09.11.2021

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

Das Wiener Sozialunternehmen Helioz hat einen UV-Indikator namens WADI zur Wasserdesinfektion entwickelt. Aus über 1000 eingereichten Projekten wurde die Lösung “Made in Austria” nun ausgewählt und wird aktuell auf der Expo in Dubai offiziell präsentiert.
/artikel/expo-2020-dubai-helioz
Helioz
Gründer Martin Wesian | (c) Helioz

Für Millionen von Menschen ist der Zugang zu sauberen Trinkwasser kaum möglich. Das Wiener Sozialunternehmen Helioz rund um den Elektroingenieur und Gründer Martin Wesian hat sich diesem Problem angenommen und ein Gerät für den Haushaltsbereich entwickelt, das die Wasserqualität messen kann.

Zum Einsatz kommt dafür ein UV-Indikator namens WADI, der an PET-Flaschen angebracht wird. Anschließend können die Flaschen mit dem Wasser in die Sonne gelegt und mit Hilfe von natürlichen UV-Strahlen gereinigt werden. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das auch von der WHO empfohlen wird. Sobald das Wasser trinkbar ist, zeigt das Gerät ein Smiley an, um seine Anwender darüber zu informieren.

(c) Helioz

Technologie weltweit im Einsatz

Die Lösung zur Wasserdesinfektion „Made in Austria“ kommt mittlerweile in Indien, Afrika und Südostasien zum Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden laut Helioz über 121 Millionen Liter sauberes Wasser erzeugt. Doch nicht nur das: Aufgrund der Technologie wird auch das Abkochen des Wassers überflüssig. So konnten unter anderem auch knapp 40.000 Tonnen CO2, sowie 1,7 Tonnen Feuerholz pro Haushalt eingespart werden.

Helioz unterstützt zudem Regierungen und Unternehmen laut eigenen Angaben dabei, Klimaneutralität zu erreichen. Dafür werden CO2-Zertifikate aus selbst entwickelten und umgesetzten Klimaprojekten zum freiwilligen Ausgleich von klimaschädlichen Emissionen angeboten.

„Als wir Helioz vor elf Jahren gegründet haben, waren Umweltschutz und CO2-Kompensation nicht annähernd ein so präsentes Thema wie heute. Mittlerweile sind die Begriffe glücklicherweise kaum aus dem Wortschatz wegzudenken“, so Gründer Martin Wesian.

Alina Eglhofer und Gregor Riss von Helioz | (c) Helioz

Helioz auf der EXPO in Dubai

Und die Innovation aus Österreich findet unter internationalem Fachpublikum Anklang. Helioz wurde nämlich von über 1.000 Einreichungen aus 141 Ländern ausgewählt und darf als einziges österreichisches Unternehmen seine nachhaltigen Konzepte während der Themenwoche „Urban and Rural Development“ präsentieren. Insgesamt werden 30 globale Projekten im „Expos Opportunity Pavilion“ vorgestellt.

„Durch die Dubai Expo 2020 können wir die Bekanntheit von unseren nachhaltigen Klimaprojekten mit sozialem Mehrwert vorantreiben, andere inspirieren und auch selbst durch den Austausch neue Anstöße mit nach Hause nehmen“, so CEO Niclas Schmiedmair.


Deine ungelesenen Artikel:
15.07.2026

Loom Ventures: Strabag startet mit 100 Mio. Euro VC-Fonds

Was offenbar schon lange geplant war, ist jetzt Realität: Der österreichische Baukonzern Strabag startet mit Loom Ventures einen 100 Mio. Euro großen Venture Capital Fonds. Investiert werden soll vor allem in Early-Stage Unternehmen in der Digital-, Energie- und Industrie-Infrasruktur. Das Management übernehmen Ilja Aizenberg und Toba Spiegel.
/artikel/loom-ventures-strabag-startet-mit-100-mio-euro-vc-fonds
15.07.2026

Loom Ventures: Strabag startet mit 100 Mio. Euro VC-Fonds

Was offenbar schon lange geplant war, ist jetzt Realität: Der österreichische Baukonzern Strabag startet mit Loom Ventures einen 100 Mio. Euro großen Venture Capital Fonds. Investiert werden soll vor allem in Early-Stage Unternehmen in der Digital-, Energie- und Industrie-Infrasruktur. Das Management übernehmen Ilja Aizenberg und Toba Spiegel.
/artikel/loom-ventures-strabag-startet-mit-100-mio-euro-vc-fonds
Die Strabag-Zentrale in Wien | (c) Erlacher / Strabag
Strabag startet Early-Stage VC Fonds. (c) Erlacher / Strabag

Schon vor über einem Jahr wurde bekannt, dass der österreichische Baukonzern Strabag einen eigenen Corporate VC Fonds eröffnen will, also eine Konzerntochter, die als Beteiligungsgesellschaft in Startups investiert. Nun dürfte dieser Plan mit Loom Ventures offiziell umgesetzt worden sein, wie der Managing Director Ilja Aizenberg auf LinkedIn bekanntgab.

Digital-, Energie- und Industrie-Infrastruktur

Auf ihrer Website beschreiben Loom Ventures genau, wen sie adressieren wollen: „Wir investieren in europäische Unternehmen in der Frühphase (Early-Stage) an der Schnittstelle von digitaler, Energie- und Industrie-Infrastruktur. Wenn Ihr Unternehmen reale Systeme autonomer, leistungsfähiger oder widerstandsfähiger macht, möchten wir von Ihnen hören“.

Weiters heißt es: „Infrastruktur ist längst mehr als nur reine Versorgung. Sie rückt näher an den Endnutzer heran, generiert mehr Wertschöpfung und bildet einen starken Integrationsvorteil (Moat) zwischen physischen Anlagen (Assets), Daten und Anwendungen. Ob in digitalen, Energie- oder Industriesystemen – wir sind stolz darauf, durch unseren Partner und Investor STRABAG über einen einzigartigen Branchenzugang zu verfügen. Dies untermauert unser Versprechen, unsere Gründungsteams weit über das reine Kapital hinaus aktiv zu unterstützen.“

100-Millionen-Euro-Fonds

Der Fonds hat laut Viktor Pasquali, Mitglied im Investment Committee von Loom Ventures, eine Größe von 100 Millionen Euro und sitzt in Wien. Pasquali kommentiert auf LinkedIn wie folgt: „Was vor zwei Jahren hinter den Kulissen begann, ist nun offiziell: Loom Ventures, ein 100-Millionen-Euro-Early-Stage-Venture-Capital-Fonds für europäische InfraTech-Unternehmen. Die Arbeit daran war genau die Art von Aufgabe, die ich am meisten schätze: eine Idee in eine Struktur zu verwandeln, die auf eigenen Beinen stehen kann – von der Konzeption und dem Aufsetzen des Fonds über die Governance und Positionierung bis hin zum Management-Team.“

Doppelspitze

Zum genannten Management-Team macht Pasquali genaue Angaben: Ilja Aizenberg und Toba Spiegel. Spiegel war zuvor Investment Director bei Trill Impact und war bereits Board-Observer für Soil Capital und tado.

„Ich habe mich entschieden, die Mission zu übernehmen, Loom Ventures mitzuleiten, weil es mir ermöglicht, die Art von Fonds aufzubauen, an die ich glaube: eine klare These, einen Fokus auf Investitionen, bei denen unsere Überzeugung am höchsten ist, und enge Zusammenarbeit mit Gründern. Gleichzeitig kann ich auf die industrielle Expertise und das Netzwerk von Strabag als eines der führenden Infrastrukturunternehmen Europas zurückgreifen, was mir noch bessere Wege gibt, das zu tun, was ich in diesem Job am erfüllendsten finde: für Gründer nützlich zu sein“, schreibt Spiegel auf LinkedIn.

Aizenberg war zuletzt Board Observer bei Wiliot und hat unter anderem auch für die Unternehmen NonoLINC, Corvic AI und Anjuna Security gearbeitet. Er bringt laut eigenen Angaben Erfahrung in KI und Materialwissenschaften sowie dem Unternehmensaufbau mit.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Expo in Dubai: Wiener Unternehmen schafft es unter die Top 30 Projekte für Nachhaltigkeit