23.06.2021

Zeitgeist Food: Warum Ex-Egger-Chef Bernhard Prosser nun Startup-Gründer ist

Bernhard Prosser hat große Pläne. Nach 25 Jahren als Geschäftsführer der Egger Brauerei ist er 2020 unter die Gründer gegangen und hat sich mit einer eigenen Consulting Firma (Bernhard Prosser Consulting) und dem Unternehmen Zeitgeist Food selbstständig gemacht.
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Bernhard Prosser
Bernhard Prosser, Gründer von Awake und Fred
© Die Abbilderei Sajovic&Scherr GesbR

„Es läuft gut“ sagt Bernhard Prosser im Gespräch mit dem brutkasten einen Tag, bevor er zum Segeltrip nach Kroatien aufbricht. Mit der Selbstständigkeit hat sich sein Leben verändert, zum Guten wie er sagt. Dennoch, seine Zeit bei der Egger Brauerei möchte Prossser nicht missen, man habe sich ganz ohne Groll getrennt betont der ausgewiesene Branchenkenner, und auch nur deshalb, weil man sich über die zukünftige Gestaltung des Unternehmens nicht einig wurde. „25 Jahre bei Egger Getränke, davon 16 als Geschäftsführer, war eine besondere, lehrreiche, schöne Zeit. Der Familie Egger und insbesondere meinem Förderer Fritz Egger kann ich nur dankbar sein. Die Privatbrauerei Egger zur größten Privatbrauerei Österreichs mitentwickelt und den Umsatz vervierfacht zu haben, erfüllt mich mit großer Freude“, so Prosser. Heute steht der ehemalige Brauerei-Manager auf verschiedenen Standbeinen. Mit seinem Unternehmen Bernhard Prosser Consulting berät er Player der Lebensmittelbranche in Sachen Verkauf und Marketing. Und seine in der Getränke-, Handels- und Gastronomiebranche vorhandene Expertise ist gefragt.

Consulting für Bierweltmarktführer

Mit Anheuser Busch InBev (AB InBev) ist etwa ein ganz besonders prominenter Kunde Teil seines Netzwerks. Der Bierweltmarktführer mit Hauptsitz in Belgien besitzt sieben der zehn globalen Top-Biermarken, darunter Bud, Bud Light, Stella Artois, Skol, Corona, Brahma und Aguila. Zum 500 Biermarken zählenden Portfolio gehören auch Antarctica, Harbin, Victoria, Victoria Bitter, Löwenbräu, Spaten, Becks, Franziskaner und Leffe. Das Unternehmen ist in 150 Ländern vertreten und beschäftigt 200.000 Menschen in 50 Ländern. Jährlich produziert AB InBev über 550 Millionen Hektoliter Bier und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 55 Milliarden US-Dollar (rund 46,2 Milliarden Euro). 2020 verstärkte das Unternehmen sein Engagement in Österreich im Rahmen der europaweiten Expansionsstrategie, gründete eine eigene Gesellschaft mit Sitz in Wien und steuert den Vertrieb, der zuvor in den Händen lokaler Partner wie etwa Kattus-Borco lag, nun selbst. Im Zuge eines Zwei-Jahres-Vertrags beratend mit dabei ist Bernhard Prosser, der auch schon erste Erfolge vorzuweisen hat. „Mit Franziskaner sind wir Marktführer in Österreich geworden und auch die Marke Corona hat einen Turboschub efahren und konnte ihre Verkäufe hierzulande mengenmäßig um 41 Prozent steigern“, ist Prosser stolz.

Das Glück des Tüchtigen

Darüber hinaus wurde der im Jahr 1971 geborene Familienvater von zwei Kindern im Alter von 16 und 20 Jahren in den Aufsichtsrat der BHB Brauholding Bayern Mitte AG gewählt und hat sich mit 36 Prozent an der Tiroler Brauerei Starkenberg beteiligt, die derzeit in etwa 6 Millionen Euro umsetzt. „Das ist eine kleine, regionale, mittelständische Brauerei, die sich hervorragend entwickelt, in Tirol derzeit Wachstumsführer ist und mit dem Thema Regionalität dem Zeitgeist entsprechend punkten kann“, so Prosser, der sich freut, dass alle seine Projekte derzeit gut laufen und das mit dem „Glück des Tüchtigen“ beschreibt.

Jedes Jahr ein neues Produkt

Voll durchstarten will er nun auch mit seiner Firma Zeitgeist Food, die sich auf den Vertrieb und die Vermarktung von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) am Puls der Zeit spezialisiert hat – eben wie der Name schon sagt, dem Zeitgeist entsprechend. Und neben eigenen Marken bietet Prosser auch Consulting sowie die Entwicklung von Eigen- und Exklusivmarken an. „Ich habe so viele Ideen und so viele Kontakte und da hab ich mir gedacht: Wieso entwickeln wir nicht ein paar spannende Produkte? Immerhin hab ich das 25 Jahre lang gern gemacht“, sagt Prosser zu den Beweggründen, noch ein weiteres Unternehmen zu gründen. Das Ziel ist, jedes Jahr ein neues Produkt zu launchen, das von ihm selbst kreiert, konzipiert und fix und fertig dem Handel vorgestellt wird.

Von Bier zu Koffeinwasser …

Gestartet hat er 2020 mit dem Koffeinwasser Awake in drei unterschiedlichen Sorten („Zitrone-Limette“, „Waldbeere“ und „Blutorange“), das sich laut eigenen Angaben gut entwickelt und nach der Coronakrise mit der Rückkehr des Außer Haus-Konsums wieder auf deutlich mehr Interesse stößt. Dabei handelt es sich um Wasser mit Koffein, ohne Zucker und ohne Süßstoff. „Der Koffein- und Energymarkt wächst seit 12 Jahren ununterbrochen und bietet großes Potenzial für unser Produkt. In Österreich sind wir bereits in 1.300 Geschäften erhältlich, in Deutschland legen wir in Kürze los.“ Wie überzeugt Prosser vom Erfolg dieses Produkts ist, das hierzulande wie er sagt keinen Mitbewerber hat, zeigt sich auch daran, dass er es europaweit schützen lassen hat und dessen Expansion stetig vorantreibt. „Innovationen müssen nicht kompliziert sein. Mit Awake verschmelzen wir das steigende Bedürfnis nach Erfrischung, Hydration und Funktion in einem Getränk. Das nenne ich Zeitgeist. Wir treten nicht in Konkurrenz zu klassischen Energydrinks, sondern schenken dem Markt durch eine ganz neue konzeptionelle Facette noch mehr Breite und Attraktivität“, so der Startup-Gründer. Im Produktionsprozess kommt Prosser wieder sein großes Netzwerk zu Gute. Mit den heimischen Getränkeabfüllern ist er bestens vertraut und auch sonst pflegt er nach wie vor gute Kontakte mit der Lebensmittelbranche.

Fred und Awake

© Die Abbilderei Sajovic&Scherr GesbR/Awake

… und Kaffee

Und weil eben jedes Jahr ein neues Produkt auf der Agenda steht, hat Prosser kürzlich die Kaffeemarke Fred auf den Markt gebracht, die den Charakter einer Manufaktur hat und sich damit klar von großen Playern der Branche abhebt. Damit positioniert sich Zeitgeist Food wieder in einem boomenden Markt, denn die Österreicher trinken laut österreichischem Kaffee- und Teeverband jährlich 162 Liter des beliebten Muntermachers. Laut Marktforschungsunternehmen Nielsen werden damit 345 Millionen Euro jährlich im Lebensmittelhandel erwirtschaftet. Für Fred kommen jedenfalls nur die besten Kaffeebohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt in Frage. Dabei ist Prosser fairer Handel und die Röstung in Österreich ein wichtiges Anliegen. Die fair gehandelten Arabica- und Robustabohnen stammen aus maximal drei Anbaugebieten und werden in kleinen Chargen im traditionellen Trommelröstverfahren extra langsam bis zu 25 Minuten bei maximal 207 Grad Celsius in einer Wiener Kaffeemanufaktur geröstet.

Regionalität als Asset

Prosser: „Es gibt kaum noch nationale Kaffee-Marken, die in Österreich geröstet werden, der Löwenanteil entfällt hier auf Private Label-Produkte des Handels. Das wollen wir ändern.“ Derzeit ist Fred in drei Sorten („Wiener“, „Crema“ und „Espresso“) als Ganze Bohne im 500-Gramm-Beutel mit Aromaschutzventil österreichweit in 500 Billa-Filialen sowie bei Billa Plus erhältlich, im Herbst folgt bei Billa die nationale Listung. Außerdem wird man in Kürze auch bei gurkerl.at verkaufen und ist auf der Suche nach Partnern in der Gastronomie. Um die Bekanntheit der Marke zu steigern, rührt Prosser auch die Werbetrommel auf Social Media, wo in Kürze eine Kampagne gestartet wird. Die Zielsetzung für 2021 ist, 100 Tonnen Kaffee zu verkaufen, aktuell hält man bei 10 Tonnen.

Familie hilft mit

Zu den Umsätzen hält sich Prosser bedeckt, die Coronakrise haben seine beiden Startups aber jedenfalls gut überstanden. Das liegt wohl auch daran, dass alle involvierten Personen an einem Strang ziehen. Neben einigen Freelancern im Social Media- und Marketing-Bereich arbeitet Prosser bei Zeitgeist Food auch mit seinem ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen Michael Hameseder zusammen, der bei Egger als Vertriebsleiter tätig war. Ein echter Verkaufsprofi, wie Prosser sagt, der ihm eine große Stütze ist. „Und ich freue mich, dass meine Frau und meine Kinder mit genauso viel Herzblut bei der Sache sind, wie ich, auch wenn sie hin und wieder eine kleine Pause von meinen Ideen brauchen, aber das sei ihnen vergönnt“, sagt Prosser mit einem Lächeln.

Fokus ist alles

Angesprochen auf die größten Unterschiede zwischen seiner aktuellen und der bisherigen Tätigkeit betont der Unternehmer: „Wenn ich heute sage, wir ändern den Kurs, dann geht das in der Sekunde. In großen Unternehmen hört man sehr oft, warum Dinge nicht funktionieren, das wäre im Startup-Business nur hinderlich.“ Und weiter meint er: „Es ist wichtig, den Fokus zu behalten und zu 100 Prozent an seine Geschäftsidee zu glauben. Dann kann jeder, egal ob ehemaliger Geschäftsführer oder nicht, mit so einem Business erfolgreich sein.“ Dass es mit einem großen Netzwerk, einem guten Ruf in der Branche und den notwendigen Kontakten dennoch ein bisschen einfacher ist – daran gibt es aber auch für Prosser nichts zu rütteln.

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Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Eugen Benedikt Russ, Nicola Szekely und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners
Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Eugen Benedikt Russ, Nicola Szekely und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners

Wie brutkasten zuletzt berichtete, wurde die vor rund zehn Jahren als Teil der Voralberger Russmedia-Gruppe gegründete Liechtensteiner Private-Equity-Gesellschaft RM Equity Partners (RMEP) mit rund 500 Millionen Euro Assets under Management von den drei Partnern Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely übernommen. Im Gespräch mit brutkasten erläuterten Russ und Wittlinger die Hintergründe.

Eugen B. Russ blickt dabei auf die Anfänge zurück: „Wir haben eigentlich schon sehr selbstständig begonnen. Schon damals haben wir vom Medienhaus weitgehende Freiheiten bekommen, und ich glaube, genau das hat uns erfolgreich gemacht: dass man uns dieses Vertrauen gegeben hat. Wir konnten in Themen investieren, während andere in der Gruppe Media-for-Equity machen mussten und in dem, was sie tun konnten, nicht immer frei waren.“

Und Wittlinger ergänzt: „Organisatorisch waren wir schon immer sehr unabhängig, mit wenig Vorgaben. Jetzt übersetzen wir einfach das, was gelebt wurde, in die Realität. Dazu kommt, dass es im Partnerkreis – Eugen, Nicola und ich – über die Jahre sehr gut funktioniert hat. Wir sind ein sehr komplementäres Team, und wir haben alle gesagt: Wir haben Lust, das noch einmal eigenständig anzupacken und weiterzumachen – mit dem Team, das es schon gibt.“

Die Gruppe sei über das vergangen Jahrzehnt stark gewachsen und erwirtschafte im laufenden Jahr ein EBITDA im dreistelligen Millionenbereich. Dabei entfielen nur fünf Prozent des Umsatzes auf Österreich, da das Portfolio komplett europäisch aufgestellt sei.

„Die volle Selbstständigkeit war im Endeffekt der logische Schritt“, erklärt Russ. Seine Schwester übernehme die Generationennachfolge im Verlag der Russmedia-Gruppe, wo zuletzt auch ein Merger mit der Tiroler Tageszeitung stattfand. Während Russmedia den Wachstumsweg im Mediengeschäft verfolge, setze RMEP den Wachstumsweg bei digitalen Plattformen fort.

Dieser Prozess sei über einen Zehnjahresplan angelegt und seit acht Jahren vereinbart gewesen. Im September des vergangenen Jahres habe die konkrete Umsetzung Fahrt aufgenommen. Nach der Umstrukturierung in Liechtenstein um den Jahreswechsel wurde die Management Company RM Consulting im Frühjahr übernommen. Mit der offiziellen Kommunikation sei die Nachfolge nun abgeschlossen. Die Management Company befindet sich nun zu gleichen Teilen im Besitz des Führungstrios.

Neues Vehikel für neue Investments

Das initiale Investment von Russmedia habe damals knapp unter 100 Millionen Euro betragen – eine Summe, die die Gruppe heute jährlich an EBITDA generiere. Für die künftige Ausrichtung gilt nun eine klare Trennung zwischen Altbestand und neuen Beteiligungen.

Russ beschreibt die Strukturierung: „Das Bestehende führen wir so weiter. Wir schaffen jetzt ein neues Investment-Vehikel, in das exklusiv wir drei und das Team investieren. Alle Investments ab jetzt machen wir alleine. Von den bestehenden Investments profitiert natürlich auch die Familie weiter – unter anderem Bergfex, Pure, calimoto und die übrigen Unternehmen im heutigen Portfolio.“ An den bisherigen Beteiligungen halte Russ im Rahmen der Nachfolgelösung weiterhin eine Mehrheit.

„Wir kaufen Anteile an profitablen Unternehmen, die Cash produzieren“

RMEP investiert pro Beteiligung bis zu 150 Millionen Euro Eigenkapital, während das Gesamtvolumen pro Transaktion bis zu 250 Millionen Euro betragen kann. Chris Wittlinger grenzt den Investmentansatz klar ab: „Wichtig ist: Wir sind kein VC. Wir machen keine Frühphasen-Investments und prinzipiell keine Kapitalerhöhungen, bei denen das Unternehmen Cash braucht. Wir kaufen Anteile an profitablen Unternehmen, die Cash produzieren.“

Das Modell ziele zwar auf eine langfristige Haltedauer ab, doch Exits wie jener der Plattform Alpy (brutkasten berichtete im August) seien bei passenden Rahmenbedingungen vorgesehen. Wittlinger führt dazu aus: „Wir wollen die Möglichkeit haben, das Unternehmen sehr lange zu halten. Aber wenn wie bei Alpy die Situation kommt, in der man sagt: Das ist bei einem Strategen besser aufgehoben, weil der mehr daraus machen kann als wir – dann verkaufen wir auch.“ Gleichzeitig mache man auch strategische Zukäufe kleinerer, profitabler Wettbewerber von portfolio-Unternehmen, wie das aktuelle Beispiel Digital Heaven in der Schweiz veranschauliche.

„Wir sprechen auf Augenhöhe, von Unternehmer zu Unternehmer“

Und es gebe auch einen zentralen Unterschied zwischen RMEP und klassischen Private-Equity-Gesellschaften, die fremdes Kapital verwalten, betont Russ: „Das Geld, das wir investieren, ist ausschließlich unser eigenes und das der Unternehmer-Partner, mit denen wir arbeiten. Viele wählen uns, weil sie nicht mit einem anonymen Private-Equity-Investor zusammenarbeiten wollen, der nicht sein eigenes Geld investiert. Sie spüren, dass wir unser eigenes Geld investieren – wir sind selbst Unternehmer. Das ist der riesige Unterschied: Wir sprechen auf Augenhöhe, von Unternehmer zu Unternehmer.“

Dieses Unternehmer-Setup spiegelt sich auch in der Anbahnung neuer Investments wider. Wittlinger erklärt das Sourcing: „Der Dealflow ist dreigeteilt. Erstens gibt es ein Netzwerk von Tausenden M&A-Beratern in Europa, mit denen wir in Kontakt sind, die wissen, was wir suchen, und sich regelmäßig bei uns melden. Zweitens unser aktiver Outreach, bei dem wir schon sehr stark mit KI arbeiten: Wir schreiben Unternehmen an, die aus unserer Sicht gut ins Raster passen, gehen auf Messen und Branchenveranstaltungen und stellen sicher, dass uns die Unternehmer in den Industrien kennen, die uns interessieren. Drittens gibt es Unternehmer, die auf uns zukommen, weil sie von uns gehört haben – zum Beispiel, weil sie jetzt diesen Artikel lesen.“

Am Fokus auf asset-light und digitale Geschäftsmodelle ändere sich durch die Eigenständigkeit nichts, wobei der technologische Wandel berücksichtigt werde. Wittlinger ergänzt zur Rolle von KI: „Natürlich muss man immer schauen, wie sich KI auf ein Geschäftsmodell auswirkt. Wir fokussieren uns darauf, Geschäftsmodelle zu finden, für die KI ein Enabler sein kann oder die sehr resilient dagegen sind.“

„Wir haben die Kriegskasse gefüllt“

Für die kommenden Jahre stehe nun der Ausbau des eigenen Netzwerks und das gemeinsame Wachstum mit Gründern im Vordergrund. Russ betont: „Unsere Story sind eigentlich individuelle Unternehmer-Erfolgsgeschichten.“ RMEP verstehe sich als langfristiger Partner für Unternehmer, um Potenziale zu heben und gemeinsam zu wachsen.

Wittlinger richtet den Blick auf die Zehn-Jahres-Perspektive: „Natürlich wollen wir nicht stillstehen. Wir wollen größer werden, weiterhin Deals machen, das Netzwerk erweitern und dafür sorgen, dass die Assets under Management in zehn Jahren deutlich höher sind als heute. Das ist der Anspruch.“

Der Wechsel in die Unabhängigkeit soll dabei als Ansporn für die nächste Phase dienen. „Wichtig ist: Das Team bleibt gleich, die Investmenthypothese bleibt gleich, und unsere Ambition und unser Hunger bleiben gleich. Wir sind noch lange nicht am Ende der Reise“, unterstreicht Wittlinger. Und Russ wird noch einmal deutlich: „Wir haben die Kriegskasse gefüllt und suchen nach den nächsten Deals.“

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