26.06.2020

Countdown zum Exporttag am 30.6.: Neue Top-Speaker angekündigt

Auf der Website www.exporttag.at können Teilnehmer sich ihr eigenes Programm für den Exportttag 2020 zusammenstellen und Termine mit den Wirtschaftsdelegierten vereinbaren.
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(c) AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
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Am 30.6.2020 wird der Exporttag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA aufgrund des Coronavirus zum ersten Mal online stattfinden. Ein ausgiebiges Programm erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch im virtuellen Raum, zudem können sich Unternehmen von den insgesamt 70 WKÖ-Wirtschafts­delegierten beraten lassen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung auf www.exporttag.at ist jedoch erforderlich.

Neue Top-Speaker für den Exporttag angekündigt

Neu im Programm ist nun der Policy Talk „Protectionism vs recovery and growth post-Covid“ mit EU-Handels-Kommissar Phil Hogan und EuroCommerce Vizepräsident Jürgen Roth sowie ein Talk mit dem österreichischen EU-Budget-Kommissar Johannes Hahn zum Thema „Der europäische Wiederaufbaufonds und Implikationen für Österreichs Wirtschaft“.

Weitere spannende Keynotes und hochkarätige Panels

Bei den weiteren Keynotes reichen die Themen von der globalen Divergenz und Szenarien für Asien nach Covid (Parag Khanna, globaler Strategieberater) über das Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaft und Klima (Gernot Wagner, österreichisch-amerikanischer Klima-Ökonom) bis hin zur Beschleunigung von Megatrends durch das Coronavirus (Matthias Horx, Zukunftsforscher). Darüber hinaus berichtet Axel van Trotsenburg, Managing Director of Operations bei der Weltbank, über die Strategien der Weltbank zur Bewältigung der Krise.

Am Nachmittag diskutieren außerdem Bundesministerin Margarete Schramböck und Mariana Kühnel, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ, mit allen Keynote-Speakern das Thema „Die Neuordnung der Weltwirtschaft nach Covid-19“.

Exportfinanzierung, Re-Shoring und Resilienz im Fokus des Exporttags

Generell steht beim Exporttag 2020 die Frage im Zentrum, wie Österreichs Export nach dem Corona-Lockdown neu durchstarten kann – mit besonderem Fokus auf die Themen Digitalisierung, Re-Shoring und Resilienz.

Passend dazu erfahren die erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  in speziellen Infosessions der österreichischen Kontrollbank und Bankenvertretern außerdem, wie Sie Ihre Geschäfte absichern können und über Ihre Hausbank Zugang zu günstigen Finanzierungen bekommen. Unter anderem werden dabei die Fragen behandelt, wie man Auslandsinvestitionen und Exporte finanziert und wie man sich gegen politische und wirtschaftliche Risiken absichert – auch in diesem Punkt kann es vor allem in der aktuellen Lage nicht schaden, gut vorbereitet zu sein.  

Die richtige Vorbereitung: Termine vereinbaren

Die Veranstalter empfehlen aufgrund des wachsenden Programmumfangs, sich bereits im Vorfeld des Exporttags über Updates zu informieren und sich ihren persönlichen Tagesplan – inklusive Bookmarks – zusammenzustellen.

Alle Teilnehmenden des Exporttag verwalten ihre Meetings selbst – Zusagen, Absagen oder Terminänderungen können so individuell gesteuert werden. Im persönlichen Postfach auf der Plattform ist der aktuelle Status der Anfragen sichtbar. Dementsprechend ist es ratsam, sich schon jetzt Termine zu organisieren, das persönliche Postfach regelmäßig zu überprüfen und etwaige Anfragen zeitnah zu beantworten.

Detailinformationen zur Nutzung der Eventplattform oder zum Exporttag generell finden die Teinehmer in dieser Schritt für Schritt Anleitung sowie in den FAQs auf der Website exporttag.at. Hinweis: Die Event Plattform ist für den Browser Google Chrome optimiert. Die Nutzung der Eventplattform ist nicht über Internet Explorer oder Microsoft Edge möglich.

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Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb
Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb

Die Wiener High-Tech-Gruppe TTTech stellt sich neu auf. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 gründet das Unternehmen die TTTech Systems SE, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, in der die Geschäftsfelder Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur gebündelt werden. Zur kritischen Infrastruktur zählt TTTech etwa Anwendungen in der Energieerzeugung. Laut Aussendung wachsen diese Märkte gerade in Nordamerika und Europa stark.

Das Portfolio der neuen Gesellschaft umfasst Komponenten, Produkte und komplette Plattformlösungen für sicherheitsrelevante Anwendungen. Zum Einsatz kommen sie nach Unternehmensangaben in Kommunikations- und Avionikarchitekturen von Verkehrsflugzeugen, militärischen Luftfahrzeugen, Advanced-Air-Mobility-Plattformen, Satelliten, Raumfahrzeugen und Trägerraketen. Technologien und Produkte von TTTech kommen unter anderem in der europäischen Trägerrakete Ariane 6 und bei der NASA-Mondmission Artemis II zum Einsatz.

Nächster Schritt nach NXP-Deal und Invest-AG-Einstieg

TTTech ordnet die Gründung als weiteren Schritt seiner langfristigen Wachstumsstrategie ein. Anfang 2025 hatte die Gruppe ihre Anteile an der von ihr mitbegründeten TTTech Auto an NXP verkauft und sich danach stärker auf ihre Kerngeschäfte konzentriert. Erst im August stieg zudem die Linzer Invest AG mit 11 Prozent bei TTTech ein (brutkasten berichtete).

Das Unternehmen verweist auf die weltweit steigende Nachfrage nach sicheren, resilienten und zunehmend autonomen Technologien. Gleichzeitig würden technologische Souveränität, Versorgungssicherheit und digitale Resilienz an Bedeutung gewinnen.

„Europa braucht in Bereichen wie Raumfahrt, Verteidigung, kritischer Infrastruktur und industrieller Automatisierung starke Technologieunternehmen mit langfristiger Perspektive. Mit der TTTech Systems SE schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Stärken gezielter einzusetzen und neue Wachstumschancen in internationalen Märkten zu nutzen“, wird Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTech, in der Aussendung zitiert.

Eddie Myers wird CEO

An der Spitze der TTTech Systems SE steht Eddie Myers. Er ist am 15. Juli zu TTTech gekommen und derzeit als CEO von TTTech North America tätig. Die Leitung der neuen Gesellschaft übernimmt er mit 1. Oktober zusätzlich. Myers soll laut Aussendung Branchenkenntnisse und Verbindungen in Nordamerika, einen Kernmarkt von TTTech, einbringen und die weltweite Marktpositionierung der Tochter vorantreiben.

Hauptsitz bleibt Wien

Sowohl TTTech als auch die TTTech Systems SE haben ihren Hauptsitz in Wien. Die Stadt soll auch künftig das Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe bleiben, ergänzt durch Engineering-Teams in Deutschland, Finnland, Serbien und Rumänien.

Für Kunden, Partner und Lieferanten ändert sich mit dem Übergang der Geschäftsbereiche laut TTTech nichts. Produkte, Dienstleistungen, laufende Projekte und Supportleistungen würden in gewohnter Form fortgeführt. Bestehende Verträge, Zertifizierungen und Geschäftsbeziehungen bleiben demnach gültig, ebenso die bisherigen Ansprechpartner und Prozesse.

„Gleichzeitig steht dieser Schritt für Kontinuität. Unsere Kunden und Partner können weiterhin auf die technologische Exzellenz und Verlässlichkeit vertrauen, für die TTTech seit Jahrzehnten steht“, so Kopetz.

Die TTTech Group beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.200 Mitarbeitende an zwölf Standorten in elf Ländern.

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Countdown zum Exporttag am 30.6.: Neue Top-Speaker angekündigt

  • Am 30.6.2020 wird der Exporttag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA aufgrund des Coronavirus zum ersten Mal online stattfinden.
  • Ein ausgiebiges Programm erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch im virtuellen Raum, zudem können sich Unternehmen von den insgesamt 70 WKÖ-Wirtschafts­delegierten beraten lassen.
  • Neu im Programm ist nun der Policy Talk „Protectionism vs recovery and growth post-Covid“ mit EU-Handels-Kommissar Phil Hogan und EuroCommerce Vizepräsident Jürgen Roth sowie ein Talk mit dem österreichischen EU-Budget-Kommissar Johannes Hahn zum Thema „Der europäische Wiederaufbaufonds und Implikationen für Österreichs Wirtschaft“.
  • Am Nachmittag diskutieren außerdem Bundesministerin Margarete Schramböck und Mariana Kühnel, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ, mit allen Keynote-Speakern das Thema „Die Neuordnung der Weltwirtschaft nach Covid-19“.
  • In speziellen Infosessions der österreichischen Kontrollbank und Bankenvertretern erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem, wie Sie Ihre Geschäfte absichern können und über Ihre Hausbank Zugang zu günstigen Finanzierungen bekommen.
  • Die Veranstalter empfehlen aufgrund des wachsenden Programmumfangs, sich bereits im Vorfeld des Exporttags über Updates zu informieren und sich ihren persönlichen Tagesplan – inklusive Bookmarks – zusammenzustellen.

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