04.03.2020

CALL: Mit der AWO zur Expo 2020 in Dubai

Die Aussenwirtschaft Austria organisiert von 10.  bis 30.11. i Rahmen der Expo 2020 in Dubai eine "Landing Zone" für österreichische Startups.
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Die Besucher der Expo 2020 können sich auf spannende Eindrücke freuen.
Die Besucher der Expo 2020 können sich auf spannende Eindrücke freuen. (c) Expo 2020 Dubai

Es gibt viele Gründe, die Expo 2020 in Dubai ins Auge zu fassen: Die – laut Veranstaltern – größte Veranstaltung, die jemals in der arabischen Welt stattgefunden hat wird 160 Teilnehmerländer und Millionen von Besuchern aus allen Teilen der Welt in die Vereinigten Arabischen Emirate locken. Hier kann man architektonische Höchstleistungen bewundern und sich über neueste Innovationen informieren. Und für Startups lockt freilich auch die eine oder andere Geschäftsmöglichkeit – unter anderem auf den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit liegt diesmal ein starker Fokus.

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Die Aussenwirtschaft Austria organisiert daher von 10.  bis 30.11. in Dubai eine „Landing Zone“ für österreichische Startups. Was das genau bedeutet: Den Startups wird eine Desk- und Veranstaltungsinfrastruktur bei einem STEP-Accelerator in Dubai kostenlos zur Verfügung gestellt. Es werden Workshops, Bootcamps und individuelle Trainings abgehalten, Networking mit potentiellen Investoren, führende Unternehmen und öffentliche Organisationen organisiert und Mentoren aus dem STEP-Network stehen mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzlich wird Kontakt zu Entrepreneuren aus verschiedenen Sektoren hergestellt.

Dubai: Mehr als nur die Expo 2020

Dabei geht es aber um viel mehr als nur um die Expo 2020: Dubai gilt als Zentrum für Entrepreneurship, Knowledge Transfer und Innovation, außerdem ist die Stadt ein perfekter Einstiegspunkt in die Wirtschaftsregion. Wenigen ist außerdem bekannt, dass Dubai ein Startup-Hotspot ist: Startups in der Anfangsphase machen in etwa 50 Prozent aller in Dubai registrierten  Unternehmen aus. Zudem ist Dubai unter den Top 10 Prozent des „Ease of Doing Business Rank“.

Wer nun an dem Accelterator-Programm teilnehmen möchte, der sollte idealerweise die folgenden Voraussetzungen mitbringen:

• Ein marktfähiges Produkt, mit dem bereits steigende Umsätze erzielt werden
• Einen starken VAE market fit: Fokus im Bereich Natural/Green Resources, Health, Proptech, Infrastructure oder Hospitality
• Die Absicht, während dem Programm, oder kurz nach dem Programm, in den VAE eine Niederlassung zu gründen

Die Bewerbung ist bis 5. April 2020 unter diesem Link möglich.

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher

Das Doppel-Budget für 2027 und 2028 wurde gestern vom Ministerrat vorgelegt und mit ihm gab es auch Neuigkeiten zum geplanten Dachfonds. Dieser scheint als „Start-up & Scale-up Dachfonds“ in den Bundesfinanzgesetzen 2027 und 2028 auf, bei einem nicht unwesentlichen Detail schaffen die Gesetzestexte und ihre Beilagen aber keine Klarheit, wie brutkasten berichtete.

Begleitend zum Budget-Entwurf erneuerte Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nämlich die Ansage, dass „bis zu 100 Millionen Euro“ Ankerinvestment durch den Bund für den Fonds vorgesehen sind. Als Budget-Posten scheinen diese aber nicht auf. Auch der Zusatz „bis zu“ schafft einen gewissen Spielraum.

„Aus Rückflüssen aus aws-Mitteln finanziert“

Wo also kommen die geplanten 100 Millionen Euro her und wovon hängt es ab, ob der gesamte Betrag zustande kommt? Brutkasten fragte im Rahmen einer Presseveranstaltung bei Staatssekretärin Zehetner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer nach.

Die Antwort: „Das Ankerinvestment wird aus Rückflüssen aus aws-Mitteln über die nächsten vier Jahre finanziert“, so Zehetner. Die Mittel für die aws werden im aktuellen Doppel-Budget auch erhöht, ergänzt Hattmannsdorfer.

Höhe des Ankerinvestments von aufgestelltem Kapital abhängig

100 Millionen Euro Ankerinvestment werden es nur dann, wenn das noch zu ermittelnde Fondsmanagement, mit dessen Ausschreibung die aws aktuell betraut ist, ausreichend Mittel für den Dachfonds aufstellt, erklärt Zehetner weiter: „Wir haben immer gesagt, dass wir nicht mehr als 20 Prozent hineinstecken.“ Sprich: Je mehr Kapital von Limited Partners in den Fonds fließt, umso mehr legt der Bund nach. Werden die gesamten anvisierten 400 externen Millionen aufgestellt, wächst auch das Ankerinvestment auf die vollen 100 Millionen Euro – so der Plan.

In Sachen Zeithorizont ist bislang klar: Bis Ende 2027 soll das erste Closing des „Start-up & Scale-up Dachfonds“ abgeschlossen sein, sodass dieser zu investieren beginnen kann. Mit der Aufteilung der Bundesmittel auf geplante vier Jahre scheint auch die anvisierte Deadline für das finale Closing zu stehen.

„Auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“

Ein weiteres spannendes Detail im Gesetzestext, über das brutkasten gestern berichtete: Als quantitatives Ziel wurde auch die Steigerung der Unicorn-Zahl in Österreich gesetzlich festgeschrieben. 2027 und 2028 soll jeweils eines hinzukommen. Doch wie kann der Dachfonds bereits kommendes Jahr für ein weiteres Einhorn sorgen, wenn er erst an dessen Ende zu investieren beginnt? „Wir sind auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“, so die Staatssekretärin. Der Dachfonds soll diese Entwicklung später beschleunigen.

Öbag-Strategie: OMV und Co sollen Startup-Ökosysteme aufbauen

Doch dieser sei nicht die einzige Maßnahme, hakt Hattmannsdorfer ein. Er verweist auf die Industriestrategie. „Hier sind auch eigene Förderungen zur Entstehung von Startups und Scaleups im Umfeld von Leitbetrieben vorgesehen“, so der Minister. Auch in der Öbag-Strategie (brutkasten berichtete) habe man entsprechende Zielsetzungen verankert: „Die Öbag-Betriebe haben den Auftrag, Ökosysteme für Startups und Scaleups zu schaffen“, so Hattmannsdorfer. So wie es Verbund mit Verbund X bereits umgesetzt habe, sollen zukünftig etwa auch die OMV und andere entsprechende Programme umsetzen.

Und Zehetner führt noch weitere Punkte an. Auch in der öffentlichen Beschaffung setze man Maßnahmen, von denen Startups und Scaleups profitieren sollen. „Und das schon im Regierungsprogramm verankerte Commitment zur Gleichstellung immaterieller Vermögensgüter in der Bilanz ist ebenfalls ein wichtiger Schritt“, so die Staatssekretärin. Das wiederum soll auch beim Erlangen höherer Unternehmensbewertungen helfen.

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CALL: Mit der AWO zur Expo 2020 in Dubai

  • Es gibt viele Gründe, die Expo 2020 in Dubai ins Auge zu fassen: Die – laut Veranstaltern – größte Veranstaltung, die jemals in der arabischen Welt stattgefunden hat – wird 160 Teilnehmerländer und Millionen von Besuchern aus allen Teilen der Welt in die Vereinigten Arabischen Emirate locken.
  • Hier kann man architektonische Höchstleistungen bewundern und sich über neueste Innovationen informieren – und für Startups lockt freilich auch die eine oder andere Geschäftsmöglichkeit – unter anderem auf den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit liegt diesmal ein starker Fokus.
  • Die Aussenwirtschaft Austria organisiert daher von 10.  bis 30.11. in Dubai eine „Landing Zone“ für österreichische Startups.
  • Was das genau bedeutet: Den Startups wird eine Desk- und Veranstaltungsinfrastruktur bei einem STEP-Accelerator in Dubai kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Dabei geht es aber um viel mehr als nur um die Expo 2020: Dubai gilt als Zentrum für Entrepreneurship, Knowledge Transfer und Innovation, außerdem ist die Stadt ein perfekter Einstiegspunkt in die Wirtschaftsregion.
  • Die Bewerbung ist bis 5. April 2020 möglich.

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  • Hier kann man architektonische Höchstleistungen bewundern und sich über neueste Innovationen informieren – und für Startups lockt freilich auch die eine oder andere Geschäftsmöglichkeit – unter anderem auf den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit liegt diesmal ein starker Fokus.
  • Die Aussenwirtschaft Austria organisiert daher von 10.  bis 30.11. in Dubai eine „Landing Zone“ für österreichische Startups.
  • Was das genau bedeutet: Den Startups wird eine Desk- und Veranstaltungsinfrastruktur bei einem STEP-Accelerator in Dubai kostenlos zur Verfügung gestellt.
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