungen, um den Mittelstand zu stärken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wenn wir hier nicht schnell reagieren, riskieren wir, den Anschluss an den internationalen Wettbewerb zu verlieren und langfristige wirtschaftliche Chancen zu vergeben.“

EY: „Fachkräftemangel ist ein strukturelles Problem“

Was die Ergebnisse der EY-Umfrage zeigen: 84 Prozent der österreichischen Unternehmen befürchten, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen wird. Besonders pessimistisch sind der Gesundheits- und Life-Science-Sektor (94 Prozent) sowie kleinere Unternehmen, welche aktuell bereits mit Ressourcenproblemen zu kämpfen haben (90 Prozent).

Lehner sagt: „Der Fachkräftemangel ist ein strukturelles Problem, das nicht von heute auf morgen gelöst werden kann. Besonders kleinere Unternehmen sind in diesem intensiven Wettbewerb um Talente stark gefordert, da sie häufig weniger Ressourcen für komplexe Rekrutierungsprozesse haben.“

61 Prozent der befragten Betriebe geben an, dass die mangelnde Bereitschaft unter Bewerber:innen Vollzeit zu arbeiten, mit schuld am Fachkräftemangel sei. Zusätzlich spielt der demografische Wandel, sowie die Alterung der Bevölkerung gegen die heimischen Unternehmen (39 Prozent). Auch die mangelnde Ausbildung und Qualifikation der Bewerber:innen ist nach Angaben der Unternehmen ein prägender Grund für den Fachkräftemangel (36 Prozent).

Über die EY-Studie

Für die Studie „Beschäftigung und Fachkräftemangel in Österreich“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY wurden österreichweit rund 500 Verantwortliche von mittelständischen Unternehmen mit 30 bis 2.000 Mitarbeiter:innen befragt.

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Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

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Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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