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Für die Spitzengruppe der innovativsten EU-Staaten hat es auch dieses Jahr nicht gereicht: Als „Innovation Leaders“ klassifiziert das alljährlich veröffentlichte European Innovation Scoreboard 2023 nur die Länder Dänemark, Schweden, Finnland, Niederlande und Belgien.
Österreich folgt dann aber direkt dahinter in der Gruppe der „Strong Innovators“. Diese beinhaltet außerdem noch Deutschland, Luxemburg, Irland, Zypern und Frankreich. In dieser Gruppe erreicht Österreich den höchsten Score – und liegt somit dieses Jahr auf Platz 6.
Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Verbesserung um zwei Plätze, Österreich konnte Irland und Luxemburg überholen. Deutschland gelang dies ebenfalls, es liegt jedoch dennoch wie im Vorjahr weiterhin einen Platz hinter Österreich.
Österreich bei knapp 120 Prozent des EU-Durchschnitts

Als „Strong Innovators“ werden jene Länder klassifiziert, die mit ihren Innovations-Scores zwischen 100 und 125 Prozent des EU-Durchschnitts erreichen. Österreich kommt in diesem Jahr auf 119,9 Prozent. Für einen Platz bei den „Innovation Leaders“ hätte es einen Wert von über 125 Prozent gebraucht – Spitzenreiter Dänemark kommt auf einen Score von 137,6 Prozent des Durchschnitts.
Neben diesen beiden Gruppen weist das Scoreboard noch zwei weitere aus: Die „Moderate Innovators“, zu denen unter anderem Italien und Spanien gehören, die Werte zwischen 70 und 100 Prozent des Durchschnitts erreichen. Wer unter den 70 Prozent liegt, wird durchaus etwas euphemistisch als „Emerging Innovator“ bezeichnet. Am untersten Ende des Rankings befinden sich in absteigender Reihenfolge Lettland, Bulgarien und das Schlusslicht Rumänien.
Venture-Capital-Investitionen als relativer Schwachpunkt
Die Scores für das Ranking werden aus insgesamt 32 Einzelindikatoren ermittelt. Als relative Stärken Österreichs weist der Report hier unter anderem ausländische Doktoratsstudierende, internationale wissenschaftliche Co-Publikationen und staatliche Unterstützungen für Forschung und Entwicklung in Unternehmen aus. Als relative Schwächen nennt der Report zum European Innovation Scoreboard dagegen unter anderem die Breitband-Durchdringung und Venture-Capital-Investitionen.
Wirtschaftsminister Martin Kocher freut sich in einer Aussendung über das Ergebnis. Österreich rücke dem „langfristigen Ziel, welches in der FTI-Strategie 2030 verankert ist, dass Österreich zu den fünf besten Nationen gehört, ein beachtliches Stück näher“, wird der Minister zitiert. Es sei daher wichtig, diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben.






