02.10.2025
EXIT

Exit für Tiroler IT-Spezialisten an Deutsche Telekom

Das Tiroler IT-Unternehmen synedra hat sich mit seiner KI-Plattform auf das Management von Gesundheitsdaten spezialisiert. Nun gibt es seinen Exit an die Deutsche Telekom bekannt.
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Die Akquisition von synedra aus Tirol durch die Deutsche Telekom | Foto: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom kauft den Innsbrucker Klinik-IT-Spezialisten synedra. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 2005. Seither hat es sich auf das Management medizinischer Daten fokussiert.

Exit nach mehrjähriger Zusammenarbeit

Laut Pressemeldung der Deutschen Telekom werden „das Gründerteam und seine mehr als 80 Mitarbeitenden im Rahmen der Akquisition Teil der Telekom-Familie“. Zum Kaufpreis machten die beiden Unternehmen keine Angaben. Bereits seit mehreren Jahren soll eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ zwischen Käufer- und akquiriertem Unternehmen bestehen.

Über 260 Kliniken in Europa

Synedra betreibt neben seinem Hauptsitz in Innsbruck auch Tochterfirmen in Deutschland und der Schweiz und betreut mit seiner KI-Plattform über 260 Kliniken in Europa. Die sogenannte „Health Content Management (HCM)-Plattform“ von synedra hilft bei der Archivierung, Ordnung sowie im Austausch von Medizin-Daten. Um diese wird das bestehende Portfolio der Deutschen Telekom nun erweitert. Der Käufer verfolgt damit seine Intention, im Bereich der digitalen Gesundheitslösungen zu wachsen.

„Decken alle Abläufe des Krankenhaus-Betriebs ab“

Stefan Andreatta, CEO von synedra, erklärt die Plattform wie folgt: „Wir bieten eine modulare und skalierbare HCM-Plattform zur Erfassung, Langzeitspeicherung, Visualisierung und Verteilung medizinischer Daten. Sie ermöglicht die Konsolidierung medizinischer Datensilos auf einer integrierten und interoperablen Plattform. Dies unabhängig vom verwendeten Datenformat. Mit dem kombinierten Portfolio decken Telekom und synedra künftig alle Abläufe des alltäglichen Krankenhaus-Betriebs ab.“

„Mit ihrer langjährigen Expertise im Gesundheitswesen und ihrem innovativen Health-Portfolio ist die Telekom die beste Heimat für die Mitarbeitenden und die Lösungen von synedra und akedis, unserem Start-up. Indem wir unser Know-how kombinieren, können wir Kliniken in der DACH-Region und darüber hinaus noch besser unterstützen, ihre Gesundheitsdaten erfolgreich zu managen“, sagt Thomas Pellizzari, Gründer von synedra, zum Exit.

Pellizzari hielt zum Zeitpunkt der Übernahme 80 Prozent an synedra – laut wirtschaft.at. Die restlichen 20 Prozent teilen sich zu je zehn Prozent auf die beiden Geschäftsführer Stefan Andreatta und Johannes Fellner auf.

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Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft
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Während man sich im Individualverkehr in den vergangenen Jahren tendenziell von der Idee verabschiedet hat, bleibt Wasserstoff vor allem für Schwerverkehr, Flugverkehr und Industrie eine zentrale Wette in der Energiewende. Konkret grüner Wasserstoff, der mittels Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Mit einer 140-Megawatt-Anlage im niederösterreichischen Bruck an der Leitha will der heimische Energieriese OMV im Joint Venture mit Masdar aus Abu Dhabi eine der größten Anlagen Europas bauen (brutkasten berichtete zuletzt über eine Förderzusage durch die aws über 123 Mio. Euro).

Direkte Pipeline zur Raffinerie Schwechat

Ab Ende 2027 soll die Anlage bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren und diesen direkt über eine 22 Kilometer lange Pipeline in die OMV-Raffinerie Schwechat liefern. Dort wird dieser dann in der Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten eingesetzt und soll die direkten Emissionen um zehn Prozent bzw. 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. „Die Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich ermöglicht es uns, den Einsatz nachhaltigerer Energie in unserer Produktion sowie für unsere innovativen Produkte zu erhöhen. Der Bau einer der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa ist ein wichtiger Meilenstein bei der Dekarbonisierung unserer industriellen Prozesse“, meint dazu Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV.

EIB-Darlehen: Nehammer betont Bedeutung für Souveränität

Die Kosten für den Bau der Anlage in Bruck an der Leitha sind mit insgesamt 600 Millionen Euro veranschlagt. Nach der genannten Förderung durch die aws holt sich die OMV nun den größten Brocken des notwendigen Budgets – 450 Millionen Euro – in Form eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank (EIB). „Die Darlehenszusage der Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV und unsere Fähigkeit, Großprojekte umzusetzen, die zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen“, kommentiert Florey.

Reinhard Florey und Karl Nehammer beim Signing | (c) OMV Aktiengesellschaft

EIB-Vizepräsident und Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer betont in einem Statement die Relevanz für die europäische Souveränität. „Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem für Europa“, so Nehammer. „Diese Investition legt zudem den Grundstein für die künftige Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen und unterstützt damit die Klima- und Energiesicherheitsziele der EU.“

OMV: „Netto-Null-Emissionen“-Ziel für 2050

Im Rahmen ihrer „Strategie 2030“ strebt die OMV bis Ende des Jahrzehnts eine Wasserstoff-Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen an. Dazu sind bereits kleinere Anlagen an verschiedenen europäischen Standorten in Betrieb. Anlagen für nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel) und hydriertes Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil) befinden sich in Umsetzung. Bis 2050 hat sich der Konzern das Ziel „Netto-Null-Emissionen“ gesetzt.

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