07.02.2022

EY erreicht sein CO2-Negativ-Ziel – nächster Schritt: Klimaneutralität bis 2025

Mit unterschiedlichen Maßnahmen verfolgt EY die Ziele Klimaneutralität, Frauenförderung und Diversität. Nun verkündet das Unternehmen, welche Meilensteine es bisher erreichen konnte.
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Landschaft und Gunther Reimoser
Copyright: Grant Ritchie; Stefan Seelig (EY). Rechts im Bild: Gunther Reimoser

In seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht erklärt das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY das Erreichen seines globalen CO2-Negativ-Ziels. Nachdem im Vorjahr bereits die CO2-Neutralität und nun das Negativ-Ziel erreicht wurde, möchte das Unternehmen als nächsten Schritt die Klimaneutralität bis 2025 erreichen. Der einmal jährlich erstellte Nachhaltigkeitsbericht von EY bezieht sich im Geschäftsjahr 2020/21 auf den Zeitraum zwischen 1. Juli 2020 und 30. Juni 2021, welcher nach internationalen Standards wie jenen der Global Reporting Initiative (GRI) verfasst werde.

EY betont die besondere Wichtigkeit von nachhaltigem Wirtschaften. „Der Schutz unseres Klimas ist für uns Teil unseres Selbstverständnisses als Transformationspartner der österreichischen Wirtschaft und Teil unseres weltweit agierenden Netzwerks. Ich bin stolz darauf, dass wir hier als Organisation vorangehen und unser CO2-Negativ-Ziel im letzten Jahr erreichen konnten“, meint Country Managing Partner von EY Österreich, Gunther Reimoser. Bereits seit 2018 würde EY die 2016 von der UN entworfenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) global unterstützen. Auch in Österreich hätten sie die Wichtigkeit für Nachhaltigkeitsberichterstattung verstanden und bezeichnen sich als einzigen zertifizierten GRI-Trainingspartner des Landes.

Zielsetzung: Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Klimaneutralität

Im Frühjahr 2021 wurde außerdem für den Standort Österreich EYCarbon ins Leben gerufen, was das Beratungs- und Prüfungsportfolio in Sachen Sustainability, Dekarbonisierung und Klimaneutralität voranbringen soll. “EYCarbon umfasst in Österreich ein Team von rund 50 Expert:innen aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen – angefangen von der Strategie- und Steuerberatung bis hin zur Rechtsberatung, der Technologie- und Supply-Chain-Beratung – welche Unternehmen auf ihrem Weg zu einem umwelt- und klimafreundlichen Geschäftsbetrieb unterstützen”, erklärt das Unternehmen. Dabei soll deutlich werden, dass sie für hoch spezialisierte Nachhaltigkeitslösungen mit globalen Weitblick stehen möchten.

Neben seinen Dienstleistungen im Prüfungs- und Beratungssegment ist EY Österreich auch bei diversen Social-Volunteering-Events und Umweltprojekten aktiv. Als Partner für Projekte wie „UNTERNEHMEN LEBEN!“, oder eigenen Projekten wie dem „EY-Donau-Clean-Up“ möchte das Unternehmen auch im CSR-Bereich ein Zeichen setzen.

Diversität und Frauenförderung sind keine Selbstverständlichkeit

Die globale Prüfungs- und Beratungsorganisation betont außerdem ihre Förderung von Frauen und Diversität im Unternehmen. Mit Mitarbeiter:innen aus 32 Nationen, einer Frauenquote von insgesamt 56 Prozent sowie 44 Prozent weiblicher EY-Führungspositionen bezeichnen sie sich als Vorzeigeunternehmen. Für ihr auf Förderung weiblicher Führungskräfte fokussiertes Programm “Accelerate@EY” wurde EY zudem vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort mit dem Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung equalitA ausgezeichnet.

Reimoser betont, dass es sich bei diesen Themen um einen integralen Bestandteil einer zukunftsgerichteten und innovativen Unternehmensstrategie handele. Diversität und Frauenförderung seien als Grundvoraussetzung im Beratungsversprechen zu verstehen. „Vielfältige Teams stellen für uns eine Bereicherung und Chance dar, um unser bestehendes Geschäftsmodell zu optimieren“, meint der Country Managing Partner.

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© Edward Jenner

Ziel der neuen Initiative ist es, EU-prämierte Innovationsvorhaben schneller in die Praxis umzusetzen und strategische Schlüsseltechnologien am Standort Österreich zu stärken.

Dafür übernimmt Österreich künftig direkt die europäische Projektbewertung für ausgewählte Vorhaben. Da eine zusätzliche nationale Fachbegutachtung entfällt, soll der Prozess beschleunigt und der bürokratische Aufwand für Forschende und Gründerinnen sowie Gründer minimiert werden. Das Programm orientiert sich an den Kernzielen der nationalen Industriestrategie 2035, die eine Erhöhung der technologischen Souveränität sowie der wirtschaftlichen Resilienz vorsieht.

Zwei Förderschienen für Startups und Forschung

Das neue Instrument unterteilt sich in zwei spezifische Linien, die unterschiedliche Entwicklungsphasen abdecken:

  • „ERC Proof of Concept Seal of Excellence“: Diese Linie unterstützt die wirtschaftliche Verwertung von bereits vorliegenden wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Hierfür wird ein nicht rückzahlbarer Pauschalbetrag von 150.000 Euro pro Projekt vergeben.
  • „EIC Accelerator Seal of Excellence“: Diese Schiene richtet sich gezielt an österreichische Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit hochgradig innovativen, skalierbaren Projekten. Die Förderung deckt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Projektkosten ab, wobei die Maximalsumme bei 2,5 Millionen Euro pro Projekt liegt.

Schlanke Abwicklung in der Pilotphase

Die FFG setzt das Programm zunächst im Rahmen einer Pilotphase um. Um die administrativen Hürden so gering wie möglich zu halten, kommt eine sogenannte „Lump-Sum-Logik“ zum Einsatz. Als Grundlage für den pauschalierten Zuschuss dient dabei direkt der bereits positiv bewertete Horizon-Europe-Antrag.

Laut FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth soll dieses Verfahren den bürokratischen Aufwand deutlich reduzieren. Dadurch könnten sich die Beteiligten stärker auf die eigentliche Verwertung und die Marktwirkung ihrer Innovationen konzentrieren.

Auch von politischer Seite wird die Initiative unterstützt: Innovationsminister Peter Hanke erklärte: „Mit der neuen Seal of Excellence-Förderung schaffen wir einen schnelleren und effizienteren Weg, um europäisch ausgezeichnete Spitzenforschung und Deep-Tech-Innovationen umzusetzen.“ Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer verwies zudem auf den globalen Wettbewerb um Schlüsseltechnologien. Hier sei mehr Tempo bei Innovationen notwendig, um den heimischen Standort nachhaltig abzusichern.

Die Einreichung ist ab sofort laufend über das digitale Portal „FFG eCall“ möglich. Einzige zwingende Voraussetzung für die Antragstellung bleibt das bereits verliehene EU-Exzellenzsiegel.

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