22.06.2018

Exporters‘ Nite 2018: Ehrung Österreichs bester Exporteure

Die Wirtschaftskammer Österreich würdigte bei der Exporters' Nite am 21. Juni 2018 Unternehmen, die durch ihr internationales Engagement den wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich vorantreiben.
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Exporters' Nite
(C) AWA: (von rechts) WKO-Präsident Harald Mahrer, Günter Weissenberger, Gerald Hanisch, BM Margarete Schramböck und Bundes-Spartenobmann Karl Pisec bei der Exporters' Nite.

Im Rahmen der Exporters‘ Nite zum „Exporttag 2018“ hat die Aussenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) heuer wieder heimische Unternehmen ausgezeichnet, die sich durch ihr internationales Engagement hervorgetan haben. Die Verleihung der Exportpreise vor knapp 700 Gästen erfolgte durch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer. Durch den Abend im Museumsquartier führte Moderator Alfons Haider.

+++ Michael Otter und Rafael Rasinger über Österreichs Schlagkraft am globalen Wirtschaftsparkett +++

Wegbereiter im Export

„Dieser Abend gehört der österreichischen Exportwirtschaft, die mit ihren Erfolgen weltweit für Furore sorgt“, betonte WKÖ-Präsident Mahrer. „Mit dem Exportpreis zeigen wir unsere Wertschätzung für Österreichs herausragende Wegbereiter im Export“. Auch Michael Otter, Leiter der Aussenwirtschaft Austria, betonte die Bedeutung international tätiger Unternehmen: „Die Preise sind eine Auszeichnung für jene Exporteure, die durch ihre Leidenschaft und ihren Einsatz den wirtschaftlichen Aufschwung Österreichs garantieren.“

Insgesamt gab es bei der Exporters‘ Nite mehr als 300 Einreichungen, die von einer unabhängigen Expertenjury anhand der Exportleistungen der vergangenen Jahre beurteilt wurden. Der Preis wurde in sechs Hauptkategorien vergeben: Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr. Zudem gab es zwei Sonderpreise.

Exporters' Nite
(C) AWA: Bei der Exporters‘ Nite führte Entertainer Alfons Haider (re.) durch den Abend.

Das sind die Sieger der Exporters‘ Nite

Gewerbe und Handwerk
Sieger: Schiebel Elektronische Geräte GmbH
2. Platz: FACC AG
3. Platz: ECON GmbH

Handel
Sieger: RUBBLE MASTER HMH GmbH
2. Platz: Audio Tuning Vertriebs GmbH
3. Platz: Alumero Systematic Solutions GmbH

Industrie
Sieger: Infineon Technologies Austria AG
2. Platz: RHI Magnesita
3. Platz: WolfVision GmbH

Information und Consulting
Sieger: Vizrt Austria GmbH
2. Platz: ASQS GmbH
3. Platz: Bruck Consult

Tourismus und Freizeitwirtschaft
Sieger: Novomatic AG
2. Platz: WKE Konzert- & Eventveranstaltungs GmbH
3. Platz: Euroscope Incoming & Events Touristik GmbH

Transport und Verkehr
Sieger: BEAT THE STREET Jörg Philipp Touring Services GmbH
2. Platz: VERAG Spedition AG
3. Platz: Stark Services GmbH

Exporters' Nite
(C) AWA: Die Jury wählte beim Festakt aus 300 Einreichungen jeweils die Top 3 der sechs Hauptkategorien.

Global Player und Expat Award

Der „Global Player Award“ – er wird für die erfolgreiche Internationalisierung eines Unternehmens vergeben – ging heuer an die Fronius International GmbH, weltweit erfolgreicher Spezialist in den Bereichen Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik. Außerdem wurde 2018 zum zehnten Mal der „Expat Award“ an eine Persönlichkeit verliehen, die sich (unter anderem als Leiter/in einer österreichischen Auslandsniederlassung) um den österreichischen Außenhandel besonders verdient gemacht hat. Damit wurde heuer Stefan Mugitsch, General Manager Libyen der VAMED, gewürdigt. Er ist seit dem Jahr 2004 für den österreichischen Gesamtanbieter für Einrichtungen des Gesundheitswesens im Land tätig und derzeit für rund 85 Mitarbeiter vor Ort verantwortlich.

⇒ Zur Export-Preis Page der WKO

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In seiner Kolumne zum „Proof of Talk“-Event in Paris zeigt Dejan Jovicevic: Blockchain wird zur neuen Finanzinfrastruktur. Europa muss jetzt handeln, um seine digitale Souveränität zu sichern.
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© brutkasten

Wer Blockchain hört, denkt oft noch immer an Kryptowährungen, Kursentwicklungen und die Spekulationsexzesse der vergangenen Jahre. Dieses Bild greift jedoch zunehmend zu kurz. Nach zwei Tagen beim Proof of Talk in Paris, einem der relevantesten europäischen Treffen für Web3, digitale Assets und Finanzinnovation, ist mein Eindruck vor allem einer: Die Diskussion hat sich fundamental verändert.

Bemerkenswert war dabei weniger die Technologie selbst als die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Gründer:innen und Technologieunternehmen waren Banken, Asset Manager, institutionelle Investoren, Zahlungsdienstleister und Regulatoren präsent. Viele der Gespräche drehten sich nicht mehr um die Frage, ob Blockchain-Technologien künftig eine Rolle spielen werden, sondern darum, wo und wie sie konkret eingesetzt werden können. Die Debatte hat die Nische verlassen und ist in der Mitte des Finanzsystems angekommen.

Genau darin liegt auch die eigentliche Relevanz der Entwicklung. Im Kern geht es längst nicht mehr um Kryptowährungen. Es geht um die Infrastruktur der Finanzwelt von morgen. Diskutiert wurden Themen wie Tokenisierung, Stablecoins, digitale Identitäten, neue Kapitalmarktmodelle und die Frage, wie Finanztransaktionen künftig abgewickelt werden. Viele dieser Entwicklungen stehen noch am Anfang. Dennoch entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich hier grundlegende Bausteine einer neuen Finanzarchitektur herausbilden.

Besonders häufig fiel in Paris das Schlagwort Tokenisierung. Die dahinterstehende Idee ist, reale Vermögenswerte digital abzubilden und damit einfacher handelbar, teilbar und zugänglich zu machen. Befürworter sehen darin die Chance auf effizientere Kapitalmärkte und einen leichteren Zugang zu Investitionen. Ob sich diese Vision in vollem Umfang verwirklichen wird, bleibt abzuwarten. Unübersehbar ist jedoch, dass erhebliche Ressourcen und Aufmerksamkeit in diese Richtung fließen.

Für Europa stellt sich dabei eine weit größere Frage als jene nach einzelnen Technologien oder Geschäftsmodellen, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit. In den vergangenen Jahren wurde intensiv darüber diskutiert, wie Europa bei künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastruktur oder Halbleitern eine stärkere Rolle einnehmen kann. Weniger Aufmerksamkeit erhält bislang die Frage, wer die Finanzinfrastruktur des digitalen Zeitalters gestaltet.

Dabei sind die Parallelen offensichtlich. Wer die Standards definiert, die Plattformen betreibt und die Infrastruktur kontrolliert, verfügt über einen erheblichen strategischen Vorteil. Wenn Europa digitale Souveränität ernst meint, sollte diese Debatte daher nicht bei KI oder Cloud-Lösungen enden. Sie muss auch den Finanzsektor umfassen.

Die Voraussetzungen dafür wären grundsätzlich vorhanden. Europa verfügt über starke Universitäten, technologisches Know-how, hohe Sparquoten und etablierte Finanzinstitutionen. Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren ein wiederkehrendes Muster: Innovationen entstehen häufig in Europa, werden aber anderswo skaliert. Genau deshalb wird es entscheidend sein, Forschung, Unternehmertum, Kapital und Regulierung stärker zusammenzuführen und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Proof of Talk hat mir vor allem eines vor Augen geführt: Die Diskussion befindet sich an einem anderen Punkt als noch vor wenigen Jahren. Die Frage lautet nicht mehr, ob Blockchain-Technologien jemals relevant werden könnten. Die Frage lautet zunehmend, welche konkreten Anwendungen sich durchsetzen und welche Regionen von dieser Entwicklung profitieren werden.

Ob Blockchain tatsächlich die Finanzwelt grundlegend verändern wird, kann heute niemand mit Sicherheit beantworten. Sicher ist jedoch, dass Banken, Investoren, Unternehmen und Regulatoren diese Möglichkeit mittlerweile ernsthaft diskutieren. Allein das unterscheidet die aktuelle Situation grundlegend von jener vor einigen Jahren.

Gerade deshalb lohnt es sich, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Nicht, weil jede technologische Vision Realität wird. Sondern weil in solchen Phasen oft die Grundlagen jener Infrastrukturen entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrzehnte prägen. Die nächste Finanzinfrastruktur wird möglicherweise genau jetzt gebaut. Die entscheidende Frage für Europa lautet daher nicht, ob sie kommt, sondern welche Rolle wir dabei spielen werden.

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